Psychedelische Substanzen wie LSD, Psilocybin und DMT, die primär über serotonerge Rezeptoren wirken und Wahrnehmung, Kognition und Bewusstsein verändern.
Psilocybin ist ein natürlich vorkommendes Tryptamin-Psychedelikum, das in verschiedenen Pilzarten enthalten ist. Es wird im Körper zu Psilocin umgewandelt und wirkt hauptsächlich über serotonerge Rezeptoren.
Lysergsäurediethylamid (LSD) ist ein halbsynthetisches Psychedelikum aus der Gruppe der Lysergamide. Es zeigt eine hohe Affinität zu serotonergen und dopaminergen Rezeptoren.
N,N-Dimethyltryptamin (DMT) ist ein natürlich vorkommendes Tryptamin-Psychedelikum mit kurzer Wirkdauer bei isolierter Anwendung. Es wirkt hauptsächlich über den 5-HT2A-Rezeptor.
Meskalin ist ein natürlich vorkommendes Phenethylamin-Psychedelikum, das in verschiedenen Kakteenarten enthalten ist. Es bindet primär an serotonerge 5-HT2A-Rezeptoren.
2,5-Dimethoxy-4-bromphenethylamin (2C-B) ist ein synthetisches Phenethylamin-Psychedelikum. Es besitzt sowohl psychedelische als auch leicht empathogene Eigenschaften.
2C-E (2,5-Dimethoxy-4-ethylphenethylamin) ist ein von Alexander Shulgin synthetisiertes Phenethylamin-Psychedelikum, das primär als 5-HT2A-Agonist wirkt. Es erzeugt intensive visuelle Effekte und wird als eines der anspruchsvollsten 2C-Derivate beschrieben.
2C-I (2,5-Dimethoxy-4-iodphenethylamin) ist ein synthetisches Phenethylamin-Psychedelikum mit Affinität zum 5-HT2A-Rezeptor. Es erzeugt moderate visuelle und empathogene Effekte bei vergleichsweise kürzerer Wirkdauer als andere 2C-Verbindungen.
DOB (2,5-Dimethoxy-4-bromamphetamin) ist ein hochpotentes psychedelisches Amphetamin mit extrem langer Wirkdauer von bis zu 24 Stunden. Als 5-HT2A-Agonist erzeugt es intensive psychedelische Effekte, wobei die lange Wirkdauer das Risiko unerwünschter Reaktionen erhöht.
5-MeO-DMT (5-Methoxy-N,N-dimethyltryptamin) ist ein hochpotentes Tryptamin-Psychedelikum, das als Agonist an 5-HT2A- und 5-HT1A-Rezeptoren wirkt. Es wird durch MAO abgebaut, weshalb Kombinationen mit MAO-Hemmern potenziell lebensbedrohlich sind.
Ibogain ist ein Indolalkaloid aus der Pflanze Tabernanthe iboga mit komplexem Wirkmechanismus an κ-Opioid-, NMDA-, Serotonin- und σ-Rezeptoren. Es wird experimentell zur Suchtunterbrechung erforscht, birgt jedoch erhebliche kardiotoxische Risiken (QT-Verlängerung).