Scientific Summary
Modafinil wird als Stimulanzien eingeordnet. 17 deduplizierte Claims trennen direkte Daten, Klassenwissen und Communitysignale. 9 Quellen- und Datensatzreferenzen speisen den aktuellen Stand.
Was ist das?
Modafinil ist als Stimulanzien und Benzhydryl eingeordnet.
Warum relevant?
Modafinil ist ein wachheitsförderndes Stimulans, das vor allem zur Behandlung von Narkolepsie und anderen Schlafstörungen eingesetzt wird. Es wirkt primär durch die Hemmung der Wiederaufnahme von Dopamin und Noradrenalin sowie durch Modulation des Orexin-Systems. Die Substanz hat ein geringeres Missbrauchspotential als klassische Stimulanzien, kann jedoch bei unsachgemäßem Gebrauch Nebenwirkungen verursachen. Modafinil wird auch off-label zur Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit verwendet.
Wie wirkt es?
Dokumentierte Zielstrukturen: DAT, Histamin-H3 und Orexin.
Wie gut untersucht?
Zugeordnete Evidenztypen: Reviews: 3.
Größte Risiken?
Modafinil ist ein Wachmacher mit sehr niedrigem Missbrauchspotential trotz … · substanzspezifisch zugeordnet.
Was bleibt offen?
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Modafinil vor?
Quick Facts
- Klasse
- StimulanzienBenzhydryl · 50% Claim-Konfidenz
- Evidenzkern
- Reviews7 sichtbare Quellen · 50% Claim-Konfidenz
- Pharmakologisches Signal
- DAT · Histamin-H3Aus dem zentralen Claim Layer · 50% Claim-Konfidenz
- Priorisierte Vorsicht
- Modafinil ist ein Wachmacher mit sehr niedrigem Missbrauchspotential trotz …Substanzspezifischer Datensatz · 50% Claim-Konfidenz
- Fachlicher Stand
- 29.05.2026reviewed · 50% Claim-Konfidenz
Wirkung & Effekte
Weitere dokumentierte Effekte: Wachsamkeit, Konzentration, Energie, Verbesserte kognitive Funktion und Verminderte Müdigkeit.
Dosiskontext
Strukturierte Dosiskontexte sind für notes, sources, variability, potency band und openai enriched at hinterlegt; sie dienen der wissenschaftlichen Einordnung und sind keine Konsumempfehlung.
Evidenzlage
Der Claim Layer ordnet 8 externe Quellen zu: Reviews und Referenzquellen.
Living Evidence
Research Watch
Als Humanstudie klassifizierte Quellen
Als Tierstudie klassifizierte Quellen
Zell-, Bindungs- oder funktionelle Assays
Klinische Fall- oder Fallserienquellen
Systematische oder narrative Übersichtsarbeiten
Freigegebene Berichte, getrennt von Forschungsevidenz
Behördliche oder forensische Monitoringquellen
Vertiefende Risikoeinordnung öffnen
Wie wirkt Modafinil pharmakologisch?
Rezeptoraktivität, Evidenztyp und Übertragungsgrenze werden gemeinsam gezeigt, damit präklinische, klassenbasierte und klinische Befunde nicht miteinander verschmelzen.
Modafinil ist ein Wachmacher mit komplexem Wirkmechanismus. Primär: schwacher DAT-Reuptake-Inhibitor (erhöht synaptisches Dopamin moderat, deutlich schwächer als Methylphenidat oder Amphetamin). Auch schwacher NET-Reuptake-Inhibitor. KRITISCH: Die wachheitsfördernde Wirkung entsteht hauptsächlich durch indirekte Aktivierung des Orexin/Hypocretin-Neuron-Systems im Hypothalamus mit nachgelagerter Aktivierung des histaminergen (Tuberomammillary Nucleus, H1), adrenergen und dopaminergen Wachheitssystems. Das spezifische Wirkmuster (subtil auf DAT/NET, aber Orexin-Aktivierung) erklärt das niedrigere Missbrauchspotential trotz DAT-Bindung im Vergleich zu klassischen Stimulanzien.
DAT-Inhibitor
Histamin-Freisetzung
Pharmakologisches Profil
Substanz-Fingerprint
Der Fingerprint verdichtet vorhandene Klasse-, Rezeptor-, Mechanismus- und Risikodaten zu einem heuristischen Gesamtprofil.
Stimulation (85%)
34% Profil-Konfidenz
Klassenkontext: Stimulanzien
Heuristisches Profil aus vorhandenen Daten; keine klinische Messung und keine individuelle Risiko-Freigabe.
Safety zuerst
Risiken und Interaktionen
Die Sicherheitsbewertung zu Modafinil folgt den vorhandenen substanzspezifischen Claims; offene Punkte werden als Forschungsfragen ausgewiesen.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Priorisierte Risikohinweise
Kritische Kombinationen
1 dokumentiertKlassenbasierte Warnmuster sind nicht substanzspezifisch geprüft und werden deshalb getrennt von direkten Paarbefunden gekennzeichnet.
Ergänzende Safer-Use-Hinweise
- Informiere dich gründlich über Wirkungen und Risiken bevor du eine Substanz konsumierst.
- Konsumiere nie allein – eine nüchterne Vertrauensperson sollte anwesend sein.
- Achte auf Set (innere Verfassung) und Setting (äußere Umgebung).
