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Substanz-Vergleich
Die Wirkung von Bupropion hält mit rund 24 Stunden deutlich länger an als die von MDMA (ca. 4,5 Stunden). MDMA ist im Bereich Empathie & Wärme deutlich stärker ausgeprägt. Im Bereich Stimulation zeigt MDMA merklich höhere Werte. Im Bereich Körperbelastung zeigt MDMA merklich höhere Werte.
Despite belonging to different classes, these substances share receptor activity at DAT and NET, which may produce overlapping effects.
Erkenntnisse
MDMA hat deutlich höhere Empathie & Wärme
MDMA hat merklich höhere Stimulation
MDMA hat merklich höhere Körperbelastung
MDMA hat merklich höhere Abhängigkeitsrisiko
| Bupropion | MDMA | |
|---|---|---|
| Klasse | Antidepressiva | Empathogene |
| Risikostufe | low | high |
| Wirkmechanismen | DAT-Inhibitor, NET-Inhibitor | SERT-Umkehrtransport, Serotoninfreisetzung, Noradrenalinfreisetzung, Dopaminfreisetzung |
| Rezeptoren | DAT, NET | SERT, NET, DAT |
| Effekte | Antidepressiv, Stimmungsaufhellend, Appetithemmend, Energiesteigernd, Konzentrationsfördernd | Tiefes Empathie-Gefuehl und emotionale Offenheit gegenueber anderen, Ausgepragte Euphorie und Wohlbefinden, Erhoehte Energie und Stimulation, Verstaerkte sensorische Wahrnehmung: Beruehrungen, Musik und Licht wirken intensiver, Reduzierung von Angst und Defensivitaet, soziale Hemmungen fallen weg |
| Evidenz | unknown | strong |
Bupropion wirkt als Hemmer der Wiederaufnahme von Dopamin und Noradrenalin, was zu einer Erhöhung der Verfügbarkeit dieser Neurotransmitter im synaptischen Spalt führt.
MDMA ist ein nicht-selektiver Monoamin-Releaser und Reuptake-Inhibitor. Der primäre Wirkmechanismus besteht in der Aktivierung des TAAR1-Rezeptors, welcher über PKA/PKC-Signalwege eine Phosphorylierung der Monoamintransporter (SERT >> NET > DAT) auslöst und dadurch einen massivenRückwärtstransport von Serotonin, Noradrenalin und Dopamin ins synaptische Spalt bewirkt. MDMA ist ein Substrat für SERT, NET und DAT (Carrier-Mechanismus), kein reiner Reuptake-Inhibitor. Zusätzlich hemmt MDMA die VMAT2-vermittelte vesikuläre Speicherung und entleert direkt die Monoaminspeicher. 5-HT2A-Agonismus trägt zu den entaktogenen und empathogenen Wirkungen bei.
Schadensminimierung
Safer-Use-Daten auf der Substanzseite verfügbar
Evidenz: unknown · Quellen: 3
Evidenz: strong · Quellen: 6