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DXM — Wirkmechanismus

Pharmakologische Grundlagen und Rezeptorprofile

Dissoziativa
NMDA
SERT
Sigma-1

Wirkmechanismen

NMDA-Antagonist

Blockade des NMDA-Glutamatrezeptors, was zu dissoziativen und anästhetischen Effekten führt. Beeinflusst synaptische Plastizität.

SERT-Inhibitor

Sigma-1-Agonist

Rezeptortargets

NMDA

antagonist
ionotropic
glutamate
Primär

Der NMDA-Rezeptor ist ein ionotroper Glutamatrezeptor, der eine zentrale Rolle bei synaptischer Plastizität, Lernen und Gedächtnisbildung spielt. Er benötigt sowohl Glutamat als auch Glycin als Co-Agonisten zur Aktivierung.

Nicht-kompetitiver Kanalblocker; dosisabhängige dissoziative Effekte

Eine Blockade durch Antagonisten kann dissoziative Zustände auslösen; chronische Inhibition kann neurotoxische Effekte begünstigen.

SERT

inhibitor
transporter
serotonin
Sekundär

Der Serotonintransporter (SERT/5-HTT) ist ein Natrium-abhängiger Monoamintransporter, der Serotonin aus dem synaptischen Spalt zurück in die präsynaptische Zelle transportiert. Er ist das primäre Ziel von SSRI und MDMA.

Moderate SERT-Hemmung; erhöht Risiko bei Kombination mit anderen Serotonergika

Hemmung oder Umkehr des Transports kann die synaptische Serotoninkonzentration stark erhöhen; Kombination mehrerer serotoninerger Substanzen birgt Serotoninsyndrom-Risiko.

Sigma-1

agonist
metabotropic
sigma
Sekundär

Der Sigma-1-Rezeptor ist ein einzigartiges Chaperon-Protein im endoplasmatischen Retikulum, das Calciumsignale und Proteinfaltung moduliert. Er wird nicht-klassisch als GPCR-ähnlich eingeordnet und hat Bindungsstellen für verschiedene Psychoaktiva.

Moderate Affinität; kann antitussive und neuroprotektive Wirkung modulieren

Aktivierung kann psychotomimetische Effekte verstärken; Zusammenspiel mit NMDA-Rezeptoren ist komplex.