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DMT — Wirkmechanismus

Pharmakologische Grundlagen und Rezeptorprofile

Psychedelika
5-HT2A
5-HT1A
Sigma-1

Wirkmechanismen

5-HT2A-Agonist

Aktivierung des 5-HT2A-Serotonin-Rezeptors, der für psychedelische Effekte verantwortlich ist. Dieser Rezeptor ist primär im präfrontalen Kortex lokalisiert.

Sigma-1-Agonist

Rezeptortargets

5-HT2A

agonist
metabotropic
serotonin
Primär

Der 5-HT2A-Rezeptor ist ein Serotonin-Rezeptor der Klasse Gq-gekoppelter GPCRs. Er ist der primäre molekulare Angriffspunkt klassischer Psychedelika und spielt eine Rolle bei Kognition und Wahrnehmung.

Hochaffiner Agonist mit kurzer Wirkdauer bei Inhalation

Starke Aktivierung kann intensive Wahrnehmungsveränderungen und psychotomimetische Effekte auslösen.

5-HT1A

agonist
metabotropic
serotonin
Sekundär

Der 5-HT1A-Rezeptor ist ein Gi/Go-gekoppelter Serotoninrezeptor, der als Autorezeptor auf serotonergen Neuronen und als Heterorezeptor in verschiedenen Hirnregionen vorkommt. Er moduliert Angst, Stimmung und Kognition.

Moderate Affinität; beeinflusst subjektives Erleben

Agonismus kann anxiolytische Effekte vermitteln; Wechselwirkungen mit serotonergen Substanzen sind möglich.

Sigma-1

agonist
metabotropic
sigma
Sekundär

Der Sigma-1-Rezeptor ist ein einzigartiges Chaperon-Protein im endoplasmatischen Retikulum, das Calciumsignale und Proteinfaltung moduliert. Er wird nicht-klassisch als GPCR-ähnlich eingeordnet und hat Bindungsstellen für verschiedene Psychoaktiva.

DMT ist ein endogener Sigma-1-Ligand; moduliert intrazelluläre Signalwege

Aktivierung kann psychotomimetische Effekte verstärken; Zusammenspiel mit NMDA-Rezeptoren ist komplex.