methyl (1R,2R,3S,5S)-3-benzoyloxy-8-methyl-8-azabicyclo[3.2.1]octane-2-carboxylate
Kokain ist ein natürliches Tropanalkaloid aus Erythroxylum coca und wirkt als potenter Monoamin-Wiederaufnahmehemmer (Kokain blockiert DAT, SERT und NET gleichzeitig). Die Dopaminausschüttung im mesolimbischen Belohnungssystem ist primär verantwortlich für die euphorigene Wirkung und das hohe Suchtpotenzial. Nasale Applikation: Onset 3–5 Min, Dauer 20–40 Min; Rauchen (Crack): Onset Sekunden, Dauer 5–15 Min. Kardiovaskuläre Toxizität (Herzinfarkt, Arrhythmie, Schlaganfall) ist die häufigste Todesursache. Chronischer Gebrauch verursacht nasale Septumschäden, kardiale Hypertrophie und neuroadaptive Veränderungen.
Evidenzstatus
Evidenz stark
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Quellen & Review
5 Quellen · Review-Zeitpunkt hinterlegt
Risiko-Hinweis
Interaktionen prüfen
Mental
Intensive Euphorie und gesteigertes Selbstwertgefühl
Mental
Erhöhte Energie, Wachheit und Gesprächigkeit
Mental
Unterdrückter Appetit und verringertes Schlafbedürfnis
Mental
Erhöhte Herzrate und Blutdruck (sympathomimetisch)
Mental
Lokale Taubheit bei nasaler Anwendung
Synapedia Evidence
Häufig geprüfte Kombinationen
5 dokumentierte Interaktionen
Auch ohne Hochrisiko-Signal existieren dokumentierte Wechselwirkungen, die situativ relevant sein können.
Alkohol
Benzodiazepine
Opioide
Antidepressiva
Stimulanzien
unverifiziert · Community-Daten
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Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
Kokain ist ein nicht-seletktiver kompetitiver Reuptake-Inhibitor der monoaminergen Transporter DAT, NET und SERT. Das Blockieren dieser Transporter führt zu einer Akkumulation von…
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Netzwerk-Beziehungen zu Kokain — Interaktionen, Rezeptoren, ähnliche Substanzen
Wie diese Substanz vernetzt ist
Hintergrundwissen
Wissenschaftliche Artikel zu Wirkmechanismen, Risiken und verwandten Themen.
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Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Stark
Mehrere belastbare Quellen stützen die Kerninformationen.
Datenqualität
Mittlere Datenqualität
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Quellen
5 Quellen
5 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 28. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Wissenschaftlich aufbereitete Informationen, keine medizinische Beratung.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung.
⚠️ Dieser Artikel dient ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Er stellt keine Konsum- oder Dosierungsanleitung dar.
Quelle: Nestler EJ – Molecular Basis of Long-Term Plasticity Underlying Addiction (Nat Rev Neurosci 2001) (peer_reviewed) Quelle: EMCDDA Drug Profile: Cocaine (curated) — Link Quelle: Zimmerman JL – Cocaine Intoxication (Crit Care Clin 2012) (peer_reviewed) Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für Kokain (expert_consensus) Quelle: WHO Report on Cocaine Use (who) — Link Quelle: European Medicines Agency - Cocaine (ema) — Link Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für Cocaine (expert_consensus)
Kokain hemmt kompetitiv alle drei Monoamintransporter — primär DAT (Ki ≈ 270 nM), NET und SERT. Die Dopaminakkumulation im Nucleus accumbens vermittelt den euphorisierenden und suchtmachenden Effekt. Zusätzlich blockiert Kokain spannungsgesteuerte Natriumkanäle (lokalanästhetischer Mechanismus), was kardiale Arrhythmien und Koronararterienspasmen begünstigt — ein vom dopaminergen Mechanismus unabhängiger Kardiotoxizitätspfad.
Quelle: Nestler EJ – Molecular Basis of Long-Term Plasticity Underlying Addiction (Nat Rev Neurosci 2001) (peer_reviewed) Quelle: EMCDDA Drug Profile: Cocaine (curated) — Link Quelle: Zimmerman JL – Cocaine Intoxication (Crit Care Clin 2012) (peer_reviewed) Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für Kokain (expert_consensus) Quelle: WHO Report on Cocaine Use (who) — Link Quelle: European Medicines Agency - Cocaine (ema) — Link Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für Cocaine (expert_consensus)
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