1-(1,3-benzodioxol-5-yl)-N-methylpropan-2-amine
MDMA (3,4-Methylendioxymethamphetamin), bekannt als »Ecstasy« oder »Molly«, ist ein Entaktogen und Empathogen mit starken monoaminergen Wirkungen. Es bewirkt eine massive Ausschüttung von Serotonin, Dopamin und Noradrenalin durch Umkehrung der Monoamintransporter. Typische Dosen liegen bei 75–125 mg oral; Wirkdauer 3–5 Stunden. Das Neurotoxizitätsrisiko bei häufigem Gebrauch ist gut belegt (serotonerge Axonschädigung). MDMA-assistierte Therapie befindet sich in Phase-3-Studien für PTBS und zeigt Remissionsraten von ~67%.
Evidenzstatus
Evidenz stark
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Quellen & Review
6 Quellen · Review-Zeitpunkt hinterlegt
Risiko-Hinweis
Interaktionen prüfen
Mental
Tiefes Empathie-Gefuehl und emotionale Offenheit gegenueber anderen
Mental
Ausgepragte Euphorie und Wohlbefinden
Mental
Erhoehte Energie und Stimulation
Mental
Reduzierung von Angst und Defensivitaet, soziale Hemmungen fallen weg
Mental
Gesteigerte Gepraechigkeit und soziale Verbundenheit
Synapedia Evidence
Häufig geprüfte Kombinationen
5 dokumentierte Interaktionen
Auch ohne Hochrisiko-Signal existieren dokumentierte Wechselwirkungen, die situativ relevant sein können.
Alkohol
Benzodiazepine
Antidepressiva (insbesondere SSRIs)
Stimulanzien
MAO-Hemmer
unverifiziert · Community-Daten
Community-Signale, unverifizierte Erfahrungsberichte und Quellenhinweise zu MDMA befinden sich weiter unten auf dieser Seite.
Verlauf auf einen Blick
Onset, Peak und Gesamtdauer bleiben direkt auf der Seite sichtbar, damit die zeitliche Struktur ohne zusätzlichen Klick erfassbar ist.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
MDMA ist ein nicht-selektiver Monoamin-Releaser und Reuptake-Inhibitor. Der primäre Wirkmechanismus besteht in der Aktivierung des TAAR1-Rezeptors, welcher über PKA/PKC-Signalwege…
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Netzwerk-Beziehungen zu MDMA — Interaktionen, Rezeptoren, ähnliche Substanzen
Wie diese Substanz vernetzt ist
Hintergrundwissen
Wissenschaftliche Artikel zu Wirkmechanismen, Risiken und verwandten Themen.
MDMA-Kater, Dienstagstief und Erholung
MDMA-Kater und Dienstagstief verstehen: Schlaf, Serotonin, Stimmung, Red Flags, Erholung, Interaktionen und Quellen ohne Dosierungsratschläge.
Was ist Serotonin?
Serotonin einfach erklärt: Neurotransmitter, Rezeptoren, Psychedelika, MDMA, SSRI, Serotoninsyndrom und die Grenzen populärer Serotonin-Mythen.
Warum SSRI und MDMA problematisch sein können
SSRI und MDMA können Wirkung, Risiken und Erwartung verändern: SERT-Blockade, Serotoninbelastung, Nachlegen und individuelle Medikamentenfaktoren.
2C-B vs. MDMA — Psychedelikum oder Empathogen?
2C-B und MDMA im pharmakologischen Vergleich: Rezeptorprofile, serotonerge vs. psychedelische Wirkung, Neurotoxizität und die Grenze zwischen Empathogenen und Psychedelika.
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Stark
Mehrere belastbare Quellen stützen die Kerninformationen.
Datenqualität
Mittlere Datenqualität
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Quellen
6 Quellen
6 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 28. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Wissenschaftlich aufbereitete Informationen, keine medizinische Beratung.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung.
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Quelle: MDMA: Pharmacology and Effects (pubmed) — Link Quelle: World Health Organization - MDMA (who) — Link Quelle: World Health Organization: MDMA (who) — Link Quelle: European Medicines Agency: MDMA Overview (ema) — Link Quelle: MDMA: A Review of Its Pharmacology and Clinical Use (pubmed) — Link Quelle: World Health Organization: MDMA Overview (who) — Link Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für MDMA (expert_consensus)
MDMA erhöht die Verfügbarkeit von Serotonin im synaptischen Spalt, was zu einer verstärkten Stimmung, Empathie und sozialen Bindungen führt. Es beeinflusst auch andere Neurotransmitter wie Dopamin und Noradrenalin, was zu stimulierenden Effekten führt.
Quelle: MDMA: Pharmacology and Effects (pubmed) — Link Quelle: World Health Organization - MDMA (who) — Link Quelle: World Health Organization: MDMA (who) — Link Quelle: European Medicines Agency: MDMA Overview (ema) — Link Quelle: MDMA: A Review of Its Pharmacology and Clinical Use (pubmed) — Link Quelle: World Health Organization: MDMA Overview (who) — Link Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für MDMA (expert_consensus)
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