Red-Flag-Interaktionen
Vor Mischkonsum zuerst prüfen: Benzodiazepine (kritisch), Ethanol (hoch), Benzodiazepine (hoch).
Interaktionen prüfen3-[(1R,2R)-2-[(dimethylamino)methyl]-1-hydroxycyclohexyl]phenol
O-DSMT ist der aktive Opioid-Metabolit von Tramadol und wirkt vor allem als μ-Opioid-Rezeptor-Agonist. Synapedia ordnet Wirkung, Wirkdauer, Atemdepressionsrisiko, Abhängigkeit, Entzug, Interaktionen mit Alkohol, Benzodiazepinen, Gabapentinoiden und anderen Opioiden sowie die begrenzte Datenlage ein.
Klasse
Opioide
Pharmakologische Einordnung
Mechanismus
O-Desmethyltramadol wirkt hauptsächlich als Agonist am μ-Opioid-Rezeptor…
Kurzfassung der bekannten Wirklogik
Interaktionen
4 dokumentiert
Kuratiert sichtbare Kombinationen
Risikothema
4 riskante Interaktionen
Aus strukturierten Hinweisen verdichtet
Orientierungswerte
Berichtete Bereiche und Zeitphasen aus strukturierten Daten, nicht als Einnahmeempfehlung.
Leicht
50–100 mg
Berichtet
100–200 mg
Stark
200–400 mg
Beginn
30–60 Minuten
Peak
1–2 Stunden
Gesamt
4–6 Stunden
Nachwirkungen
2–4 Stunden
Keine Konsumempfehlung. Wirkung und Risiko hängen u.a. von Reinheit, Toleranz, Körpergewicht, Set/Setting und Mischkonsum ab.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Weiter im Kontext
Prüfe Interaktionen, vergleiche Profile oder öffne den Atlas, bevor du tiefer in die Details gehst.
Opioid-Kontext
Der Guide ordnet opioidnahe Entzugssymptome, Toleranzverlust und Red Flags im O-DSMT-Kontext ein. Keine Selbstbehandlungsanleitung.
Vor Mischkonsum zuerst prüfen: Benzodiazepine (kritisch), Ethanol (hoch), Benzodiazepine (hoch).
Interaktionen prüfenSerotonerge Komponente — Krampfanfallrisiko bei Überdosis.
Risiken öffnenDie dokumentierte Wirkdauer (6 h-10 h) kann den Tagesverlauf deutlich prägen.
Dauer ansehenTeilweise dokumentiert; Score 90/100; 11 Quellen.
Quellen ansehenSynapedia Evidence
Die dargestellten Risiken können unvollständig sein. Insbesondere bei Forschungschemikalien und seltenen Substanzen ist die Datenlage begrenzt.
4 Hochrisiko-Hinweise
Kombinationen werden als Warnmuster angezeigt. Der Checker ersetzt keine medizinische Beratung und kann eine Kombination nicht als unbedenklich freigeben.
Häufig geprüfte Kombinationen
Einige Einträge sind pharmakologische Klassenwarnungen. Sie sind nützliche Sicherheitssignale, aber nicht substanzspezifisch klinisch validiert.
Bestimmte Kombinationen können gefährlich sein. Informiere dich vor der Einnahme mit anderen Substanzen. Bei Atemproblemen, Bewusstlosigkeit, Krampfanfällen, Brustschmerz, hohem Fieber oder schwerer Verwirrtheit: 112.
Lebensbedrohlich: Potenter Opioid-Metabolit + Benzodiazepin
O-Desmethyltramadol (O-DSMT) ist der aktive Opioid-Metabolit von Tramadol mit signifikant höherer μ-Opioid-Rezeptor-Affinität als die Muttersubstanz. Im Gegensatz zu Tramadol hat O-DSMT minimale SERT-Hemmung — das Risikoprofil ist primär opioidartig. Die Kombination mit Benzodiazepinen folgt dem klassischen Opioid-Benzodiazepin-Atemdepressionsrisiko. O-DSMT wird als Research Chemical vertrieben und unterliegt keiner pharmazeutischen Standardisierung — Dosierungsfehler sind durch variable Reinheit wahrscheinlich.
