Scientific Summary
Fentanyl wird als Opioide eingeordnet. 17 deduplizierte Claims trennen direkte Daten, Klassenwissen und Communitysignale. 13 Quellen- und Datensatzreferenzen speisen den aktuellen Stand.
Was ist das?
Fentanyl ist als Opioide und Piperidin eingeordnet.
Warum relevant?
Fentanyl ist ein stark wirksames synthetisches Opioid, das hauptsächlich als Analgetikum und Anästhetikum eingesetzt wird. Es wirkt als Agonist am μ-Opioidrezeptor und hat ein hohes Sucht- und Abhängigkeitspotenzial. Aufgrund seiner starken Wirkung besteht ein erhebliches Risiko für Atemdepression und Überdosierung. Fentanyl wird medizinisch kontrolliert verwendet, ist aber auch mit einem hohen Missbrauchs- und Todesrisiko verbunden.
Wie wirkt es?
Dokumentierte Zielstrukturen: μ-Opioid.
Wie gut untersucht?
Aktuell ist nur der komponierte Datensatz zugeordnet; externe Evidenz bleibt eine offene Ausbauaufgabe.
Größte Risiken?
Fentanyl ist das Opioid mit dem höchsten Überdosierungs-Mortalitätsrisiko · substanzspezifisch zugeordnet.
Was bleibt offen?
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Fentanyl vor?
Quick Facts
- Klasse
- OpioidePiperidin · 50% Claim-Konfidenz
- Evidenzkern
- Komponierter Datensatz8 sichtbare Quellen · 50% Claim-Konfidenz
- Pharmakologisches Signal
- μ-OpioidAus dem zentralen Claim Layer · 50% Claim-Konfidenz
- Priorisierte Vorsicht
- Fentanyl ist das Opioid mit dem höchsten Überdosierungs-MortalitätsrisikoSubstanzspezifischer Datensatz · 50% Claim-Konfidenz
- Fachlicher Stand
- 29.05.2026reviewed · 50% Claim-Konfidenz
Wirkung & Effekte
Weitere dokumentierte Effekte: Schmerzlinderung, Sedierung, Euphorie, Atemdepression, Abhängigkeit und Toleranzbildung.
Dosiskontext
Strukturierte Dosiskontexte sind für notes, sources, variability, potency band und openai enriched at hinterlegt; sie dienen der wissenschaftlichen Einordnung und sind keine Konsumempfehlung.
Evidenzlage
Der Claim Layer ordnet 12 externe Quellen zu: Referenzquellen und Behördenleitlinien.
Living Evidence
Research Watch
Als Humanstudie klassifizierte Quellen
Als Tierstudie klassifizierte Quellen
Zell-, Bindungs- oder funktionelle Assays
Klinische Fall- oder Fallserienquellen
Systematische oder narrative Übersichtsarbeiten
Freigegebene Berichte, getrennt von Forschungsevidenz
Behördliche oder forensische Monitoringquellen
Vertiefende Risikoeinordnung öffnen
Wie wirkt Fentanyl pharmakologisch?
Rezeptoraktivität, Evidenztyp und Übertragungsgrenze werden gemeinsam gezeigt, damit präklinische, klassenbasierte und klinische Befunde nicht miteinander verschmelzen.
Fentanyl ist ein hochpotenter vollständiger μ-Opioid-Rezeptor-Agonist (MOR) – etwa 100× potenter als Morphin auf molarer Basis. Die extreme Lipophilie ermöglicht sehr schnelle ZNS-Penetration und intensive Effekte. Die Gi-Protein-Kopplung hemmt Adenylylcyclase (↓cAMP), aktiviert einwärtsgleichrichtende K+-Kanäle und inhibiert spannungsgesteuerte Ca²+-Kanäle. Therapeutisch ist Fentanyl ein Anästhetikum und starkes Analgetikum. Im illiziten Konsum ist Fentanyl extrem gefährlich aufgrund des winzigen Fensters zwischen therapeutischer und tödlicher Dosis, der hochgradig variablen Straßenkonzentrationen und der schnellen Toleranzentwicklung.
