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Both substances belong to the Dissoziativa class, making this a common comparison for understanding differences within the same pharmacological family.
Side-by-Side Comparison
Ketamin
Salvinorin A
Class
Dissoziativa
Dissoziativa
Risk Level
moderate
moderate
Mechanisms
NMDA-Antagonist
κ-Opioid-Agonist
Receptors
NMDA
κ-Opioid
Effects
Dissoziation: Gefühl der Trennung von Körper und Umgebung (Out-of-Body-Experience), K-Hole: vollständig dissoziierter Bewusstseinszustand bei hohen Dosen, völlige Raum-Zeit-Auflösung, Starke Zeitverzerrung und veränderte Raumwahrnehmung, Analgesie: deutliche Schmerzreduktion, Halluzinationen und psychedelische Visionen
Ketamin wirkt hauptsächlich als Antagonist des NMDA-Rezeptors, was zu einer Hemmung der glutamatergen Neurotransmission führt und eine dissoziative Anästhesie sowie antidepressive Effekte erzeugt.
Salvinorin A
κ-Opioid-Agonist
Salvinorin A wirkt hauptsächlich als Agonist an Kappa-Opioid-Rezeptoren, was zu seinen psychedelischen Effekten führt.
Harm Reduction Notes
Ketamin
• Extrem riskanter Konsum in ungeeignetem Setting (Schule), ohne angemessene Vorbereitung oder Erfahrung mit Psychedelika. Kombination mit anderen Substanzen (Cannabis, MDMA im Umfeld). Suizidgedanken und Panik zeigen akute psychische Belastung. Autofahrt während der Wirkung stellt Verkehrsgefährdung dar. Der Konsument erkennt selbst die Fahrlässigkeit des Verhaltens.
• Der Bericht beschreibt detailliert Vaporisierungstechniken für Pyrovalerone. Der Autor erwähnt historische psychotische Erlebnisse mit verwandten Substanzen und plant einen Entzug. Begleitkonsum von Morphin (Substitution) und Diazepam wird erwähnt. Die beschriebene intensive Schreibtätigkeit und Zeitverzerrung sind typische Stimulanzien-Effekte.
• Der Bericht zeigt eine problematische Konsumentwicklung mit schnellem Übergang zu täglichem Gebrauch innerhalb von zwei Wochen. Magenschleimhautreizungen durch GBL werden erwähnt. Der Autor berichtet von Schwierigkeiten beim Konsumverzicht, was auf Abhängigkeitsentwicklung hinweist.
• Der Bericht zeigt mehrere Risiken auf: Verwechslungsgefahr zwischen mg und g bei beeinträchtigter Motorik, erhebliche Sturzgefahr durch Koordinationsstörungen, Notwendigkeit einer sicheren Umgebung und vorheriger Vorbereitung. Nasaler Konsum führt zu anhaltenden Nasenschäden. Die Substanz war zum Berichtszeitpunkt legal, ist inzwischen aber verboten.
KetaminDissoziation: Gefühl der Trennung von Körper und Umgebung (Out-of-Body-Experience), K-Hole: vollständig dissoziierter Bewusstseinszustand bei hohen Dosen, völlige Raum-Zeit-Auflösung, Starke Zeitverzerrung und veränderte Raumwahrnehmung, Analgesie: deutliche Schmerzreduktion, Halluzinationen und psychedelische Visionen