Substance Comparison
Overall, the two substances share a strikingly similar pharmacological profile.
Both substances belong to the Opioide class, making this a common comparison for understanding differences within the same pharmacological family.
Fentanyl has somewhat higher sedation
| Fentanyl | O-DSMT | |
|---|---|---|
| Class | Opioide | Opioide |
| Risk Level | high | high |
| Mechanisms | μ-Opioid-Agonist (hohe Potenz) | mu-Opioid-Rezeptor-Aktivitaet als zentraler Wirkmechanismus von O-Desmethyltramadol., Im Tramadol-Kontext entsteht O-DSMT CYP2D6-abhaengig als aktiver M1-Metabolit; isolierte RC-Exposition ist jedoch nicht einfach normales Tramadol., Serotonerge und noradrenerge Tramadol-Aspekte sind bei O-DSMT weniger zentral, bleiben bei Kombinationen mit Tramadol oder serotonergen Substanzen aber sicherheitsrelevant. |
| Receptors | μ-Opioid | mu-Opioid |
| Effects | Schmerzlinderung, Sedierung, Euphorie, Atemdepression, Abhängigkeit | Opioidartige Analgesie und Sedierung, Miosis, Uebelkeit, Erbrechen, Juckreiz und Obstipation, Verlangsamte Atmung, starke Schlaefrigkeit und Bewusstseinseintruebung, Toleranzentwicklung, Abhaengigkeit und opioidnaher Entzug, Bewusstlosigkeit, Aspiration, Koma und Tod in Ueberdosierungs- oder Mischkonsumkontexten |
| Evidence | strong | moderate |
Fentanyl ist ein hochpotenter vollständiger μ-Opioid-Rezeptor-Agonist (MOR) – etwa 100× potenter als Morphin auf molarer Basis. Die extreme Lipophilie ermöglicht sehr schnelle ZNS-Penetration und intensive Effekte. Die Gi-Protein-Kopplung hemmt Adenylylcyclase (↓cAMP), aktiviert einwärtsgleichrichtende K+-Kanäle und inhibiert spannungsgesteuerte Ca²+-Kanäle. Therapeutisch ist Fentanyl ein Anästhetikum und starkes Analgetikum. Im illiziten Konsum ist Fentanyl extrem gefährlich aufgrund des winzigen Fensters zwischen therapeutischer und tödlicher Dosis, der hochgradig variablen Straßenkonzentrationen und der schnellen Toleranzentwicklung.
O-Desmethyltramadol wirkt hauptsächlich als Agonist am μ-Opioid-Rezeptor und hat zusätzlich eine Wirkung auf den α2-Adrenozeptor, was zu schmerzlindernden Effekten führt.
Safer-use data available on substance page
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Evidence: strong · Sources: 8
Evidence: moderate · Sources: 11