Kratom (Mitragyna speciosa) ist eine pflanzliche Substanz mit opioidähnlichen Wirkungen, die vor allem durch Alkaloide wie Mitragynin vermittelt werden. Es wirkt hauptsächlich als partieller Agonist an μ-Opioidrezeptoren und beeinflusst zusätzlich andere Rezeptorsysteme. Kratom wird traditionell zur Schmerzlinderung und zur Steigerung von Energie und Stimmung verwendet. Die Substanz birgt ein moderates Risiko für Abhängigkeit und Nebenwirkungen, insbesondere bei längerem Gebrauch.
Evidenzstatus
Evidenz moderat
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Quellen & Review
6 Quellen · Review-Zeitpunkt hinterlegt
Risiko-Hinweis
Interaktionen prüfen
Mental
Schmerzlinderung
Mental
Euphorie
Mental
Stimmungsaufhellung
Mental
Energiesteigerung
Mental
Entspannung
Synapedia Evidence
Häufig geprüfte Kombinationen
5 dokumentierte Interaktionen
Auch ohne Hochrisiko-Signal existieren dokumentierte Wechselwirkungen, die situativ relevant sein können.
Benzodiazepine
Alkohol
Opioide
Antidepressiva
Antipsychotika
unverifiziert · Community-Daten
Community-Signale, unverifizierte Erfahrungsberichte und Quellenhinweise zu Kratom (Mitragyna speciosa) befinden sich weiter unten auf dieser Seite.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
Kratom enthält zwei pharmakologisch relevante Alkaloide: Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin (7-HMG). Mitragynin wirkt bei niedrigen Dosen primär als α2-adrenerger Agonist und…
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Netzwerk-Beziehungen zu Kratom (Mitragyna speciosa) — Interaktionen, Rezeptoren, ähnliche Substanzen
Wie diese Substanz vernetzt ist
Hintergrundwissen
Wissenschaftliche Artikel zu Wirkmechanismen, Risiken und verwandten Themen.
Kratom-Entzug verstehen und entschärfen
Kratom-Entzug harm-reduktiv erklärt: Symptome, Verlauf, Red Flags, Stabilisierung, Opioidbezug, Datenlücken und Quellen.
Opioidentzug verstehen
Opioidentzug als medizinischer Prozess: Timeline, Symptome, Rückfall- und Überdosierungsrisiko, Warnzeichen, Quellen und Harm Reduction.
Was wir nach 500+ Substanzseiten gelernt haben
Welche Muster sichtbar werden, wenn hunderte Substanzprofile strukturiert verglichen werden: Datenlücken, Klassenrisiken und wiederkehrende Interaktionen.
Kratom-Entzug verstehen
Kratom-Entzug medizinisch einordnen: opioidähnliche Mechanismen, Timeline, Symptome, Datenlücken, Warnzeichen und Quellen.
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Moderat
Fachliteratur vorhanden, aber nicht durchgehend starke Primärliteratur.
Datenqualität
Mittlere Datenqualität
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Quellen
6 Quellen
6 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 29. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Wissenschaftlich aufbereitete Informationen, keine medizinische Beratung.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung.
⚠️ Dieser Artikel dient ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Er stellt keine Konsum- oder Dosierungsanleitung dar.
Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für Kratom (Mitragyna speciosa) (expert_consensus)
Teile einen Bericht, eine Beobachtung oder eine Frage zu dieser Substanz. Beiträge werden vor Veröffentlichung geprüft und als unverifizierte Community-Signale markiert.
Diese Beiträge stammen von Nutzer:innen und sind nicht verifiziert. Sie können subjektive Erfahrungen, Beobachtungen, Quellenhinweise oder Korrekturen enthalten. Sie ersetzen keine wissenschaftlichen Daten und sind keine Konsumempfehlung.
Der Signal-Hub bündelt freigegebene Warnhinweise, Erfahrungsberichte und Quellen nach Relevanz.