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GHB (Gamma-Hydroxybuttersäure) ist eine natürlich vorkommende kurzketten-Fettsäure und ein endogener Neurotransmitter, der als GHB-Rezeptoragonist und GABA-B-Rezeptoragonist wirkt. In der Medizin ist Natriumoxybat (Xyrem) zur Behandlung von Narkolepsie mit Kataplexie zugelassen. Typische Freizeitdosen: 1–2,5 g oral; therapeutisches Fenster ist sehr schmal — geringe Dosierungsunterschiede trennen euphorisierende von sedierenden oder bewusstseinsausschaltenden Effekten. Kombination mit Alkohol oder anderen ZNS-Depressiva ist potenziell letal. GHB wird als K.O.-Mittel missbraucht und ist nach Alkohol die häufigste Substanz bei drug-facilitated sexual assault.
Mental
Euphorie und Hochgefühl (niedrige Dosen)
Mental
Enthemmung und Gesprächigkeit
Mental
Gesteigerte Libido und Empathie
Mental
Entspannung und Sedierung
Mental
Anterograde Amnesie (mittlere bis hohe Dosen)
7 gefährliche Kombinationen
Diese Kombinationen sollten vor jeder weiteren Recherche zuerst geprüft werden, weil sie akute Risiken deutlich erhöhen können.
Bestimmte Kombinationen können gefährlich sein. Informiere dich vor der Einnahme mit anderen Substanzen.
Lebensbedrohlich: Schwere Atemdepression
GHB aktiviert GABA-B-Rezeptoren und GHB-spezifische Rezeptoren. Ethanol potenziert GABA-A-Rezeptoren und blockiert NMDA-Rezeptoren. Die doppelte GABAerge Aktivierung über verschiedene Rezeptorsubtypen (GABA-A + GABA-B) führt zu synergistischer ZNS-Depression. GHB hat eine sehr steile Dosis-Wirkungs-Kurve — geringe Mengen Alkohol können den Übergang von Euphorie zu Koma abrupt beschleunigen. Diese Kombination ist die häufigste Ursache für GHB-assoziierte Todesfälle.
Lebensbedrohlich: Additive Atemdepression mit steiler Dosis-Wirkungs-Kurve
GHB aktiviert GABA-B-Rezeptoren und GHB-spezifische Rezeptoren. In Kombination mit Opioiden entsteht eine synergistische Atemdepression. Die steile Dosis-Wirkungs-Kurve von GHB macht diese Kombination besonders unberechenbar — der Übergang von gewünschter Wirkung zu lebensbedrohlicher Intoxikation erfolgt in einem engen Dosisfenster.
Lebensbedrohlich: Doppelte GABA-B-Aktivierung mit enger therapeutischer Breite
Beide Substanzen sind GABA-B-Agonisten. Die doppelte Aktivierung desselben Rezeptorsystems führt zu einer synergistischen ZNS-Depression. GHB hat zusätzlich eine steile Dosis-Wirkungs-Kurve, was die Kombination besonders gefährlich macht.
Lebensbedrohlich: Synergistische GABAerge Atemdepression
GHB wirkt primär als GABA-B-Agonist und beeinflusst zusätzlich GABA-A-Rezeptoren in höheren Konzentrationen. Benzodiazepine sind positive allosterische Modulatoren am GABA-A-Rezeptor. Die Kombination aktiviert beide GABAergen Rezeptorsysteme (GABA-A und GABA-B) gleichzeitig und führt zu einer synergistischen ZNS-Depression. Das Risiko für tiefe Bewusstlosigkeit, Atemdepression und Aspiration ist erheblich erhöht.
Maskierte GHB-Überdosis und kardiovaskuläres Risiko
Diese Kombination ist im Chemsex-Kontext verbreitet. Methamphetamin maskiert die sedierende Wirkung von GHB, was zu höherer GHB-Dosierung und zur Unterschätzung der ZNS-Depression führt. Wenn die stimulierende Wirkung nachlässt, kann die GHB-Sedierung abrupt durchbrechen und zu Bewusstlosigkeit führen. Kardiovaskuläre Belastung durch die gegenläufigen Effekte und Hyperthermierisiko sind zusätzliche Gefahren.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
GHB ist ein endogenes GABA-Metabolit und Neuromodulator. Es wirkt primär als Agonist an spezifischen GHB-Rezeptoren (hochaffine neuromodulatorsiche Wirkung bei physiologischen…
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Hohe Evidenz
Gestützt durch mehrere primäre Literaturquellen und wissenschaftliche Reviews.
Datenqualität
Mittlere Datenqualität
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Quellen
2 Quellen
2 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 4 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 27. März 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Wissenschaftlich aufbereitete Informationen, keine medizinische Beratung.
⚠️ Dieser Artikel dient ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Er stellt keine Konsum- oder Dosierungsanleitung dar.
Quelle: GHB: A Review of its Pharmacology and Clinical Applications (pubmed) — Link Quelle: World Health Organization: GHB Overview (who) — Link Quelle: GHB: Pharmacology and Clinical Applications (pubmed) — Link Quelle: World Health Organization: GHB (who) — Link Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für GHB (expert_consensus) Quelle: GHB: Pharmacology and toxicology (pubmed) — Link Quelle: World Health Organization report on GHB (who) — Link
GHB acts as an agonist at GHB receptors, inducing euphoria and disinhibition at low doses. At higher doses, it activates GABA-B receptors, leading to sedation and potential unconsciousness. This dual action affects both the GHB and GABAergic neurotransmitter systems.
Quelle: GHB: A Review of its Pharmacology and Clinical Applications (pubmed) — Link Quelle: World Health Organization: GHB Overview (who) — Link Quelle: GHB: Pharmacology and Clinical Applications (pubmed) — Link Quelle: World Health Organization: GHB (who) — Link Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für GHB (expert_consensus) Quelle: GHB: Pharmacology and toxicology (pubmed) — Link Quelle: World Health Organization report on GHB (who) — Link