Akuter Sicherheitshinweis
Absolute Kontraindikation: Nicht mit Benzodiazepinen oder Alkohol kombinieren - synergistische Atemdepression, haeufig toedlich.
Risiken öffnenHeroin (Diacetylmorphin) ist ein halbsynthetisches Opioid, das aus Morphin gewonnen wird. Es wird im Körper rasch zu 6-Monoacetylmorphin und Morphin metabolisiert, die als Vollagonisten an μ-Opioidrezeptoren wirken. Heroin überquert die Blut-Hirn-Schranke deutlich schneller als Morphin und erzeugt einen intensiven initialen "Rush". Abhängigkeitspotenzial und Entzugssyndrom sind extrem ausgeprägt. Überdosierung durch Atemdepression ist die Haupttodesursache; fentanylkontaminiertes Heroin hat die Überdosierungssterblichkeit seit 2015 dramatisch erhöht. Naloxon (Narcan) kann Überdosierungen rasch umkehren.
Klasse
Opioide
Pharmakologische Einordnung
Mechanismus
Heroin (Diacetylmorphin) ist ein Prodrug, das schnell durch Plasma-Ester…
Kurzfassung der bekannten Wirklogik
Interaktionen
6 dokumentiert
Kuratiert sichtbare Kombinationen
Risikothema
Neurotoxizität möglich
Aus strukturierten Hinweisen verdichtet
Orientierungswerte
Dosierungszahlen werden nur angezeigt, wenn sie belastbar strukturiert vorliegen.
Für diese Substanz liegen keine belastbar strukturierten Dosierungsbereiche vor. Synapedia zeigt hier deshalb bewusst keine Zahlen an.
Keine Konsumempfehlung. Wirkung und Risiko hängen u.a. von Reinheit, Toleranz, Körpergewicht, Set/Setting und Mischkonsum ab.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Absolute Kontraindikation: Nicht mit Benzodiazepinen oder Alkohol kombinieren - synergistische Atemdepression, haeufig toedlich.
Risiken öffnenTeilweise dokumentiert; Score 90/100; 5 Quellen.
Quellen ansehen6 dokumentierte Interaktionen vor Kombinationen prüfen.
Interaktionen öffnenSynapedia Evidence
Die dargestellten Risiken können unvollständig sein. Insbesondere bei Forschungschemikalien und seltenen Substanzen ist die Datenlage begrenzt.
6 dokumentierte Interaktionen
Kombinationen werden als Warnmuster angezeigt. Der Checker ersetzt keine medizinische Beratung und kann eine Kombination nicht als unbedenklich freigeben.
Häufig geprüfte Kombinationen
Kokain (Speedball)
Benzodiazepine
Alkohol
andere Opioide (Methadon, Fentanyl, Oxycodon)
Naloxon
Narcan
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Zeitdaten noch nicht strukturiert
Für diese Substanz sind derzeit keine belastbaren Dauer- oder Verlaufsdaten in einem strukturierten Format hinterlegt.
Dosisempfindlichkeit ist individuell sehr verschieden. Körpergewicht, Toleranz, Konsumweg, Kombinationen und Vorerkrankungen beeinflussen die Wirkung erheblich. Diese Angaben sind keine Dosierungsempfehlung — sie beschreiben berichtete Bereiche, nicht sichere Mengen.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
Heroin (Diacetylmorphin) ist ein Prodrug, das schnell durch Plasma-Esterasen zu 6-Monoacetylmorphin (6-MAM) und Morphin metabolisiert wird. 6-MAM ist ein potenterer…
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Netzwerk-Beziehungen zu Heroin — Interaktionen, Rezeptoren, ähnliche Substanzen
Wie diese Substanz vernetzt ist
Hintergrundwissen
Wissenschaftliche Artikel zu Wirkmechanismen, Risiken und verwandten Themen.
Restless Legs im Opioidentzug verstehen
Restless Legs im Opioidentzug erklärt: Beinunruhe, Schlaflosigkeit, Kratom, Toleranzverlust, Verlauf, Warnzeichen und sichere Orientierung.
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Craving im Entzug erklärt: Rückfallfenster, Schlaf, Stress, Cannabis, Kratom, Opioide, Pregabalin, Warnzeichen und Harm Reduction.
Schlaflosigkeit im Entzug verstehen
Warum Schlaf im Entzug kippt: GABA-Rebound, Noradrenalin, Histamin, Serotonin, Opioid-System, Sedierung, Mischkonsum-Risiken und medizinische Warnzeichen.
Opioidentzug verstehen
Opioidentzug als medizinischer Prozess: Timeline, Symptome, Rückfall- und Überdosierungsrisiko, Warnzeichen, Quellen und Harm Reduction.
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Stark
Mehrere belastbare Quellen stützen die Kerninformationen.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
Quellen
5 Quellen
5 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 28. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung.
⚠️ Dieser Artikel dient ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Er stellt keine Konsum- oder Dosierungsanleitung dar.
Quelle: Heroin: Pharmacology and Toxicology (pubmed) — Link Quelle: Opioid Use Disorder: A Guide for Patients and Families (who) — Link Quelle: Opioids: A Guide for Patients (ema) — Link Quelle: Opioid Use Disorder: A Clinical Practice Guideline (pubmed) — Link Quelle: WHO Guidelines on the Management of Opioid Dependence (who) — Link Quelle: Opioid Use and Misuse (who) — Link Quelle: Heroin and its effects (ema) — Link Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für Heroin (expert_consensus) Quelle: Opioid Use Disorder (pubmed) — Link
Heroin wird im Körper zu Morphin metabolisiert, das an Opioidrezeptoren bindet und eine schmerzlindernde sowie euphorisierende Wirkung entfaltet. Diese Bindung führt zu einer Hemmung der Schmerzübertragung und einer Veränderung der emotionalen Reaktion auf Schmerz.
Quelle: Heroin: Pharmacology and Toxicology (pubmed) — Link Quelle: Opioid Use Disorder: A Guide for Patients and Families (who) — Link Quelle: Opioids: A Guide for Patients (ema) — Link Quelle: Opioid Use Disorder: A Clinical Practice Guideline (pubmed) — Link Quelle: WHO Guidelines on the Management of Opioid Dependence (who) — Link Quelle: Opioid Use and Misuse (who) — Link Quelle: Heroin and its effects (ema) — Link Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für Heroin (expert_consensus) Quelle: Opioid Use Disorder (pubmed) — Link
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