Scientific Summary
Heroin wird als Opioide eingeordnet. 9 deduplizierte Claims trennen direkte Daten, Klassenwissen und Communitysignale. 13 Quellen- und Datensatzreferenzen speisen den aktuellen Stand.
Was ist das?
Heroin ist als Opioide, Phenanthren und Morphinan eingeordnet.
Warum relevant?
Heroin (Diacetylmorphin) ist ein halbsynthetisches Opioid, das aus Morphin gewonnen wird. Es wird im Körper rasch zu 6-Monoacetylmorphin und Morphin metabolisiert, die als Vollagonisten an μ-Opioidrezeptoren wirken. Heroin überquert die Blut-Hirn-Schranke deutlich schneller als Morphin und erzeugt einen intensiven initialen "Rush". Abhängigkeitspotenzial und Entzugssyndrom sind extrem ausgeprägt. Überdosierung durch Atemdepression ist die Haupttodesursache; fentanylkontaminiertes Heroin hat die Überdosierungssterblichkeit seit 2015 dramatisch erhöht. Naloxon (Narcan) kann Überdosierungen rasch umkehren.
Wie wirkt es?
Dokumentierte Zielstrukturen: μ-Opioid.
Wie gut untersucht?
Zugeordnete Evidenztypen: Humanstudien: 1 und Laufendes Monitoring: 2.
Größte Risiken?
Die dokumentierte Risikoeinstufung für Heroin lautet hoch · substanzspezifisch zugeordnet.
Was bleibt offen?
Wie lang sind Eliminationshalbwertszeit und substanzspezifischer Zeitverlauf von Heroin?
Quick Facts
- Klasse
- OpioidePhenanthren · Morphinan · 92% Claim-Konfidenz
- Evidenzkern
- Humanstudien + Laufendes Monitoring7 sichtbare Quellen · 92% Claim-Konfidenz
- Pharmakologisches Signal
- μ-OpioidAus dem zentralen Claim Layer · 92% Claim-Konfidenz
- Priorisierte Vorsicht
- Die dokumentierte Risikoeinstufung für Heroin lautet hochSubstanzspezifischer Datensatz · 92% Claim-Konfidenz
- Fachlicher Stand
- 27.07.2026reviewed · 92% Claim-Konfidenz
Evidenzlage
Der Claim Layer ordnet 12 externe Quellen zu: Referenzquellen, Humanstudien, Monitoring und Behördenleitlinien.
Living Evidence
Research Watch
Als Humanstudie klassifizierte Quellen
Als Tierstudie klassifizierte Quellen
Zell-, Bindungs- oder funktionelle Assays
Klinische Fall- oder Fallserienquellen
Systematische oder narrative Übersichtsarbeiten
Freigegebene Berichte, getrennt von Forschungsevidenz
Behördliche oder forensische Monitoringquellen
Vertiefende Risikoeinordnung öffnen
Wie wirkt Heroin pharmakologisch?
Rezeptoraktivität, Evidenztyp und Übertragungsgrenze werden gemeinsam gezeigt, damit präklinische, klassenbasierte und klinische Befunde nicht miteinander verschmelzen.
Prodrug von Morphin
μ-Opioid-Agonist
Pharmakologisches Profil
Substanz-Fingerprint
Der Fingerprint verdichtet vorhandene Klasse-, Rezeptor-, Mechanismus- und Risikodaten zu einem heuristischen Gesamtprofil.
Abhängigkeitsrisiko (90%)
34% Profil-Konfidenz
Klassenkontext: Opioide
Heuristisches Profil aus vorhandenen Daten; keine klinische Messung und keine individuelle Risiko-Freigabe.
Safety zuerst
Risiken und Interaktionen
Die Sicherheitsbewertung zu Heroin trennt substanzspezifische Befunde von Klassenwissen und Communitysignalen.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Priorisierte Risikohinweise
Kritische Kombinationen
3 hohe WarnungenKlassenbasierte Warnmuster sind nicht substanzspezifisch geprüft und werden deshalb getrennt von direkten Paarbefunden gekennzeichnet.
Vollständige Interaktionsdetails und Datenbasis
Lebensbedrohlich: Additive Atemdepression und Aspirationsrisiko
Lebensbedrohlich: Synergistische Atemdepression
Lebensbedrohlich: Opioid + Benzodiazepin — FDA Black Box Warning
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Separater Evidenztyp · unverifiziert
Community & Erfahrungen
Communityberichte ergänzen mögliche Beobachtungen, werden aber weder mit Studien noch mit forensischem Monitoring gleichgesetzt.
