Scientific Summary
Amphetamin wird als Stimulanzien eingeordnet. 22 deduplizierte Claims trennen direkte Daten, Klassenwissen und Communitysignale. 25 Quellen- und Datensatzreferenzen speisen den aktuellen Stand.
Was ist das?
Amphetamin ist als Stimulanzien und Phenethylamine eingeordnet.
Warum relevant?
Amphetamin ist ein indirektes Sympathomimetikum und Monoaminfreisetzter. Es bewirkt die nicht-vesikuläre Freisetzung von Dopamin, Noradrenalin und Serotonin durch Umkehrung der jeweiligen Monoamintransporter. Klinisch eingesetzt als Dextroamphetamin (Adderall) bei ADHS und Narkolepsie. Typische Freizeitdosen: 10–30 mg oral, 5–15 mg intranasal. Wirkdauer 4–8 Stunden (Amphetamin), bis 12 Stunden (Dextroamphetamin). Abhängigkeitspotenzial moderat bis hoch; neurotoxisches Risiko bei chronisch hohen Dosen gut belegt (dopaminerge und serotonerge Axonschäden).
Wie wirkt es?
Dokumentierte Zielstrukturen: DAT, NET und TAAR1.
Wie gut untersucht?
Zugeordnete Evidenztypen: Reviews: 1 und Laufendes Monitoring: 5.
Größte Risiken?
high · substanzspezifisch zugeordnet.
Was bleibt offen?
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Amphetamin vor?
Quick Facts
- Klasse
- StimulanzienPhenethylamine · 50% Claim-Konfidenz
- Evidenzkern
- Reviews + Laufendes Monitoring5 sichtbare Quellen · 50% Claim-Konfidenz
- Pharmakologisches Signal
- DAT · NETAus dem zentralen Claim Layer · 50% Claim-Konfidenz
- Priorisierte Vorsicht
- highSubstanzspezifischer Datensatz · 50% Claim-Konfidenz
- Fachlicher Stand
- 28.05.2026reviewed · 50% Claim-Konfidenz
Wirkung & Effekte
Weitere dokumentierte Effekte: Erhöhte Wachheit, Energie und Ausdauer, Verbesserte Konzentration und Fokus (therapeutischer Effekt bei ADHS), Euphorie und gesteigertes Wohlbefinden (dosisabhängig), Appetitunterdrückung (stark), Erhöhte Herzrate und Blutdruck und Schlaflosigkeit (kann bis zu 12 h anhalten).
Zeitlicher Verlauf
Der strukturierte Zeitverlauf nennt Hauptwirkung: 4–8 h; Nachwirkungen: - 12 h moeglich.
Dosiskontext
Strukturierte Dosiskontexte sind für notes, sources, variability, potency band und openai enriched at hinterlegt; sie dienen der wissenschaftlichen Einordnung und sind keine Konsumempfehlung.
Evidenzlage
Der Claim Layer ordnet 23 externe Quellen zu: Referenzquellen, Monitoring, Reviews und Behördenleitlinien.
Living Evidence
Research Watch
Als Humanstudie klassifizierte Quellen
Als Tierstudie klassifizierte Quellen
Zell-, Bindungs- oder funktionelle Assays
Klinische Fall- oder Fallserienquellen
Systematische oder narrative Übersichtsarbeiten
Freigegebene Berichte, getrennt von Forschungsevidenz
Behördliche oder forensische Monitoringquellen
Vertiefende Risikoeinordnung öffnen
Wie wirkt Amphetamin pharmakologisch?
Rezeptoraktivität, Evidenztyp und Übertragungsgrenze werden gemeinsam gezeigt, damit präklinische, klassenbasierte und klinische Befunde nicht miteinander verschmelzen.
