Scientific Summary
O-Desmethyltramadol wird als Opioide eingeordnet. 20 deduplizierte Claims trennen direkte Daten, Klassenwissen und Communitysignale. 18 Quellen- und Datensatzreferenzen speisen den aktuellen Stand.
Was ist das?
O-Desmethyltramadol ist als Opioide, aktiver Tramadol-Metabolit und Desmetramadol eingeordnet.
Warum relevant?
O-DSMT ist der aktive Opioid-Metabolit von Tramadol und wirkt vor allem als μ-Opioid-Rezeptor-Agonist. Synapedia ordnet Wirkung, Wirkdauer, Atemdepressionsrisiko, Abhängigkeit, Entzug, Interaktionen mit Alkohol, Benzodiazepinen, Gabapentinoiden und anderen Opioiden sowie die begrenzte Datenlage ein.
Wie wirkt es?
Dokumentierte Zielstrukturen: mu-Opioid.
Wie gut untersucht?
Aktuell ist nur der komponierte Datensatz zugeordnet; externe Evidenz bleibt eine offene Ausbauaufgabe.
Größte Risiken?
medium · substanzspezifisch zugeordnet.
Was bleibt offen?
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu O-Desmethyltramadol vor?
Quick Facts
- Klasse
- Opioideaktiver Tramadol-Metabolit · Desmetramadol · 50% Claim-Konfidenz
- Evidenzkern
- Komponierter Datensatz11 sichtbare Quellen · 50% Claim-Konfidenz
- Pharmakologisches Signal
- mu-OpioidAus dem zentralen Claim Layer · 50% Claim-Konfidenz
- Priorisierte Vorsicht
- mediumSubstanzspezifischer Datensatz · 50% Claim-Konfidenz
- Fachlicher Stand
- 13.06.2026needs_review · 50% Claim-Konfidenz
Wirkung & Effekte
Weitere dokumentierte Effekte: Opioidartige Analgesie und Sedierung, Miosis, Uebelkeit, Erbrechen, Juckreiz und Obstipation, Verlangsamte Atmung, starke Schlaefrigkeit und Bewusstseinseintruebung, Toleranzentwicklung, Abhaengigkeit und opioidnaher Entzug, Bewusstlosigkeit, Aspiration, Koma und Tod in Ueberdosierungs- oder Mischkonsumkontexten und Serotonerge oder krampfschwellenbezogene Unsicherheit vor allem bei Tramadol- oder Psychopharmaka-Kombinationen.
Zeitlicher Verlauf
Der strukturierte Zeitverlauf nennt Eintritt: 15-45 min; Peak: 1-2 h; Hauptwirkung: 6-10 h; Nachwirkungen: 2-6 h.
Dosiskontext
Strukturierte Dosiskontexte sind für roa und safety note hinterlegt; sie dienen der wissenschaftlichen Einordnung und sind keine Konsumempfehlung.
Evidenzlage
Der Claim Layer ordnet 17 externe Quellen zu: Referenzquellen und Behördenleitlinien.
Living Evidence
Research Watch
Als Humanstudie klassifizierte Quellen
Als Tierstudie klassifizierte Quellen
Zell-, Bindungs- oder funktionelle Assays
Klinische Fall- oder Fallserienquellen
Systematische oder narrative Übersichtsarbeiten
Freigegebene Berichte, getrennt von Forschungsevidenz
Behördliche oder forensische Monitoringquellen
Vertiefende Risikoeinordnung öffnen
Wie wirkt O-Desmethyltramadol pharmakologisch?
Rezeptoraktivität, Evidenztyp und Übertragungsgrenze werden gemeinsam gezeigt, damit präklinische, klassenbasierte und klinische Befunde nicht miteinander verschmelzen.
O-Desmethyltramadol wirkt hauptsächlich als Agonist am μ-Opioid-Rezeptor und hat zusätzlich eine Wirkung auf den α2-Adrenozeptor, was zu schmerzlindernden Effekten führt.
mu-Opioid-Rezeptor-Aktivitaet als zentraler Wirkmechanismus von O-Desmethyltramadol.
Im Tramadol-Kontext entsteht O-DSMT CYP2D6-abhaengig als aktiver M1-Metabolit; isolierte RC-Exposition ist jedoch nicht einfach normales Tramadol.
Pharmakologisches Profil
Substanz-Fingerprint
Der Fingerprint verdichtet vorhandene Klasse-, Rezeptor-, Mechanismus- und Risikodaten zu einem heuristischen Gesamtprofil.
Abhängigkeitsrisiko (100%)
54% Profil-Konfidenz
Klassenkontext: Opioide
Heuristisches Profil aus vorhandenen Daten; keine klinische Messung und keine individuelle Risiko-Freigabe.
Safety zuerst
Risiken und Interaktionen
Die Sicherheitsbewertung zu O-Desmethyltramadol trennt substanzspezifische Befunde von Klassenwissen und Communitysignalen.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Priorisierte Risikohinweise
Kritische Kombinationen
3 hohe WarnungenKlassenbasierte Warnmuster sind nicht substanzspezifisch geprüft und werden deshalb getrennt von direkten Paarbefunden gekennzeichnet.
