Scientific Summary
LSD wird als Psychedelika eingeordnet. 21 deduplizierte Claims trennen direkte Daten, Klassenwissen und Communitysignale. 19 Quellen- und Datensatzreferenzen speisen den aktuellen Stand.
Was ist das?
LSD ist als Psychedelika und Lysergamide eingeordnet.
Warum relevant?
LSD ist ein klassisches Psychedelikum mit wichtigem 5-HT2A-Kontext. Synapedia ordnet serotonerge Pharmakologie, mögliche Risiken, Interaktionen, Red Flags und wissenschaftliche Unsicherheiten ein, ohne Konsum-, Dosierungs- oder Trip-Optimierungsanleitung.
Wie wirkt es?
Dokumentierte Zielstrukturen: 5-HT2A, 5-HT1A und D2.
Wie gut untersucht?
Zugeordnete Evidenztypen: Reviews: 1 und Laufendes Monitoring: 4.
Größte Risiken?
Keine körperliche Abhängigkeit · substanzspezifisch zugeordnet.
Was bleibt offen?
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu LSD vor?
Quick Facts
- Klasse
- PsychedelikaLysergamide · 0% Claim-Konfidenz
- Evidenzkern
- Reviews + Laufendes Monitoring7 sichtbare Quellen · 0% Claim-Konfidenz
- Pharmakologisches Signal
- 5-HT2A · 5-HT1AAus dem zentralen Claim Layer · 0% Claim-Konfidenz
- Priorisierte Vorsicht
- Keine körperliche AbhängigkeitSubstanzspezifischer Datensatz · 0% Claim-Konfidenz
- Fachlicher Stand
- 28.05.2026reviewed · 0% Claim-Konfidenz
Wirkung & Effekte
Weitere dokumentierte Effekte: Visuelle Veränderungen: geometrische Muster, Farbverstärkung, Tracer und Nachbilder, Halluzinationen: lebhafte Wahrnehmungsveränderungen und Objekte scheinen sich zu bewegen, Synästhesie: Überlagerung von Sinneswahrnehmungen (z.B. Töne als Farben erleben), Starke Zeitverzerrung (Minuten können sich wie Stunden anfühlen), Gedankenbeschleunigung und ungewöhnliche kognitive Verknüpfungen und Emotionale Amplifikation: positive wie negative Gefühle werden stark verstärkt.
Dosiskontext
Strukturierte Dosiskontexte sind für notes, sources, variability, potency band und openai enriched at hinterlegt; sie dienen der wissenschaftlichen Einordnung und sind keine Konsumempfehlung.
Evidenzlage
Der Claim Layer ordnet 17 externe Quellen zu: Referenzquellen, Monitoring und Reviews.
Living Evidence
Research Watch
Als Humanstudie klassifizierte Quellen
Als Tierstudie klassifizierte Quellen
Zell-, Bindungs- oder funktionelle Assays
Klinische Fall- oder Fallserienquellen
Systematische oder narrative Übersichtsarbeiten
Freigegebene Berichte, getrennt von Forschungsevidenz
Behördliche oder forensische Monitoringquellen
Vertiefende Risikoeinordnung öffnen
Wie wirkt LSD pharmakologisch?
Rezeptoraktivität, Evidenztyp und Übertragungsgrenze werden gemeinsam gezeigt, damit präklinische, klassenbasierte und klinische Befunde nicht miteinander verschmelzen.
LSD wirkt primär als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor der kortikalen Pyramidenzellen und bewirkt dadurch eine Enthemmung des thalamokortikalen Filterprozesses. Die psychedelischen Effekte entstehen durch Aktivierung des 5-HT2A-Rezeptors, welcher über Gq/11-Proteine die Phospholipase C aktiviert und zu erhöhter kortikaler Erregbarkeit führt. Zusätzlich wirkt LSD als Agonist an 5-HT1A-, 5-HT2C-, D1-, D2- und TAAR1-Rezeptoren, was zur emotionalen und kognitiven Vielfalt der Wirkung beiträgt. LSD bindet stabil an den Rezeptor (Wirkdauer >8h) und bildet eine „Deckel"-Konformation, die eine schnelle Dissoziation verhindert.