Amphetamin wirkt als Substrat und Reverse-Transport-Induktor an DAT und NET. Die Bindung an TAAR1 (Trace Amine Associated Receptor 1) löst eine Signalkaskade aus (PKA/PKC-Aktivierung), die zur Phosphorylierung von DAT und NET führt und dadurch den Reverse-Transport von Dopamin und Noradrenalin aus präsynaptischen Vesikeln ermöglicht. Zusätzlich inhibiert Amphetamin VMAT2 (Vesikulärer Monoamin-Transporter 2), was die synaptische Monoamin-Konzentration durch Freisetzung aus intrazellulären Speichern erhöht. Dies ist ein indirektes Sympathomimetikum mit rasantem Anstieg synaptischer Monoamine.
DAT-Umkehrtransport
NET-Umkehrtransport
Pharmakologisches Profil
Substanz-Fingerprint
Der Fingerprint verdichtet vorhandene Klasse-, Rezeptor-, Mechanismus- und Risikodaten zu einem heuristischen Gesamtprofil.
Stimulation (85%)
38% Profil-Konfidenz
Klassenkontext: Stimulanzien
Heuristisches Profil aus vorhandenen Daten; keine klinische Messung und keine individuelle Risiko-Freigabe.
Safety zuerst
Risiken und Interaktionen
Die Sicherheitsbewertung zu Amphetamin trennt substanzspezifische Befunde von Klassenwissen und Communitysignalen.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Priorisierte Risikohinweise
Kritische Kombinationen
4 hohe WarnungenKlassenbasierte Warnmuster sind nicht substanzspezifisch geprüft und werden deshalb getrennt von direkten Paarbefunden gekennzeichnet.
Ergänzende Safer-Use-Hinweise
- Schlaf priorisieren: Amphetamin-induzierte Schlaflosigkeit akkumuliert zu schwerem Schlafmangel. Crash einplanen.
- Absolute Kontraindikation: Niemals mit MAO-Hemmern kombinieren — hypertensive Krise, lebensbedrohlich.
- Bei ersten Zeichen von Paranoia oder Halluzinationen sofort aufhören — das sind Frühzeichen einer Amphetamin-Psychose.
- Herzrate überwachen: Ruhepuls über 120 bpm ist ein Warnsignal.
Vollständige Interaktionsdetails und Datenbasis
Lebensbedrohlich: Hypertensive Krise durch MAO-Hemmung und Katecholamin-Freisetzung
Erhöhte kardiovaskuläre und neurotoxische Belastung
Hohes Risiko: Schwere kardiovaskuläre Belastung und Psychosegefahr
Hohes Risiko: Schwere kardiovaskuläre Belastung durch duale Stimulation
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Separater Evidenztyp · unverifiziert
Community & Erfahrungen
Communityberichte ergänzen mögliche Beobachtungen, werden aber weder mit Studien noch mit forensischem Monitoring gleichgesetzt.
Community-Signale & Erfahrungen
Teile einen Bericht, eine Beobachtung oder eine Frage zu dieser Substanz. Beiträge werden vor Veröffentlichung geprüft und als unverifizierte Community-Signale markiert.
Diese Beiträge stammen von Nutzer:innen und sind nicht verifiziert. Sie können subjektive Erfahrungen, Beobachtungen, Quellenhinweise oder Korrekturen enthalten. Sie ersetzen keine wissenschaftlichen Daten und sind keine Konsumempfehlung.
Der Signal-Hub bündelt freigegebene Warnhinweise, Erfahrungsberichte und Quellen nach Relevanz.
Offene Forschungsfragen
Der Claim Layer übersetzt unbesetzte Evidenzfelder in überprüfbare Fragen. So bleibt sichtbar, welche nächste Beobachtung die Einordnung tatsächlich verändern würde.
- 1
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Amphetamin vor?
Humanstudien würden die Übertragungsgrenze präklinischer, analytischer oder klassenbasierter Befunde präzisieren.
Research status: offen - 2
Wie lang sind Eliminationshalbwertszeit und substanzspezifischer Zeitverlauf von Amphetamin?
Zeitparameter beeinflussen Nachwirkungen, Interaktionsfenster und die toxikologische Beobachtung.
