Scientific Summary
Salvinorin A wird als Psychedelika eingeordnet. 12 deduplizierte Claims trennen direkte Daten, Klassenwissen und Communitysignale. 7 Quellen- und Datensatzreferenzen speisen den aktuellen Stand.
Was ist das?
Salvinorin A ist als Psychedelika und Terpenoid eingeordnet.
Warum relevant?
Salvinorin A ist ein potentes, natürlich vorkommendes Psychedelikum, das hauptsächlich als Kappa-Opioid-Rezeptor-Agonist wirkt. Es unterscheidet sich von klassischen Psychedelika durch seinen einzigartigen Wirkmechanismus ohne direkte Wirkung auf Serotoninrezeptoren. Die Substanz wird aus der Pflanze Salvia divinorum gewonnen und kann intensive, kurz anhaltende Bewusstseinsveränderungen hervorrufen. Aufgrund der starken Wirkung und der möglichen psychischen Belastung wird ein moderates Risikoprofil angenommen.
Wie wirkt es?
Dokumentierte Zielstrukturen: κ-Opioid.
Wie gut untersucht?
Zugeordnete Evidenztypen: Laufendes Monitoring: 1.
Größte Risiken?
KOR-Agonisten zeigen kein klassisches Abhängigkeitsmuster — eher aversive als … · substanzspezifisch zugeordnet.
Was bleibt offen?
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Salvinorin A vor?
Quick Facts
- Klasse
- PsychedelikaTerpenoid · 50% Claim-Konfidenz
- Evidenzkern
- Laufendes Monitoring6 sichtbare Quellen · 50% Claim-Konfidenz
- Pharmakologisches Signal
- κ-OpioidAus dem zentralen Claim Layer · 50% Claim-Konfidenz
- Priorisierte Vorsicht
- KOR-Agonisten zeigen kein klassisches Abhängigkeitsmuster — eher aversive als …Substanzspezifischer Datensatz · 50% Claim-Konfidenz
- Fachlicher Stand
- 28.05.2026reviewed · 50% Claim-Konfidenz
Wirkung & Effekte
Weitere dokumentierte Effekte: Halluzinationen, Veränderte Wahrnehmung, Euphorie, Entspannung, Desorientierung und Introspektion.
Dosiskontext
Strukturierte Dosiskontexte sind für notes, sources, variability, potency band und openai enriched at hinterlegt; sie dienen der wissenschaftlichen Einordnung und sind keine Konsumempfehlung.
Evidenzlage
Der Claim Layer ordnet 6 externe Quellen zu: Referenzquellen und Monitoring.
Living Evidence
Research Watch
Als Humanstudie klassifizierte Quellen
Als Tierstudie klassifizierte Quellen
Zell-, Bindungs- oder funktionelle Assays
Klinische Fall- oder Fallserienquellen
Systematische oder narrative Übersichtsarbeiten
Freigegebene Berichte, getrennt von Forschungsevidenz
Behördliche oder forensische Monitoringquellen
Vertiefende Risikoeinordnung öffnen
Wie wirkt Salvinorin A pharmakologisch?
Rezeptoraktivität, Evidenztyp und Übertragungsgrenze werden gemeinsam gezeigt, damit präklinische, klassenbasierte und klinische Befunde nicht miteinander verschmelzen.
Salvinorin A ist der pharmakologisch einzigartigste natürlich vorkommende Psychedelika-Wirkstoff: der einzige bekannte hochpotente, nichtstickstoffhaltige Kappa-Opioid-Rezeptor (KOR)-Agonist aus einer Pflanze. Im Gegensatz zu allen anderen Psychedelika wirkt Salvinorin A nicht über Serotonin-5-HT2A-Rezeptoren, sondern ausschließlich als hochselektiver, hochaffiner KOR-Vollagonist (Ki ~1.8nM). KOR-Aktivierung im limbischen System, präfrontalem Kortex, Striatum und visuellen Kortex erzeugt intensive dissoziative, halluzinogene und häufig dysphore Erlebnisse, die sich phänomenologisch fundamental von serotonergem Psychedelika unterscheiden — keine Euphorie, stattdessen oft Angst, Verwirrung, Ego-Auflösung. Die sehr kurze Wirkdauer erklärt sich durch rasche Spaltung durch Plasma-Esterasen und schnelle Umverteilung aus dem ZNS. Die außerordentliche Potenz (~1µg/kg-Bereich) macht Salvinorin A zu einer der potentesten psychoaktiven Substanzen überhaupt. Kein σ1-Agonismus, keine 5-HT2A-Aktivität, keine signifikante μ-Opioid-Aktivität bei typischen Dosen.
κ-Opioid-Agonist
Pharmakologisches Profil
Substanz-Fingerprint
Der Fingerprint verdichtet vorhandene Klasse-, Rezeptor-, Mechanismus- und Risikodaten zu einem heuristischen Gesamtprofil.
Psychedelische Tiefe (85%)
35% Profil-Konfidenz
Klassenkontext: Psychedelika
Heuristisches Profil aus vorhandenen Daten; keine klinische Messung und keine individuelle Risiko-Freigabe.
Safety zuerst
Risiken und Interaktionen
Die Sicherheitsbewertung zu Salvinorin A folgt den vorhandenen substanzspezifischen Claims; offene Punkte werden als Forschungsfragen ausgewiesen.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Priorisierte Risikohinweise
Kritische Kombinationen
0 dokumentiertKlassenbasierte Warnmuster sind nicht substanzspezifisch geprüft und werden deshalb getrennt von direkten Paarbefunden gekennzeichnet.
Ergänzende Safer-Use-Hinweise
- Die Verwendung in einer sicheren und vertrauten Umgebung kann das Risiko von unangenehmen Erfahrungen verringern.
