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2-(4-bromo-2,5-dimethoxyphenyl)ethanamine
2C-B (4-Brom-2,5-dimethoxyphenethylamin) ist ein synthetisches Psychedelikum der 2C-x-Klasse, erstmals 1974 von Alexander Shulgin synthetisiert. Es wirkt als Partialagonist an 5-HT2A- und 5-HT2C-Rezeptoren mit zusätzlicher dopaminerger Aktivität. Bei typischen Dosen (15–25 mg oral) kombiniert 2C-B psychedelische Wirkungen mit ausgeprägter Körperlichkeit und Stimmungsaufhellung. Die Wirkdauer beträgt 4–6 Stunden. Dosisabhängigkeit ist besonders ausgeprägt: leichte Dosen wirken empathogen, hohe Dosen produzieren intensive Halluzinationen.
Mental
Euphorie und Hochgefühl
Mental
Erhöhte Empathie und soziale Offenheit
Mental
Kreative und assoziative Gedanken
Mental
Musikverstärkung
Mental
Mögliche Übelkeit (besonders beim Anfluten)
3 gefährliche Kombinationen
Diese Kombinationen sollten vor jeder weiteren Recherche zuerst geprüft werden, weil sie akute Risiken deutlich erhöhen können.
Bestimmte Kombinationen können gefährlich sein. Informiere dich vor der Einnahme mit anderen Substanzen.
Starke serotonerge Synergie und kardiovaskuläre Belastung
2C-B (5-HT2A/2C-Agonist) und MDMA (Serotoninfreisetzer) wirken über komplementäre serotonerge Mechanismen. Die Kombination (umgangssprachlich "Nexus Flip") intensiviert sowohl die empathogene als auch die psychedelische Komponente. Das Serotoninsyndrom-Risiko ist aufgrund der 5-HT2A-Agonismus von 2C-B in Kombination mit der Serotoninfreisetzung von MDMA erhöht. Kardiovaskuläre Belastung, Hyperthermie und Übelkeit addieren sich.
Hohes Risiko: Starke Potenzierung und hypertensive Effekte
MAO-Inhibitoren reduzieren den Abbau von Serotonin erheblich, was die Wirkung von 2C-B (als 5-HT₂A-Agonist) vervielfachen kann. Zusätzlich hemmt MAO-A auch den Metabolismus von 2C-B selbst. Die Kombination kann zu Hypertension, Hyperthermie und psychotischen Zuständen führen.
Hohes Risiko: Additive serotonerge und kardiovaskuläre Belastung
MDMA setzt massiv Serotonin frei; 2C-B aktiviert 5-HT₂A direkt. Die Kombination erhöht die kardiovaskuläre Belastung erheblich (Tachykardie, Hypertension) und erhöht das Hyperthermie- sowie Serotoninsyndromrisiko.
Übelkeit, Kreislaufbelastung und psychische Destabilisierung
2C-B ist ein serotonerger Agonist mit empathogenen und psychedelischen Eigenschaften. Ethanol kann die psychedelische Erfahrung unvorhersehbar modulieren — sowohl abschwächend als auch destabilisierend. Übelkeit (ein häufiger Nebeneffekt von 2C-B) wird durch Alkohol verstärkt. Kardiovaskuläre Effekte addieren sich.
Synergistische psychedelische Intensivierung
Beide Substanzen sind 5-HT2A-Agonisten. Die Kombination kann zu einer deutlich verstärkten psychedelischen Erfahrung führen, die die Summe der Einzelwirkungen übersteigt. Die zusätzliche 5-HT2C-Wirkung von 2C-B und die D2-Partialagonismus von LSD ergeben ein komplexes Wirkprofil.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
4-Bromo-2,5-Dimethoxyphenethylamin (2C-B) ist ein Phenethylamin-Psychedelikum mit partieller Agonismus am 5-HT2A-Rezeptor als primärer psychedelischer Mechanismus. Zusätzlich…
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Hohe Evidenz
Gestützt durch mehrere primäre Literaturquellen und wissenschaftliche Reviews.
Datenqualität
Mittlere Datenqualität
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Quellen
2 Quellen
2 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 4 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 27. März 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Wissenschaftlich aufbereitete Informationen, keine medizinische Beratung.
⚠️ Dieser Artikel dient ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Er stellt keine Konsum- oder Dosierungsanleitung dar.
Quelle: Shulgin AT – PiHKAL: A Chemical Love Story (Transform Press 1991) (curated) Quelle: EMCDDA Drug Profile: 2C-B (curated) — Link Quelle: Dean BV et al. – 2,5-Dimethoxy-4-bromophenethylamine (2C-B) Toxicity: A Case Report (J Med Toxicol 2013) (peer_reviewed) Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für 2C-B (expert_consensus)
2C-B (4-Brom-2,5-dimethoxyphenethylamin) ist ein hochpotenter partieller 5-HT₂A-Agonist (Ki ≈ 3,4 nM — deutlich potenter als Mescalin) mit zusätzlicher dopaminerger Aktivität durch DAT-Inhibition und D₂-Interaktion. Die kombinierte 5-HT₂A- und dopaminerge Aktivität erklärt den charakteristischen Doppelcharakter: psychedelische Bewusstseinsveränderung plus körperliche Stimulation und Empathiesteigerung. 5-HT₂B-Agonismus ist bei höheren Dosen kardiologisch relevant (Klappenfibrose-Analogie zu anderen 5-HT₂B-Agonisten bei hypothetischem Langzeitkonsum).
Quelle: Shulgin AT – PiHKAL: A Chemical Love Story (Transform Press 1991) (curated) Quelle: EMCDDA Drug Profile: 2C-B (curated) — Link Quelle: Dean BV et al. – 2,5-Dimethoxy-4-bromophenethylamine (2C-B) Toxicity: A Case Report (J Med Toxicol 2013) (peer_reviewed) Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für 2C-B (expert_consensus)