Atemdepression und serotoninerges Risiko
O-Desmethyltramadol (O-DSMT) ist der aktive Metabolit von Tramadol mit stärkerer μ-Opioid-Wirkung und Serotonin/Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmung. Die Kombination mit Ethanol führt zu additiver ZNS-Depression und erhöht das Risiko für Atemdepression und Krampfanfälle.
Serotoninsyndrom durch doppelte SERT-Modulation
O-Desmethyltramadol hemmt die Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahme und wirkt als μ-Opioid-Agonist. Wie bei der Muttersubstanz Tramadol besteht in Kombination mit SSRI ein Risiko für ein Serotoninsyndrom. O-DSMT wird als Research Chemical vertrieben und unterliegt keiner pharmazeutischen Qualitätskontrolle.
Hohes Risiko: Synergistische Atemdepression durch μ-Opioid-Agonismus und GABA-A-Potenzierung
O-DSMT (O-Desmethyltramadol) ist der pharmakologisch aktive Hauptmetabolit von Tramadol mit einer μ-Opioidrezeptor-Affinität, die deutlich höher ist als die der Muttersubstanz. Als reiner μ-Opioid-Agonist unterdrückt O-DSMT den zentralen Atemantrieb im Hirnstamm. Benzodiazepine verstärken die GABAerge Neurotransmission am GABA-A-Rezeptor über eine andere Bindungsstelle. Die synergistische Atemdepression dieser Kombinationsklasse ist durch die FDA Boxed Warning (2016) als kritisches Risiko dokumentiert. Die Wirkung von O-DSMT ist durch individuelle Variationen im CYP2D6-Metabolismus (Tramadol-Verstoffwechslung) und durch direkte Einnahme von O-DSMT als Reinsubstanz schwer kalkulierbar. Naloxon kann die O-DSMT-vermittelte Atemdepression antagonisieren.
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Berichteter Bereich 100–200 mg
Gesamtdauer 4–6 Stunden
Oral
| Stufe | Dosierung |
|---|---|
| Leicht | 50–100 mg |
| Berichtet | 100–200 mg |
| Stark | 200–400 mg |
Oral
Wirkungseintritt
30–60 Minuten
Plateau
1–2 Stunden
Gesamtdauer
4–6 Stunden
Nachwirkungen
2–4 Stunden
Unsichere Dosierungsangaben vermeiden und bei unbekannter Datenlage keine Zahlen ableiten.
Verlauf auf einen Blick
Onset, Peak und Gesamtdauer bleiben direkt auf der Seite sichtbar, damit die zeitliche Struktur ohne zusätzlichen Klick erfassbar ist.
Dosisempfindlichkeit ist individuell sehr verschieden. Körpergewicht, Toleranz, Konsumweg, Kombinationen und Vorerkrankungen beeinflussen die Wirkung erheblich. Diese Angaben sind keine Dosierungsempfehlung — sie beschreiben berichtete Bereiche, nicht sichere Mengen.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen.
O-Desmethyltramadol wirkt hauptsächlich als Agonist am μ-Opioid-Rezeptor und hat zusätzlich eine Wirkung auf den α2-Adrenozeptor, was zu schmerzlindernden Effekten führt.
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Netzwerk-Beziehungen zu O-Desmethyltramadol — Interaktionen, Rezeptoren, ähnliche Substanzen
Wie diese Substanz vernetzt ist
Hintergrundwissen
Wissenschaftliche Artikel zu Wirkmechanismen, Risiken und verwandten Themen.
Opioidentzug verstehen
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Craving im Entzug erklärt: Rückfallfenster, Schlaf, Stress, Cannabis, Kratom, Opioide, Pregabalin, Warnzeichen und Harm Reduction.
Schlaflosigkeit im Entzug verstehen
Warum Schlaf im Entzug kippt: GABA-Rebound, Noradrenalin, Histamin, Serotonin, Opioid-System, Sedierung, Mischkonsum-Risiken und medizinische Warnzeichen.
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Moderat
Fachliteratur vorhanden, aber nicht durchgehend starke Primärliteratur.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
Quellen
11 Quellen
11 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 13. Juni 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung.
unverifiziert · Community-Daten
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