5-HT2A-Agonist
Partieller D2-Agonist
Pharmakologisches Profil
Substanz-Fingerprint
Der Fingerprint verdichtet vorhandene Klasse-, Rezeptor-, Mechanismus- und Risikodaten zu einem heuristischen Gesamtprofil.
Psychedelische Tiefe (85%)
32% Profil-Konfidenz
Klassenkontext: Psychedelika
Heuristisches Profil aus vorhandenen Daten; keine klinische Messung und keine individuelle Risiko-Freigabe.
Safety zuerst
Risiken und Interaktionen
Die Sicherheitsbewertung zu LSD trennt substanzspezifische Befunde von Klassenwissen und Communitysignalen.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Priorisierte Risikohinweise
Kritische Kombinationen
2 hohe WarnungenKlassenbasierte Warnmuster sind nicht substanzspezifisch geprüft und werden deshalb getrennt von direkten Paarbefunden gekennzeichnet.
Ergänzende Safer-Use-Hinweise
- Reinheitstest: Verwende immer einen Ehrlich-Reagenztest – echter LSD-Wirkstoff ist farblos und geschmacklos, Fälschungen sind das Hauptrisiko.
- Zeitplanung: Plane 12–14 Stunden für die Erfahrung ein. Keine wichtigen Verpflichtungen am nächsten Tag.
- Set & Setting: Konsumiere nur in vertrauter, sicherer Umgebung und in positiver Grundstimmung. Äußere Einflüsse prägen den Trip stark.
- Keine Kombination mit Lithium (Anfallsrisiko!) oder MAO-Hemmern (Serotonin-Syndrom).
Vollständige Interaktionsdetails und Datenbasis
Kritisch: Fall- und Berichtssignale zu Krampfanfaellen und gefaehrlicher Verwirrtheit
Verstärkte und unberechenbare psychedelische Wirkung
Abgeschwächte Wirkung und unklare Risiken
Verstärkte serotonerge Aktivität
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Separater Evidenztyp · unverifiziert
Community & Erfahrungen
Communityberichte ergänzen mögliche Beobachtungen, werden aber weder mit Studien noch mit forensischem Monitoring gleichgesetzt.
Community-Signale & Erfahrungen
Teile einen Bericht, eine Beobachtung oder eine Frage zu dieser Substanz. Beiträge werden vor Veröffentlichung geprüft und als unverifizierte Community-Signale markiert.
Diese Beiträge stammen von Nutzer:innen und sind nicht verifiziert. Sie können subjektive Erfahrungen, Beobachtungen, Quellenhinweise oder Korrekturen enthalten. Sie ersetzen keine wissenschaftlichen Daten und sind keine Konsumempfehlung.
Der Signal-Hub bündelt freigegebene Warnhinweise, Erfahrungsberichte und Quellen nach Relevanz.
Offene Forschungsfragen
Der Claim Layer übersetzt unbesetzte Evidenzfelder in überprüfbare Fragen. So bleibt sichtbar, welche nächste Beobachtung die Einordnung tatsächlich verändern würde.
- 1
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu LSD vor?
Humanstudien würden die Übertragungsgrenze präklinischer, analytischer oder klassenbasierter Befunde präzisieren.
Research status: offen - 2
Wie lang sind Eliminationshalbwertszeit und substanzspezifischer Zeitverlauf von LSD?
Zeitparameter beeinflussen Nachwirkungen, Interaktionsfenster und die toxikologische Beobachtung.
Research status: offen - 3
Welche Metaboliten und CYP-Enzyme sind bei LSD beteiligt?
Stoffwechselwege helfen, Wirkdauer, Nachweisbarkeit und mögliche Interaktionen einzuordnen.
Research status: offen - 4
Welche klinischen Toxizitätsbefunde sind analytisch bestätigtem LSD zuzuordnen?
Bestätigte Fälle können substanzspezifische Gefahren von allgemeinen Klassenwarnungen abgrenzen.
Research status: offen
LSD im Vergleich
LSD – Interaktionsseiten
Methodikfragen
Wie werden direkte Daten und Klassenwissen zu LSD getrennt?
Welche Evidenz würde die Einordnung von LSD als Nächstes verbessern?