μ-Opioid-Agonist (hohe Potenz)
Pharmakologisches Profil
Substanz-Fingerprint
Der Fingerprint verdichtet vorhandene Klasse-, Rezeptor-, Mechanismus- und Risikodaten zu einem heuristischen Gesamtprofil.
Abhängigkeitsrisiko (100%)
38% Profil-Konfidenz
Klassenkontext: Opioide
Heuristisches Profil aus vorhandenen Daten; keine klinische Messung und keine individuelle Risiko-Freigabe.
Safety zuerst
Risiken und Interaktionen
Die Sicherheitsbewertung zu Fentanyl trennt substanzspezifische Befunde von Klassenwissen und Communitysignalen.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Priorisierte Risikohinweise
Kritische Kombinationen
2 hohe WarnungenKlassenbasierte Warnmuster sind nicht substanzspezifisch geprüft und werden deshalb getrennt von direkten Paarbefunden gekennzeichnet.
Ergänzende Safer-Use-Hinweise
- Niemals mit Alkohol, Benzodiazepinen, GHB oder anderen ZNS-Dämpfern kombinieren — häufigste Todesursache bei Opioid-Überdosis
- Toleranz verliert sich schnell — nach einer Pause drastisch niedrigere Dosis starten als vor der Pause
- Naloxon (Naloxon-Nasenspray) im Haushalt aufbewahren und Begleiter über Anwendung informieren
- Keine intravenöse Anwendung — Infektionsrisiko (HIV, Hepatitis C), Überdosis-Risiko massiv erhöht
Vollständige Interaktionsdetails und Datenbasis
Lebensbedrohlich: Atemdepression durch doppelte ZNS-Hemmung
Lebensbedrohlich: Extreme Atemdepression durch hochpotentes Opioid und Alkohol
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Separater Evidenztyp · unverifiziert
Community & Erfahrungen
Communityberichte ergänzen mögliche Beobachtungen, werden aber weder mit Studien noch mit forensischem Monitoring gleichgesetzt.
Community-Signale & Erfahrungen
Teile einen Bericht, eine Beobachtung oder eine Frage zu dieser Substanz. Beiträge werden vor Veröffentlichung geprüft und als unverifizierte Community-Signale markiert.
Diese Beiträge stammen von Nutzer:innen und sind nicht verifiziert. Sie können subjektive Erfahrungen, Beobachtungen, Quellenhinweise oder Korrekturen enthalten. Sie ersetzen keine wissenschaftlichen Daten und sind keine Konsumempfehlung.
Der Signal-Hub bündelt freigegebene Warnhinweise, Erfahrungsberichte und Quellen nach Relevanz.
Offene Forschungsfragen
Der Claim Layer übersetzt unbesetzte Evidenzfelder in überprüfbare Fragen. So bleibt sichtbar, welche nächste Beobachtung die Einordnung tatsächlich verändern würde.
- 1
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Fentanyl vor?
Humanstudien würden die Übertragungsgrenze präklinischer, analytischer oder klassenbasierter Befunde präzisieren.
Research status: offen - 2
Wie lang sind Eliminationshalbwertszeit und substanzspezifischer Zeitverlauf von Fentanyl?
Zeitparameter beeinflussen Nachwirkungen, Interaktionsfenster und die toxikologische Beobachtung.
Research status: offen - 3
Welche klinischen Toxizitätsbefunde sind analytisch bestätigtem Fentanyl zuzuordnen?
Bestätigte Fälle können substanzspezifische Gefahren von allgemeinen Klassenwarnungen abgrenzen.
Research status: offen
Fentanyl im Vergleich
Fentanyl – Interaktionsseiten
Methodikfragen
Wie werden direkte Daten und Klassenwissen zu Fentanyl getrennt?
