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SSRI — Interaktionen

Bekannte pharmakologische Wechselwirkungen basierend auf wissenschaftlicher Literatur

Antidepressiva
4 Interaktionen

Diese Informationen basieren auf wissenschaftlicher Literatur und dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie ersetzen keine medizinische Beratung.

Erhöhtes Risiko: Serotoninbezogene Komplikationen

Kombination mit: MDMA

Hohes Risiko

MDMA bewirkt eine massive Serotoninfreisetzung über den SERT, während SSRI denselben Transporter blockieren. Die Kombination kann die serotonerge Neurotransmission unvorhersehbar beeinflussen und das Risiko eines Serotoninsyndroms erhöhen.

Mechanistischer Konflikt

  • SERT-Umkehrtransport + SERT-Blockade = serotonerge Überaktivierung

Serotonerge Wechselwirkung: Risiko eines Serotoninsyndroms

Kombination mit: DMT

Hohes Risiko

DMT ist ein potenter 5-HT2A-Agonist. In Kombination mit SSRI, die den Serotoninabbau verlangsamen, kann eine übermäßige serotonerge Stimulation entstehen, die ein Serotoninsyndrom auslösen kann.

Mechanistischer Konflikt

  • 5-HT2A-Agonismus + SERT-Blockade = serotonerge Überaktivierung

Serotoninsyndrom: Doppelte serotonerge Wirkung

Kombination mit: DXM

Hohes Risiko

DXM hemmt die Wiederaufnahme von Serotonin über den SERT, ebenso wie SSRI. Die gleichzeitige Hemmung kann zu einem gefährlichen Anstieg der synaptischen Serotoninkonzentration und einem Serotoninsyndrom führen.

Mechanistischer Konflikt

  • SERT-Inhibition (DXM) + SERT-Inhibition (SSRI) = serotonerge Krise

Abgeschwächte Wirkung und unklare Risiken

Kombination mit: LSD

Moderates Risiko

Chronische SSRI-Einnahme kann zu einer Downregulation von 5-HT2A-Rezeptoren führen, was die psychedelische Wirkung von LSD abschwächen kann. Serotoninerge Wechselwirkungen sind dennoch möglich.

Mechanistischer Konflikt

  • 5-HT2A-Agonismus + chronische SERT-Blockade = Rezeptor-Downregulation

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