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MDMA — Interaktionen

Bekannte pharmakologische Wechselwirkungen basierend auf wissenschaftlicher Literatur

Empathogene
7 Interaktionen

Diese Informationen basieren auf wissenschaftlicher Literatur und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen keine medizinische Beratung.

Erhöhtes Risiko: Serotoninbezogene Komplikationen

Kombination mit: SSRI

Hohes Risiko

MDMA bewirkt eine massive Serotoninfreisetzung über den SERT, während SSRI denselben Transporter blockieren. Die Kombination kann die serotonerge Neurotransmission unvorhersehbar beeinflussen und das Risiko eines Serotoninsyndroms erhöhen.

Mechanistischer Konflikt

  • SERT-Umkehrtransport + SERT-Blockade = serotonerge Überaktivierung

Lebensbedrohlich: Serotoninsyndrom-Gefahr

Hohes Risiko

MAO-Inhibitoren verhindern den Abbau von Monoaminen. In Kombination mit der durch MDMA ausgelösten Serotoninfreisetzung kann ein lebensbedrohliches Serotoninsyndrom entstehen.

Mechanistischer Konflikt

  • MAO-Hemmung + massive Serotoninfreisetzung

Erhöhte kardiovaskuläre und neurotoxische Belastung

Kombination mit: Amphetamin

Hohes Risiko

Beide Substanzen bewirken eine Freisetzung von Monoaminen über ähnliche Transporter. Die Kombination kann die kardiovaskuläre Belastung und das neurotoxische Potenzial synergistisch erhöhen.

Mechanistischer Konflikt

  • Doppelte Monoaminfreisetzung über DAT/NET/SERT

Starke serotonerge Synergie und kardiovaskuläre Belastung

Kombination mit: 2C-B

Hohes Risiko

2C-B aktiviert 5-HT2A-Rezeptoren direkt, während MDMA die Serotoninfreisetzung steigert. Die Kombination erzeugt eine erhebliche serotonerge Belastung und kann kardiovaskuläre Nebenwirkungen verstärken.

Mechanistischer Konflikt

  • 5-HT2A-Agonismus + SERT-Umkehrtransport = serotonerge Überaktivierung

Verstärkte serotonerge Aktivität

Kombination mit: LSD

Moderates Risiko

LSD aktiviert direkt 5-HT2A-Rezeptoren, während MDMA die Serotoninfreisetzung fördert. Die Kombination kann zu einer verstärkten serotonergen Stimulation und erhöhter kardiovaskulärer Belastung führen.

Mechanistischer Konflikt

  • 5-HT2A-Agonismus + SERT-Umkehrtransport = erhöhte serotonerge Last

Synergistische psychoaktive Intensivierung

Kombination mit: Psilocybin

Moderates Risiko

MDMA erhöht die synaptische Serotoninkonzentration, während Psilocin direkt an 5-HT2A-Rezeptoren bindet. Die Kombination kann zu einer verstärkten und unvorhersehbaren psychedelischen Erfahrung führen.

Mechanistischer Konflikt

  • SERT-Umkehrtransport + 5-HT2A-Agonismus

Kombination dissoziativer und empathogener Effekte

Kombination mit: Ketamin

Moderates Risiko

Ketamin blockiert NMDA-Rezeptoren, während MDMA Monoamine freisetzt. Die Kombination kann unvorhersehbare neuropsychologische Effekte und eine erhöhte kardiovaskuläre Belastung verursachen.

Mechanistischer Konflikt

  • NMDA-Antagonismus + Monoaminfreisetzung

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