- Bei gesundheitlichen Problemen oder Notfällen sofort den Notruf (112) wählen.
Vollständige Interaktionsdetails und Datenbasis
Maskierte Alkoholintoxikation und hepatische Interaktion
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Separater Evidenztyp · unverifiziert
Community & Erfahrungen
Communityberichte ergänzen mögliche Beobachtungen, werden aber weder mit Studien noch mit forensischem Monitoring gleichgesetzt.
Community-Signale & Erfahrungen
Teile einen Bericht, eine Beobachtung oder eine Frage zu dieser Substanz. Beiträge werden vor Veröffentlichung geprüft und als unverifizierte Community-Signale markiert.
Diese Beiträge stammen von Nutzer:innen und sind nicht verifiziert. Sie können subjektive Erfahrungen, Beobachtungen, Quellenhinweise oder Korrekturen enthalten. Sie ersetzen keine wissenschaftlichen Daten und sind keine Konsumempfehlung.
Der Signal-Hub bündelt freigegebene Warnhinweise, Erfahrungsberichte und Quellen nach Relevanz.
Offene Forschungsfragen
Der Claim Layer übersetzt unbesetzte Evidenzfelder in überprüfbare Fragen. So bleibt sichtbar, welche nächste Beobachtung die Einordnung tatsächlich verändern würde.
- 1
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Modafinil vor?
Humanstudien würden die Übertragungsgrenze präklinischer, analytischer oder klassenbasierter Befunde präzisieren.
Research status: offen - 2
Wie lang sind Eliminationshalbwertszeit und substanzspezifischer Zeitverlauf von Modafinil?
Zeitparameter beeinflussen Nachwirkungen, Interaktionsfenster und die toxikologische Beobachtung.
Research status: offen - 3
Welche klinischen Toxizitätsbefunde sind analytisch bestätigtem Modafinil zuzuordnen?
Bestätigte Fälle können substanzspezifische Gefahren von allgemeinen Klassenwarnungen abgrenzen.
Research status: offen
Modafinil im Vergleich
Modafinil – Interaktionsseiten
Methodikfragen
Wie werden direkte Daten und Klassenwissen zu Modafinil getrennt?
Welche Evidenz würde die Einordnung von Modafinil als Nächstes verbessern?
Antworten werden aus den oben ausgewiesenen substanzspezifischen, klassenbasierten und Community-Claims zusammengesetzt.
Für tieferes Verständnis
Wissensgraph, verwandte Konzepte und vertiefende Relationen stehen hinter den schnellen Sicherheitssektionen.
Quellen & Methodik
Jede sichtbare Aussage im Living-Monograph-Layer verweist auf genau eine primäre Displayquelle. Klassenwissen und Communitysignale bleiben dabei explizit getrennt.
- 01Modafinil — komponierter Synapedia-Datensatz
Synapedia · abgerufen 2026-05-29
modafinil-identitymodafinil-summarymodafinil-mechanism-1modafinil-mechanism-2modafinil-mechanism-3modafinil-effects-neutralmodafinil-dosage-contextmodafinil-risk-1modafinil-risk-2modafinil-risk-3modafinil-risk-4modafinil-safer-use-1modafinil-safer-use-2modafinil-safer-use-3modafinil-safer-use-4modafinil-evidence-overview - 02Minzenberg MJ, Carter CS (2008) Modafinil: a review of neurochemical actions and effects on cognition. Neuropsychopharmacology
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
- 03Battleday RM, Brem AK (2015) Modafinil for cognitive neuroenhancement in healthy adults. Eur Neuropsychopharmacol
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
- 04NHS: Modafinil
nhs.uk · abgerufen 2026-05-29
- 05NIDA: Prescription stimulants overview
nida.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
- 06PubChem: Modafinil
pubchem.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
- 07PsychonautWiki – Modafinil
psychonautwiki.org · abgerufen 2026-05-29
- 08Wikipedia – Modafinil
de.wikipedia.org · abgerufen 2026-05-29
- 09Minzenberg MJ & Carter CS – Modafinil: a review of neurochemical actions
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
modafinil-interaction-1
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Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Stark
Mehrere belastbare Quellen stützen die Kerninformationen.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
- Quellenlage ist teilweise sichtbar.
- Aussagen bleiben bewusst vorsichtig.
- Interaktionshinweise können ergänzend klassenbasiert sein.
Quellen
7 Quellen
7 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
- Minzenberg MJ, Carter CS (2008) Modafinil: a review of neurochemical actions and effects on cognition. Neuropsychopharmacology
- Battleday RM, Brem AK (2015) Modafinil for cognitive neuroenhancement in healthy adults. Eur Neuropsychopharmacol
- NHS: Modafinil
- NIDA: Prescription stimulants overview
- PubChem: Modafinil
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 29. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
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Synapedia Evidence
Fakten-Snapshot
- Substanzklasse
- Nootropika · Benzhydryl
- Wirkmechanismus
- Modafinil ist ein Wachmacher mit komplexem Wirkmechanismus. Primär: schwacher DAT-Reuptake-Inhibitor (erhöht …
- Hauptwirkungen
- Wachsamkeit, Konzentration, Energie, Verbesserte kognitive Funktion
- Risikostufe
- Gering
- Evidenz & Qualität
- strong · 7 Quellen
- Zuletzt aktualisiert
- 29. Mai 2026