Research status: offen - 3
Welche Metaboliten und CYP-Enzyme sind bei Amphetamin beteiligt?
Stoffwechselwege helfen, Wirkdauer, Nachweisbarkeit und mögliche Interaktionen einzuordnen.
Research status: offen - 4
Welche klinischen Toxizitätsbefunde sind analytisch bestätigtem Amphetamin zuzuordnen?
Bestätigte Fälle können substanzspezifische Gefahren von allgemeinen Klassenwarnungen abgrenzen.
Research status: offen
Amphetamin im Vergleich
Amphetamin – Interaktionsseiten
Methodikfragen
Wie werden direkte Daten und Klassenwissen zu Amphetamin getrennt?
Welche Evidenz würde die Einordnung von Amphetamin als Nächstes verbessern?
Antworten werden aus den oben ausgewiesenen substanzspezifischen, klassenbasierten und Community-Claims zusammengesetzt.
Für tieferes Verständnis
Wissensgraph, verwandte Konzepte und vertiefende Relationen stehen hinter den schnellen Sicherheitssektionen.
Quellen & Methodik
Jede sichtbare Aussage im Living-Monograph-Layer verweist auf genau eine primäre Displayquelle. Klassenwissen und Communitysignale bleiben dabei explizit getrennt.
- 01Amphetamin — komponierter Synapedia-Datensatz
Synapedia · abgerufen 2026-05-28
amphetamin-identityamphetamin-summaryamphetamin-mechanism-1amphetamin-mechanism-2amphetamin-mechanism-3amphetamin-effects-neutralamphetamin-timelineamphetamin-dosage-contextamphetamin-risk-1amphetamin-risk-2amphetamin-risk-3amphetamin-risk-4amphetamin-safer-use-1amphetamin-safer-use-2amphetamin-safer-use-3amphetamin-safer-use-4amphetamin-evidence-overview - 02Fleckenstein AE et al. (2007) New insights into the mechanism of action of amphetamines. Annu Rev Pharmacol Toxicol
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- 21PsychonautWiki – LSD Interactions
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pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
- 23EMCDDA – Ketamine Drug Profile
emcdda.europa.eu · abgerufen 2026-05-28
- 24EMCDDA - Drug combinations and polydrug use
emcdda.europa.eu · abgerufen 2026-05-28
- 25Amphetamin — freigegebene Communityberichte
Synapedia Community · abgerufen 2026-05-28
amphetamin-community
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Trust Layer
Wie belastbar diese Seite aktuell ist
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Stark
Mehrere belastbare Quellen stützen die Kerninformationen.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
- Quellenlage ist teilweise sichtbar.
- Aussagen bleiben bewusst vorsichtig.
- Interaktionshinweise können ergänzend klassenbasiert sein.
Quellen
5 Quellen
5 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
- Fleckenstein AE et al. (2007) New insights into the mechanism of action of amphetamines. Annu Rev Pharmacol Toxicol
- Berman SM et al. (2008) Reduced caudate nucleus volume in nonmedicated adults with ADHD. Psychiatry Res
- EUDA: Amphetamine drug profile
- PubChem: Amphetamine
- NIDA: Prescription stimulants overview
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 28. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Synapedia Evidence
Fakten-Snapshot
- Substanzklasse
- Stimulanzien · Phenethylamine
- Wirkmechanismus
- Amphetamin wirkt als Substrat und Reverse-Transport-Induktor an DAT und NET. Die Bindung an TAAR1 (Trace …
- Hauptwirkungen
- Erhöhte Wachheit, Energie und Ausdauer, Verbesserte Konzentration und Fokus (therapeutischer Effekt bei ADHS), Euphorie und gesteigertes Wohlbefinden (dosisabhängig), Appetitunterdrückung (stark)
- Risikostufe
- Erhöht
- Evidenz & Qualität
- strong · 5 Quellen
- Zuletzt aktualisiert
- 28. Mai 2026