Alkohol / Ethanol
x GHB
Kritisch: schwere ZNS-Dämpfung, Bewusstlosigkeit und Atemdepression
Quellengestützte Harm Reduction
Risiken, Mechanismen und Warnhinweise für Substanzkombinationen.
Pharmakologische Wechselwirkungen zwischen Substanzen analysieren
Wissenschaftliches Bildungstool — keine medizinische oder klinische Beratung. Bei Notfällen sofort den Notruf (112) kontaktieren.
MDMA
Empathogene
Wähle zwei Substanzen
Beispiele in Alltagssprache
Ausgewählte Interaktionspaare, die über denselben Index wie die Detailseiten aufgelöst werden.
Alkohol / Ethanol
x GHB
Kritisch: schwere ZNS-Dämpfung, Bewusstlosigkeit und Atemdepression
Wähle eine Substanzklasse, um alle dokumentierten Wechselwirkungen im Checker zu prüfen.
Klassenhinweise zeigen wiederkehrende Interaktionsmuster und verlinken auf Beispielsubstanzen.
Serotonerge Psychedelika verändern Wahrnehmung, Kognition und Körpergefühl vor allem über 5-HT2A-nahe Mechanismen.
Besonders relevant sind Kombinationen mit MAOI, Lithium, Stimulanzien und anderen stark serotonergen Wirkprofilen.
Im Checker vorbefüllenKlassenbasierte Warnungen sind eine Sicherheits-Untergrenze, kein Ersatz für eine substanzspezifische Bewertung. Risiken hängen von Dosis, Applikationsweg, Zeitabstand, Toleranz, Gesundheitszustand und individuellen Faktoren ab. Diese Inhalte ersetzen keine ärztliche Beratung.
Prüflogik
Der Hub ist auf psychoaktive Substanzen, Medikamentenklassen und typische Polydrug-Szenarien ausgerichtet, nicht auf eine allgemeine Apotheken-Datenbank.
Zwei Substanzen oder Klassen werden gegen den Interaktionsindex geprüft.
Synapedia beschreibt, ob z. B. serotonerge, GABAerge oder kardiovaskuläre Effekte zusammentreffen.
Einträge werden nach kritisch, hoch, moderat, niedrig oder offen eingeordnet.
Die Inhalte sind quellengestützt, aber nicht klinisch geprüft. Sie ersetzen keine medizinische Einschätzung; bei akuten Symptomen medizinische Hilfe holen.
Benzodiazepine
x Opioid
Kritisch: additive ZNS-Dämpfung mit Atemdepression, Koma und Todesrisiko
MDMA
x Tramadol
Kritisch: zwei serotonerge Wirkprofile plus Krampf- und Atemrisiko
Lithium
x LSD
Kritisch: Berichte über Krampfanfälle und gefährliche psychische Entgleisung
Alkohol / Ethanol
x Kokain
Hohes Risiko: Cocaethylen, längere Stimulation und stärkere Herzbelastung
MDMA
x SSRI
Hohes Risiko: serotonerge Doppelwirkung, veränderte MDMA-Wirkung und Warnzeichen für Serotonintoxizität
Alkohol / Ethanol
x Ketamin
Hohes Risiko: additive Sedierung, Erbrechen, Sturz- und Aspirationsgefahr
Stimulanzien erhöhen typischerweise dopaminerge und noradrenerge Aktivität und belasten Kreislauf, Schlaf und Temperaturregulation.
Kombinationen mit MAOI, weiteren Stimulanzien oder stark serotonergen Substanzen benötigen besondere Vorsicht.
Depressiva dämpfen das zentrale Nervensystem über GABAerge, opioide oder verwandte sedierende Mechanismen.
Die wichtigste Sicherheits-Untergrenze ist additive Sedierung bis hin zu Atemdepression bei mehreren dämpfenden Substanzen.
Im Checker vorbefüllenDissoziativa wirken häufig über NMDA-Antagonismus und verändern Körperwahrnehmung, Schmerzverarbeitung und Orientierung.
Relevant sind Mischungen mit Depressiva, Stimulanzien, Serotonergika und Substanzen mit kardiovaskulärer Belastung.
Im Checker vorbefüllenOpioide wirken an Opioidrezeptoren und können Analgesie, Sedierung und Atemdepression auslösen.
Benzodiazepine, Alkohol, GHB und andere Depressiva erhöhen das Risiko additiver Atemdepression.
Im Checker vorbefüllenBenzodiazepine verstärken GABA-A-Signale und wirken sedierend, anxiolytisch, muskelrelaxierend und antikonvulsiv.
