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Kratom (Mitragyna speciosa) ist eine pflanzliche Substanz mit opioidähnlichen Wirkungen, die vor allem durch Alkaloide wie Mitragynin vermittelt werden. Es wirkt hauptsächlich als partieller Agonist an μ-Opioidrezeptoren und beeinflusst zusätzlich andere Rezeptorsysteme. Kratom wird traditionell zur Schmerzlinderung und zur Steigerung von Energie und Stimmung verwendet. Die Substanz birgt ein moderates Risiko für Abhängigkeit und Nebenwirkungen, insbesondere bei längerem Gebrauch.
Mental
Schmerzlinderung
Mental
Euphorie
Mental
Stimmungsaufhellung
Mental
Energiesteigerung
Mental
Entspannung
3 gefährliche Kombinationen
Diese Kombinationen sollten vor jeder weiteren Recherche zuerst geprüft werden, weil sie akute Risiken deutlich erhöhen können.
Bestimmte Kombinationen können gefährlich sein. Informiere dich vor der Einnahme mit anderen Substanzen.
Additive Atemdepression: ZNS-Depressiva-Kombination
Kratom enthält Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin, die als partielle μ-Opioid-Rezeptor-Agonisten wirken. Benzodiazepine potenzieren GABA-A-Rezeptoren. Die Kombination folgt dem Opioid-Benzodiazepin-Atemdepressionsrisiko. Die Pharmakokinetik von Kratom ist variabel (sortenabhängig, standardisiert verfügbar) und das individuelle Risiko schwer kalkulierbar.
Verstärkte Opioidwirkung und Atemdepression
Kratom enthält Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin, die als partielle μ-Opioid-Rezeptor-Agonisten wirken. In Kombination mit synthetischen oder natürlichen Opioiden entsteht eine additive bis synergistische Opioidwirkung. Die Pharmakokinetik von Kratom ist variabel und schlecht vorhersagbar, was die Dosisfindung erschwert.
ZNS-Depression durch additive sedierende Wirkung
Kratom wirkt in höheren Dosen sedierend über μ-Opioidrezeptoren und α2-Adrenozeptoren. Ethanol verstärkt die ZNS-Depression über GABAerge Mechanismen. Die Kombination erhöht das Risiko für Atemdepression, Übelkeit und Bewusstlosigkeit.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
Kratom enthält zwei pharmakologisch relevante Alkaloide: Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin (7-HMG). Mitragynin wirkt bei niedrigen Dosen primär als α2-adrenerger Agonist und…
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Hohe Evidenz
Gestützt durch mehrere primäre Literaturquellen und wissenschaftliche Reviews.
Datenqualität
Mittlere Datenqualität
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Quellen
3 Quellen
3 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 27. März 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Wissenschaftlich aufbereitete Informationen, keine medizinische Beratung.
⚠️ Dieser Artikel dient ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Er stellt keine Konsum- oder Dosierungsanleitung dar.
Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für Kratom (Mitragyna speciosa) (expert_consensus)