Community-Signale & Erfahrungen
Teile einen Bericht, eine Beobachtung oder eine Frage zu dieser Substanz. Beiträge werden vor Veröffentlichung geprüft und als unverifizierte Community-Signale markiert.
Diese Beiträge stammen von Nutzer:innen und sind nicht verifiziert. Sie können subjektive Erfahrungen, Beobachtungen, Quellenhinweise oder Korrekturen enthalten. Sie ersetzen keine wissenschaftlichen Daten und sind keine Konsumempfehlung.
Der Signal-Hub bündelt freigegebene Warnhinweise, Erfahrungsberichte und Quellen nach Relevanz.
Offene Forschungsfragen
Der Claim Layer übersetzt unbesetzte Evidenzfelder in überprüfbare Fragen. So bleibt sichtbar, welche nächste Beobachtung die Einordnung tatsächlich verändern würde.
- 1
Wie lang sind Eliminationshalbwertszeit und substanzspezifischer Zeitverlauf von Heroin?
Zeitparameter beeinflussen Nachwirkungen, Interaktionsfenster und die toxikologische Beobachtung.
Research status: offen - 2
Welche klinischen Toxizitätsbefunde sind analytisch bestätigtem Heroin zuzuordnen?
Bestätigte Fälle können substanzspezifische Gefahren von allgemeinen Klassenwarnungen abgrenzen.
Research status: offen - 3
Welche akuten und längerfristigen Effekte von Heroin sind beim Menschen reproduzierbar dokumentiert?
Reproduzierbare Beobachtungen sind nötig, um Wirkprofil und unerwünschte Effekte belastbar zu trennen.
Research status: offen - 4
Wie verläuft die substanzspezifische Dosis-Wirkungs-Beziehung von Heroin?
Eine untersuchte Dosis-Wirkungs-Beziehung verbessert die toxikologische Einordnung, ohne eine Konsumempfehlung darzustellen.
Research status: offen
Methodikfragen
Wie werden direkte Daten und Klassenwissen zu Heroin getrennt?
Welche Evidenz würde die Einordnung von Heroin als Nächstes verbessern?
Antworten werden aus den oben ausgewiesenen substanzspezifischen, klassenbasierten und Community-Claims zusammengesetzt.
Für tieferes Verständnis
Wissensgraph, verwandte Konzepte und vertiefende Relationen stehen hinter den schnellen Sicherheitssektionen.
Quellen & Methodik
Jede sichtbare Aussage im Living-Monograph-Layer verweist auf genau eine primäre Displayquelle. Klassenwissen und Communitysignale bleiben dabei explizit getrennt.
- 01Heroin — komponierter Synapedia-Datensatz
Synapedia · abgerufen 2026-07-27
heroin-identityheroin-summaryheroin-mechanism-1heroin-mechanism-2heroin-risk-1heroin-evidence-overview - 02Inturrisi CE (2002) Clinical pharmacology of opioids for pain. Clin J Pain
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- 03Mattick RP et al. (2009) Methadone maintenance therapy versus no opioid replacement therapy for opioid dependence. Cochrane Database
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- 05PsychonautWiki – Heroin
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de.wikipedia.org · abgerufen 2026-07-27
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pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-07-27
- 13FDA Drug Safety Communication: Combined Use of Opioids and Benzodiazepines
fda.gov · abgerufen 2026-07-27
heroin-interaction-3
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Trust Layer
Wie belastbar diese Seite aktuell ist
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Stark
Mehrere belastbare Quellen stützen die Kerninformationen.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
- Quellenlage ist teilweise sichtbar.
- Aussagen bleiben bewusst vorsichtig.
- Interaktionshinweise können ergänzend klassenbasiert sein.
Quellen
7 Quellen
7 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Review-Status wird ergänzt
Kein sichtbarer Review-Zeitpunkt hinterlegt.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Synapedia Evidence
Fakten-Snapshot
- Substanzklasse
- Opioide · Phenanthren · Morphinan
- Wirkmechanismus
- Prodrug von Morphin; μ-Opioid-Agonist
- Risikostufe
- Erhöht
- Evidenz & Qualität
- strong · 7 Quellen