Antworten werden aus den oben ausgewiesenen substanzspezifischen, klassenbasierten und Community-Claims zusammengesetzt.
Für tieferes Verständnis
Wissensgraph, verwandte Konzepte und vertiefende Relationen stehen hinter den schnellen Sicherheitssektionen.
Quellen & Methodik
Jede sichtbare Aussage im Living-Monograph-Layer verweist auf genau eine primäre Displayquelle. Klassenwissen und Communitysignale bleiben dabei explizit getrennt.
- 01LSD — komponierter Synapedia-Datensatz
Synapedia · abgerufen 2026-05-28
lsd-identitylsd-summarylsd-mechanism-1lsd-mechanism-2lsd-mechanism-3lsd-effects-neutrallsd-dosage-contextlsd-risk-1lsd-risk-2lsd-risk-3lsd-risk-4lsd-safer-use-1lsd-safer-use-2lsd-safer-use-3lsd-safer-use-4lsd-evidence-overview - 02Nichols DE (2016) Psychedelics. Pharmacol Rev
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
- 03Preller KH et al. (2018) Global functional connectivity of 5-HT2A. J Neurosci
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
- 04Fuentes JJ et al. (2020) Therapeutic Use of LSD in Psychiatry. Front Psychiatry
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
- 05Dolder PC et al. (2017) LSD acutely impairs fear recognition. Neuropsychopharmacology
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
- 06EUDA: Lysergide drug profile
euda.europa.eu · abgerufen 2026-05-28
- 07
- 08Wikipedia – LSD
de.wikipedia.org · abgerufen 2026-05-28
- 09Nayak et al. – Classic psychedelics with lithium associated with seizures
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
lsd-interaction-1 - 10New-onset seizures following LSD while on low-dose lithium therapy
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
- 11Do classic psychedelics increase the risk of seizures? Scoping review
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
- 12Bonson KR et al. – MAOI and psychedelic interactions
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
lsd-interaction-2lsd-interaction-3 - 13PsychonautWiki – MDMA Interactions
psychonautwiki.org · abgerufen 2026-05-28
- 14Stahl SM – SNRI mechanism of action
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
- 15EMCDDA – LSD Drug Profile
emcdda.europa.eu · abgerufen 2026-05-28
- 16EMCDDA – Cannabis Drug Profile
emcdda.europa.eu · abgerufen 2026-05-28
- 17EMCDDA – Ketamine Drug Profile
emcdda.europa.eu · abgerufen 2026-05-28
- 18PsychonautWiki – 2C-B
psychonautwiki.org · abgerufen 2026-05-28
- 19
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Trust Layer
Wie belastbar diese Seite aktuell ist
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Stark
Mehrere belastbare Quellen stützen die Kerninformationen.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
- Quellenlage ist teilweise sichtbar.
- Aussagen bleiben bewusst vorsichtig.
- Interaktionshinweise können ergänzend klassenbasiert sein.
Quellen
7 Quellen
7 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
- Nichols DE (2016) Psychedelics. Pharmacol Rev
- Preller KH et al. (2018) Global functional connectivity of 5-HT2A. J Neurosci
- Fuentes JJ et al. (2020) Therapeutic Use of LSD in Psychiatry. Front Psychiatry
- Dolder PC et al. (2017) LSD acutely impairs fear recognition. Neuropsychopharmacology
- EUDA: Lysergide drug profile
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 28. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Synapedia Evidence
Fakten-Snapshot
- Substanzklasse
- Psychedelika · Lysergamide
- Wirkmechanismus
- LSD wirkt primär als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor der kortikalen Pyramidenzellen und bewirkt dadurch …
- Hauptwirkungen
- Visuelle Veränderungen: geometrische Muster, Farbverstärkung, Tracer und Nachbilder, Halluzinationen: lebhafte Wahrnehmungsveränderungen und Objekte scheinen sich zu bewegen, Synästhesie: Überlagerung von Sinneswahrnehmungen (z.B. Töne als Farben erleben), Starke Zeitverzerrung (Minuten können sich wie Stunden anfühlen)
- Risikostufe
- Moderat
- Evidenz & Qualität
- strong · 7 Quellen
- Zuletzt aktualisiert
- 28. Mai 2026