Additive ZNS-Depression und erhöhte Aspirationsgefahr
Ketamin und Ethanol sind beide NMDA-Antagonisten. Die additive NMDA-Blockade in Kombination mit der GABAergen Ethanol-Wirkung führt zu synergistischer ZNS-Depression. Klinisch manifestiert sich dies als schwere Dissoziation, Übelkeit, Erbrechen und Bewusstlosigkeit. Die ketamininduzierte Muskelrelaxation und Bewegungsunfähigkeit erhöht das Aspirationsrisiko bei alkoholinduziertem Erbrechen.
Beide Substanzen binden an die folgenden Rezeptoren, was das Risiko pharmakologischer Wechselwirkungen erhöht.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung.
Strukturierte Zusammenfassung für Quellenangabe und schnelle Einordnung.