4-chloro-N-(2-morpholin-4-ylethyl)benzamide
Moclobemid ist ein reversibler selektiver Hemmer der Monoaminoxidase A (MAO-A), der vor allem zur Behandlung von Depressionen eingesetzt wird. Es erhöht die Konzentration von Monoaminen wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin im synaptischen Spalt, ohne irreversible Enzymhemmung zu verursachen. Aufgrund seiner reversiblen Wirkung ist das Risiko schwerer Nebenwirkungen und Interaktionen geringer als bei klassischen irreversiblen MAO-Hemmern. Dennoch sind Wechselwirkungen mit bestimmten Lebensmitteln und Medikamenten möglich, weshalb Vorsicht geboten ist.
Synapedia Evidence
8 dokumentierte Interaktionen
Auch ohne Hochrisiko-Signal existieren dokumentierte Wechselwirkungen, die situativ relevant sein können.
SSRI/SNRI
andere serotonerge Substanzen (Triptane, Dextromethorphan, Linezolid)
TCA (Trizyklische Antidepressiva)
Alkohol
Antidepressivum
MAO-Hemmer (MAOI)
Tramadol
Lithium (bei Überdosierung)
unverifiziert · Community-Daten
Community-Signale, unverifizierte Erfahrungsberichte und Quellenhinweise zu Moclobemide befinden sich weiter unten auf dieser Seite.
Gesamtdauer 24 Stunden
Plateau
4-6 Wochen
Wirkungseintritt
1-2 Wochen
Gesamtdauer
24 Stunden
Nachwirkungen
unbekannt
Niedrig dosiert starten. Individuelle Empfindlichkeit variiert.
Verlauf auf einen Blick
Onset, Peak und Gesamtdauer bleiben direkt auf der Seite sichtbar, damit die zeitliche Struktur ohne zusätzlichen Klick erfassbar ist.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
MAO-A inhibitor
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Netzwerk-Beziehungen zu Moclobemide — Interaktionen, Rezeptoren, ähnliche Substanzen
Wie diese Substanz vernetzt ist
Hintergrundwissen
Wissenschaftliche Artikel zu Wirkmechanismen, Risiken und verwandten Themen.
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MDMA und Amphetamin im wissenschaftlichen Vergleich: Wirkmechanismen am Serotonin- und Dopamintransporter, neurotoxisches Potenzial und Risikoprofile.
LSD und SSRI — Wechselwirkung und Risiken
Wissenschaftliche Analyse der Wechselwirkung zwischen LSD und SSRI-Antidepressiva: Wirkverlust durch 5-HT2A-Downregulation, Serotonin-Risiken und klinische Relevanz.
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Moderate Evidenz
Basierend auf Fachliteratur mit eingeschränkter primärer Evidenz.
Datenqualität
Mittlere Datenqualität
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Quellen
2 Quellen
2 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 2 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt aktualisiert: 7. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
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