Welche Evidenz würde die Einordnung von Fentanyl als Nächstes verbessern?
Antworten werden aus den oben ausgewiesenen substanzspezifischen, klassenbasierten und Community-Claims zusammengesetzt.
Für tieferes Verständnis
Wissensgraph, verwandte Konzepte und vertiefende Relationen stehen hinter den schnellen Sicherheitssektionen.
Quellen & Methodik
Jede sichtbare Aussage im Living-Monograph-Layer verweist auf genau eine primäre Displayquelle. Klassenwissen und Communitysignale bleiben dabei explizit getrennt.
- 01Fentanyl — komponierter Synapedia-Datensatz
Synapedia · abgerufen 2026-05-29
fentanyl-identityfentanyl-summaryfentanyl-mechanism-1fentanyl-mechanism-2fentanyl-effects-neutralfentanyl-dosage-contextfentanyl-risk-1fentanyl-risk-2fentanyl-risk-3fentanyl-risk-4fentanyl-safer-use-1fentanyl-safer-use-2fentanyl-safer-use-3fentanyl-safer-use-4fentanyl-evidence-overview - 02Dahan A et al. (2010) Incidence, Reversal, and Prevention of Opioid-induced Respiratory Depression. Anesthesiology
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
- 03Ciccarone D (2021) The rise of illicit fentanyls, stimulants and the fourth wave of the opioid overdose crisis. Curr Opin Psychiatry
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
- 04Armenian P et al. (2018) Fentanyl, fentanyl analogs and novel synthetic opioids. Neuropharmacology
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
- 05NIDA: Fentanyl research topic
nida.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
- 06FDA: Opioid medications
fda.gov · abgerufen 2026-05-29
- 07PubChem: Fentanyl
pubchem.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
- 08PsychonautWiki – Fentanyl
psychonautwiki.org · abgerufen 2026-05-29
- 09Wikipedia – Fentanyl
de.wikipedia.org · abgerufen 2026-05-29
- 10FDA Drug Safety Communication – Opioids and Benzodiazepines
fda.gov · abgerufen 2026-05-29
fentanyl-interaction-1 - 11Jones CM et al. – Pharmaceutical overdose deaths, United States, 2010
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
- 12Armenian et al. – Fentanyl, fentanyl analogs and novel synthetic opioids
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
fentanyl-interaction-2 - 13CDC – Synthetic Opioid Overdose Data
cdc.gov · abgerufen 2026-05-29
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Trust Layer
Wie belastbar diese Seite aktuell ist
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Stark
Mehrere belastbare Quellen stützen die Kerninformationen.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
- Quellenlage ist teilweise sichtbar.
- Aussagen bleiben bewusst vorsichtig.
- Interaktionshinweise können ergänzend klassenbasiert sein.
Quellen
8 Quellen
8 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
- Dahan A et al. (2010) Incidence, Reversal, and Prevention of Opioid-induced Respiratory Depression. Anesthesiology
- Ciccarone D (2021) The rise of illicit fentanyls, stimulants and the fourth wave of the opioid overdose crisis. Curr Opin Psychiatry
- Armenian P et al. (2018) Fentanyl, fentanyl analogs and novel synthetic opioids. Neuropharmacology
- NIDA: Fentanyl research topic
- FDA: Opioid medications
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 29. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Synapedia Evidence
Fakten-Snapshot
- Substanzklasse
- Opioide · Piperidin
- Wirkmechanismus
- Fentanyl ist ein hochpotenter vollständiger μ-Opioid-Rezeptor-Agonist (MOR) – etwa 100× potenter als Morphin …
- Hauptwirkungen
- Schmerzlinderung, Sedierung, Euphorie, Atemdepression
- Risikostufe
- Erhöht
- Evidenz & Qualität
- strong · 8 Quellen
- Zuletzt aktualisiert
- 29. Mai 2026