Lebensbedrohlich: Extreme Atemdepression durch hochpotentes Opioid und Alkohol
Hohes RisikoSubstanzspezifisch
Risikobewertung
Hohes Risiko
Fentanyl ist ein synthetisches Opioid mit extrem hoher Potenz am μ-Opioidrezeptor. Ethanol wirkt als ZNS-Depressivum über GABA-A-Rezeptoren und NMDA-Antagonismus. Die Kombination potenziert die atemdepressive Wirkung erheblich. Die enge therapeutische Breite von Fentanyl macht diese Interaktion besonders gefährlich — bereits geringe Schwankungen in der ZNS-Dämpfung können lebensbedrohlich sein.
Diese Kombination ist in der Fachliteratur als häufige Ursache opioidassoziierter Todesfälle dokumentiert.
Die extrem hohe Potenz von Fentanyl am μ-Opioidrezeptor und die enge therapeutische Breite machen die Kombination mit ZNS-dämpfenden Substanzen besonders riskant.
Im Notfall: Naloxon (Narcan) sofort verabreichen. Aufgrund der hohen Fentanyl-Potenz können mehrere Naloxon-Dosen erforderlich sein. Sofort den Notruf (112) kontaktieren.
Häufige Fragen
Was ist die Wechselwirkung zwischen Alkohol / Ethanol und Fentanyl?
Synapedia dokumentiert die Kombination von Alkohol / Ethanol und Fentanyl als pharmakologisch relevante Wechselwirkung. Alkohol / Ethanol gehört zur Klasse Depressiva, Fentanyl zur Klasse Opioide. Lebensbedrohlich: Extreme Atemdepression durch hochpotentes Opioid und Alkohol Diese Seite stellt ausschließlich wissenschaftliche und harm-reduction-orientierte Informationen bereit — keine Kaufempfehlungen.
Wie hoch ist das Risiko der Kombination Alkohol / Ethanol und Fentanyl?
Das Risiko dieser Kombination wird auf Synapedia als erhöht eingestuft. Die Bewertung basiert auf kuratierten pharmakologischen Daten. Eine individuelle Risikoabschätzung erfordert die Berücksichtigung von Kontext, Vorerkrankungen und weiteren substanzspezifischen Faktoren.
Welcher pharmakologische Mechanismus liegt der Wechselwirkung zwischen Alkohol / Ethanol und Fentanyl zugrunde?
μ-Opioidrezeptor-Vollagonismus (hochpotent) + GABAerge ZNS-Depression (GABA-A + NMDA-Antagonismus) = massive Atemdepression Diese mechanistischen Hinweise sind pharmakologischer Natur und ersetzen keine ärztliche Einschätzung.
Welche Harm-Reduction-Hinweise gibt es für die Kombination Alkohol / Ethanol und Fentanyl?
Synapedia dokumentiert folgende Hinweise zur Schadensminimierung: Diese Kombination ist in der Fachliteratur als häufige Ursache opioidassoziierter Todesfälle dokumentiert. Die extrem hohe Potenz von Fentanyl am μ-Opioidrezeptor und die enge therapeutische Breite machen die Kombination mit ZNS-dämpfenden Substanzen besonders riskant. Im Notfall: Naloxon (Narcan) sofort verabreichen. Aufgrund der hohen Fentanyl-Potenz können mehrere Naloxon-Dosen erforderlich sein. Sofort den Notruf (112) kontaktieren. — Diese Hinweise ersetzen keine professionelle Beratung und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Worauf basiert die Risikobewertung für Alkohol / Ethanol und Fentanyl auf Synapedia?
Die Bewertung dieser Kombination basiert auf kuratierten pharmakologischen Quelldaten aus dem Synapedia-Redaktionssystem. 2 wissenschaftliche Quellen sind auf dieser Seite verlinkt. Synapedia erhebt keinen Anspruch auf medizinische Vollständigkeit und empfiehlt bei Unsicherheiten professionelle Beratung.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung.
Faktenübersicht
Strukturierte Zusammenfassung für Quellenangabe und schnelle Einordnung.
Wechselwirkung
Alkohol / Ethanol & Fentanyl
Substanzklassen
Depressiva · Opioide
Risikobewertung
Hohes Risiko
Kurzbeschreibung
Lebensbedrohlich: Extreme Atemdepression durch hochpotentes Opioid und Alkohol