Akuter Sicherheitshinweis
Bei Bewusstlosigkeit mit Schnappatmung: Naloxon geben, Notruf 112, stabile Seitenlage
Risiken öffnenN-phenyl-N-[1-(2-phenylethyl)piperidin-4-yl]propanamide
Fentanyl ist ein stark wirksames synthetisches Opioid, das hauptsächlich als Analgetikum und Anästhetikum eingesetzt wird. Es wirkt als Agonist am μ-Opioidrezeptor und hat ein hohes Sucht- und Abhängigkeitspotenzial. Aufgrund seiner starken Wirkung besteht ein erhebliches Risiko für Atemdepression und Überdosierung. Fentanyl wird medizinisch kontrolliert verwendet, ist aber auch mit einem hohen Missbrauchs- und Todesrisiko verbunden.
Klasse
Opioide
Pharmakologische Einordnung
Mechanismus
Fentanyl ist ein hochpotenter vollständiger μ-Opioid-Rezeptor-Agonist…
Kurzfassung der bekannten Wirklogik
Interaktionen
5 dokumentiert
Kuratiert sichtbare Kombinationen
Risikothema
Hohes Risiko
Aus strukturierten Hinweisen verdichtet
Orientierungswerte
Dosierungszahlen werden nur angezeigt, wenn sie belastbar strukturiert vorliegen.
Für diese Substanz liegen keine belastbar strukturierten Dosierungsbereiche vor. Synapedia zeigt hier deshalb bewusst keine Zahlen an.
Keine Konsumempfehlung. Wirkung und Risiko hängen u.a. von Reinheit, Toleranz, Körpergewicht, Set/Setting und Mischkonsum ab.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Weiter im Kontext
Prüfe Interaktionen, vergleiche Profile oder öffne den Atlas, bevor du tiefer in die Details gehst.
Opioid-Kontext
Der Guide ordnet Toleranz, Entzug, Red Flags und medizinische Grenzen im Opioid-Kontext ein. Er ergänzt das Fentanyl-Profil ohne Dosierungs- oder Notfallprotokolle.
Bei Bewusstlosigkeit mit Schnappatmung: Naloxon geben, Notruf 112, stabile Seitenlage
Risiken öffnenTeilweise dokumentiert; Score 90/100; 8 Quellen.
Quellen ansehen5 dokumentierte Interaktionen vor Kombinationen prüfen.
Interaktionen öffnenSynapedia Evidence
Die dargestellten Risiken können unvollständig sein. Insbesondere bei Forschungschemikalien und seltenen Substanzen ist die Datenlage begrenzt.
5 dokumentierte Interaktionen
Kombinationen werden als Warnmuster angezeigt. Der Checker ersetzt keine medizinische Beratung und kann eine Kombination nicht als unbedenklich freigeben.
Häufig geprüfte Kombinationen
Benzodiazepine
Alkohol
Barbiturate
Antidepressiva
Muskelrelaxantien
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Zeitdaten noch nicht strukturiert
Für diese Substanz sind derzeit keine belastbaren Dauer- oder Verlaufsdaten in einem strukturierten Format hinterlegt.
Dosisempfindlichkeit ist individuell sehr verschieden. Körpergewicht, Toleranz, Konsumweg, Kombinationen und Vorerkrankungen beeinflussen die Wirkung erheblich. Diese Angaben sind keine Dosierungsempfehlung — sie beschreiben berichtete Bereiche, nicht sichere Mengen.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
Fentanyl ist ein hochpotenter vollständiger μ-Opioid-Rezeptor-Agonist (MOR) – etwa 100× potenter als Morphin auf molarer Basis. Die extreme Lipophilie ermöglicht sehr schnelle…
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Netzwerk-Beziehungen zu Fentanyl — Interaktionen, Rezeptoren, ähnliche Substanzen
Wie diese Substanz vernetzt ist
Hintergrundwissen
Wissenschaftliche Artikel zu Wirkmechanismen, Risiken und verwandten Themen.
Restless Legs im Opioidentzug verstehen
Restless Legs im Opioidentzug erklärt: Beinunruhe, Schlaflosigkeit, Kratom, Toleranzverlust, Verlauf, Warnzeichen und sichere Orientierung.
Craving im Entzug verstehen
Craving im Entzug erklärt: Rückfallfenster, Schlaf, Stress, Cannabis, Kratom, Opioide, Pregabalin, Warnzeichen und Harm Reduction.
Schlaflosigkeit im Entzug verstehen
Warum Schlaf im Entzug kippt: GABA-Rebound, Noradrenalin, Histamin, Serotonin, Opioid-System, Sedierung, Mischkonsum-Risiken und medizinische Warnzeichen.
Opioidentzug verstehen
Opioidentzug als medizinischer Prozess: Timeline, Symptome, Rückfall- und Überdosierungsrisiko, Warnzeichen, Quellen und Harm Reduction.
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Stark
Mehrere belastbare Quellen stützen die Kerninformationen.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
Quellen
8 Quellen
8 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 29. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
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unverifiziert · Community-Daten
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