Ergänzende Safer-Use-Hinweise
- Niemals mit Alkohol, Benzodiazepinen, GHB oder anderen ZNS-Dämpfern kombinieren — häufigste Todesursache bei Opioid-Überdosis
- Toleranz verliert sich schnell — nach einer Pause drastisch niedrigere Dosis starten als vor der Pause
- Naloxon (Naloxon-Nasenspray) im Haushalt aufbewahren und Begleiter über Anwendung informieren
- Keine intravenöse Anwendung — Infektionsrisiko (HIV, Hepatitis C), Überdosis-Risiko massiv erhöht
Vollständige Interaktionsdetails und Datenbasis
Kritisch: synergistische Atemdepression durch mu-Opioid-Agonismus und GABA-A-Potenzierung
Atemdepression und serotoninerges Risiko
Serotoninsyndrom durch doppelte SERT-Modulation
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Separater Evidenztyp · unverifiziert
Community & Erfahrungen
Communityberichte ergänzen mögliche Beobachtungen, werden aber weder mit Studien noch mit forensischem Monitoring gleichgesetzt.
Community-Signale & Erfahrungen
Teile einen Bericht, eine Beobachtung oder eine Frage zu dieser Substanz. Beiträge werden vor Veröffentlichung geprüft und als unverifizierte Community-Signale markiert.
Diese Beiträge stammen von Nutzer:innen und sind nicht verifiziert. Sie können subjektive Erfahrungen, Beobachtungen, Quellenhinweise oder Korrekturen enthalten. Sie ersetzen keine wissenschaftlichen Daten und sind keine Konsumempfehlung.
Der Signal-Hub bündelt freigegebene Warnhinweise, Erfahrungsberichte und Quellen nach Relevanz.
Offene Forschungsfragen
Der Claim Layer übersetzt unbesetzte Evidenzfelder in überprüfbare Fragen. So bleibt sichtbar, welche nächste Beobachtung die Einordnung tatsächlich verändern würde.
- 1
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu O-Desmethyltramadol vor?
Humanstudien würden die Übertragungsgrenze präklinischer, analytischer oder klassenbasierter Befunde präzisieren.
Research status: offen - 2
Wie lang sind Eliminationshalbwertszeit und substanzspezifischer Zeitverlauf von O-Desmethyltramadol?
Zeitparameter beeinflussen Nachwirkungen, Interaktionsfenster und die toxikologische Beobachtung.
Research status: offen - 3
Welche klinischen Toxizitätsbefunde sind analytisch bestätigtem O-Desmethyltramadol zuzuordnen?
Bestätigte Fälle können substanzspezifische Gefahren von allgemeinen Klassenwarnungen abgrenzen.
Research status: offen
O-Desmethyltramadol im Vergleich
O-Desmethyltramadol – Interaktionsseiten
Methodikfragen
Wie werden direkte Daten und Klassenwissen zu O-Desmethyltramadol getrennt?
Welche Evidenz würde die Einordnung von O-Desmethyltramadol als Nächstes verbessern?
Antworten werden aus den oben ausgewiesenen substanzspezifischen, klassenbasierten und Community-Claims zusammengesetzt.
Für tieferes Verständnis
Wissensgraph, verwandte Konzepte und vertiefende Relationen stehen hinter den schnellen Sicherheitssektionen.
Quellen & Methodik
Jede sichtbare Aussage im Living-Monograph-Layer verweist auf genau eine primäre Displayquelle. Klassenwissen und Communitysignale bleiben dabei explizit getrennt.
- 01O-Desmethyltramadol — komponierter Synapedia-Datensatz
Synapedia · abgerufen 2026-06-13
o-dsmt-identityo-dsmt-summaryo-dsmt-mechanism-1o-dsmt-mechanism-2o-dsmt-mechanism-3o-dsmt-effects-neutralo-dsmt-timelineo-dsmt-dosage-contexto-dsmt-risk-1o-dsmt-risk-2o-dsmt-risk-3o-dsmt-risk-4o-dsmt-safer-use-1o-dsmt-safer-use-2o-dsmt-safer-use-3o-dsmt-safer-use-4o-dsmt-evidence-overview - 02PubMed - Pharmacology of O-Desmethyltramadol
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Wie belastbar diese Seite aktuell ist
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Moderat
Fachliteratur vorhanden, aber nicht durchgehend starke Primärliteratur.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
- Quellenlage ist teilweise sichtbar.
- Aussagen bleiben bewusst vorsichtig.
- Interaktionshinweise können ergänzend klassenbasiert sein.
Quellen
11 Quellen
11 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 13. Juni 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Synapedia Evidence
Fakten-Snapshot
- Substanzklasse
- Opioide · aktiver Tramadol-Metabolit · Desmetramadol
- Wirkmechanismus
- O-Desmethyltramadol wirkt hauptsächlich als Agonist am μ-Opioid-Rezeptor und hat zusätzlich eine Wirkung auf …
- Hauptwirkungen
- Opioidartige Analgesie und Sedierung, Miosis, Uebelkeit, Erbrechen, Juckreiz und Obstipation, Verlangsamte Atmung, starke Schlaefrigkeit und Bewusstseinseintruebung, Toleranzentwicklung, Abhaengigkeit und opioidnaher Entzug
- Risikostufe
- Erhöht
- Evidenz & Qualität
- moderate · 11 Quellen
- Zuletzt aktualisiert
- 20. Juni 2026