Vollständige Interaktionsdetails und Datenbasis
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Separater Evidenztyp · unverifiziert
Community & Erfahrungen
Communityberichte ergänzen mögliche Beobachtungen, werden aber weder mit Studien noch mit forensischem Monitoring gleichgesetzt.
Community-Signale & Erfahrungen
Teile einen Bericht, eine Beobachtung oder eine Frage zu dieser Substanz. Beiträge werden vor Veröffentlichung geprüft und als unverifizierte Community-Signale markiert.
Diese Beiträge stammen von Nutzer:innen und sind nicht verifiziert. Sie können subjektive Erfahrungen, Beobachtungen, Quellenhinweise oder Korrekturen enthalten. Sie ersetzen keine wissenschaftlichen Daten und sind keine Konsumempfehlung.
Der Signal-Hub bündelt freigegebene Warnhinweise, Erfahrungsberichte und Quellen nach Relevanz.
Offene Forschungsfragen
Der Claim Layer übersetzt unbesetzte Evidenzfelder in überprüfbare Fragen. So bleibt sichtbar, welche nächste Beobachtung die Einordnung tatsächlich verändern würde.
- 1
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Salvinorin A vor?
Humanstudien würden die Übertragungsgrenze präklinischer, analytischer oder klassenbasierter Befunde präzisieren.
Research status: offen - 2
Wie lang sind Eliminationshalbwertszeit und substanzspezifischer Zeitverlauf von Salvinorin A?
Zeitparameter beeinflussen Nachwirkungen, Interaktionsfenster und die toxikologische Beobachtung.
Research status: offen - 3
Welche Metaboliten und CYP-Enzyme sind bei Salvinorin A beteiligt?
Stoffwechselwege helfen, Wirkdauer, Nachweisbarkeit und mögliche Interaktionen einzuordnen.
Research status: offen - 4
Welche klinischen Toxizitätsbefunde sind analytisch bestätigtem Salvinorin A zuzuordnen?
Bestätigte Fälle können substanzspezifische Gefahren von allgemeinen Klassenwarnungen abgrenzen.
Research status: offen - 5
Welche Interaktionen von Salvinorin A sind direkt untersucht und welche nur klassenbasiert abgeleitet?
Die Trennung verhindert, dass fehlende Paarbefunde als Entwarnung verstanden werden.
Research status: offen
Salvinorin A im Vergleich
Methodikfragen
Wie werden direkte Daten und Klassenwissen zu Salvinorin A getrennt?
Welche Evidenz würde die Einordnung von Salvinorin A als Nächstes verbessern?
Antworten werden aus den oben ausgewiesenen substanzspezifischen, klassenbasierten und Community-Claims zusammengesetzt.
Für tieferes Verständnis
Wissensgraph, verwandte Konzepte und vertiefende Relationen stehen hinter den schnellen Sicherheitssektionen.
Quellen & Methodik
Jede sichtbare Aussage im Living-Monograph-Layer verweist auf genau eine primäre Displayquelle. Klassenwissen und Communitysignale bleiben dabei explizit getrennt.
- 01Salvinorin A — komponierter Synapedia-Datensatz
Synapedia · abgerufen 2026-05-28
salvinorin-a-identitysalvinorin-a-summarysalvinorin-a-mechanism-1salvinorin-a-mechanism-2salvinorin-a-effects-neutralsalvinorin-a-dosage-contextsalvinorin-a-risk-1salvinorin-a-risk-2salvinorin-a-risk-3salvinorin-a-risk-4salvinorin-a-safer-use-1salvinorin-a-evidence-overview - 02Roth BL et al. (2002) Salvinorin A: a potent naturally occurring nonnitrogenous kappa opioid selective agonist. PNAS
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
- 03Cunningham CW et al. (2011) Neuropharmacology of the naturally occurring kappa-opioid hallucinogen salvinorin A. Pharmacol Rev
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
- 04EUDA: Salvia divinorum drug profile
euda.europa.eu · abgerufen 2026-05-28
- 05PubChem: Salvinorin A
pubchem.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
- 06PsychonautWiki – Salvinorin A
psychonautwiki.org · abgerufen 2026-05-28
- 07Wikipedia – Salvinorin A
de.wikipedia.org · abgerufen 2026-05-28
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Trust Layer
Wie belastbar diese Seite aktuell ist
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Stark
Mehrere belastbare Quellen stützen die Kerninformationen.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
- Quellenlage ist teilweise sichtbar.
- Aussagen bleiben bewusst vorsichtig.
- Interaktionshinweise können ergänzend klassenbasiert sein.
Quellen
6 Quellen
6 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
- Roth BL et al. (2002) Salvinorin A: a potent naturally occurring nonnitrogenous kappa opioid selective agonist. PNAS
- Cunningham CW et al. (2011) Neuropharmacology of the naturally occurring kappa-opioid hallucinogen salvinorin A. Pharmacol Rev
- EUDA: Salvia divinorum drug profile
- PubChem: Salvinorin A
- PsychonautWiki – Salvinorin A
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 28. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Synapedia Evidence
Fakten-Snapshot
- Substanzklasse
- Dissoziativa · Terpenoid
- Wirkmechanismus
- Salvinorin A ist der pharmakologisch einzigartigste natürlich vorkommende Psychedelika-Wirkstoff: der einzige …
- Hauptwirkungen
- Halluzinationen, Veränderte Wahrnehmung, Euphorie, Entspannung
- Risikostufe
- Moderat
- Evidenz & Qualität
- strong · 6 Quellen
- Zuletzt aktualisiert
- 28. Mai 2026