Opioide, Alkohol, GHB und weitere Depressiva sind die zentrale Interaktionsgruppe für additive Atemdepression.
Im Checker vorbefüllenCannabinoide modulieren das Endocannabinoidsystem und können Wahrnehmung, Angstniveau, Kreislauf und Sedierung beeinflussen.
Relevant sind additive Sedierung, verstärkte psychoaktive Effekte und individuelle Angst- oder Kreislaufreaktionen.
Im Checker vorbefüllenSSRIs erhöhen serotonerge Signalübertragung durch Hemmung der Serotonin-Wiederaufnahme.
Besonders relevant sind MAOI, MDMA, Tramadol, DXM und weitere serotonerge Wirkprofile.
Im Checker vorbefüllenSNRIs erhöhen serotonerge und noradrenerge Signalübertragung und können Kreislauf- und Serotoninrisiken bündeln.
MAOI, MDMA, Tramadol, DXM und weitere serotonerge Substanzen sind zentrale Interaktionskontexte.
Trizyklische Antidepressiva wirken auf Monoamintransporter und zusätzliche Rezeptorsysteme, oft mit anticholinergen Anteilen.
MAOI, serotonerge Substanzen und andere kardiovaskulär belastende Kombinationen sind besonders relevant.
MAO-Hemmer verringern den Abbau von Monoaminen und können Wirkungen vieler serotonerger oder adrenerger Substanzen stark verändern.
Viele Kombinationen mit MDMA, Stimulanzien, SSRIs/SNRIs, Tramadol oder DXM sind hochriskant oder kritisch.
Akute Warnzeichen werden hervorgehoben, damit medizinische Hilfe nicht verzögert wird.
Nutzungskontext
Menschen, die vor einer Kombination eine erste Risiko-Einordnung suchen.
Angehörige, Peers und Beratungsstellen, die Warnzeichen besser einordnen möchten.
Fachpersonen und Researcher, die schnelle Quellen- und Mechanismus-Signale benötigen.
Interne Links
Diese indexierbaren Detailseiten sind als Warn- und Einordnungsseiten gedacht. Sie liefern keine Dosierung und keine Anleitung zur Risikoumgehung.
Abgrenzung
Der Fokus liegt auf Substanzen, Klassen und Mischkonsum-Kontexten, die in klassischen Systemen oft nur indirekt sichtbar sind.
Einträge erklären, warum ein Risiko plausibel ist, statt nur eine abstrakte Warnstufe auszugeben.
Red Flags und Quellen sollen Orientierung geben, ohne Konsum zu normalisieren oder medizinische Beratung zu ersetzen.
Grenzen
Nicht jede mögliche Substanzkombination ist erfasst. Fehlende Daten sind keine Entwarnung.
Ein Teil der Einträge bezieht sich auf Substanzklassen und bildet nicht jede Einzelsubstanz gleich präzise ab.
Dosis, Zeitabstand, Gesundheitszustand, Toleranz und Mischkonsum können das Risiko verändern.
Trust Layer
196 Interaktionseinträge sind im statischen Index verfügbar; 189 davon enthalten explizite Quellenlinks. Aktuell sind 0 Einträge als human-reviewed markiert. Wenn kein Human-Review ausgewiesen ist, gilt der Eintrag als kuratiert und quellengestützt, aber nicht klinisch geprüft.
FAQ
Der Checker kann Hinweise auf bekannte Wechselwirkungen zwischen psychoaktiven Substanzen, Medikamentenklassen und häufigen Polydrug-Szenarien liefern. Er zeigt Risikostufe, vermuteten Mechanismus, Red Flags und Quellenkontext, ersetzt aber keine medizinische Einschätzung.
Synapedia enthält auch Klassen wie SSRI, MAOI, Benzodiazepine und Opioide, wenn sie in den Interaktionsdaten abgebildet sind. Die Ergebnisse sind quellengestützt, aber nicht klinisch geprüft; bei verordneten Medikamenten sollte immer eine medizinische Fachperson einbezogen werden.
Nicht jede Kombination ist dokumentiert. Fehlende Daten bedeuten keine Entwarnung, sondern nur, dass Synapedia aktuell keinen ausreichend strukturierten Eintrag anzeigen kann.
Bei Bewusstlosigkeit, Atemproblemen, Krampfanfällen, starker Überhitzung, Brustschmerz, schwerer Verwirrtheit oder nicht weckbarer Sedierung sollte sofort medizinische Hilfe geholt werden.