Scientific Summary
Methamphetamin wird als Stimulanzien eingeordnet. 12 deduplizierte Claims trennen direkte Daten, Klassenwissen und Communitysignale. 8 Quellen- und Datensatzreferenzen speisen den aktuellen Stand.
Was ist das?
Methamphetamin ist als Stimulanzien, Phenethylamine und Amphetamine eingeordnet.
Warum relevant?
Methamphetamin ist ein potentes synthetisches Psychostimulans der Amphetamin-Klasse mit deutlich höherem ZNS-Penetrationsvermögen und stärkerem Missbrauchspotenzial als Amphetamin. Es bewirkt massive Freisetzung von Dopamin, Noradrenalin und Serotonin sowie Hemmung der Monoaminoxidase. Oral, intranasal, inhalativ (Crystal Meth) und intravenös konsumiert; Wirkdauer 8–12 Stunden. Neurotoxizität bei chronischem Gebrauch (dopaminerge und serotonerge Axondegeneration) ist klinisch und bildgebend gut belegt. Methamphetamin-induzierte Psychose ist häufig und kann persistieren.
Wie wirkt es?
Dokumentierte Zielstrukturen: DAT, NET und SERT.
Wie gut untersucht?
Zugeordnete Evidenztypen: Laufendes Monitoring: 1.
Größte Risiken?
Methamphetamin ist eine der gefährlichsten missbrauchten Drogen · substanzspezifisch zugeordnet.
Was bleibt offen?
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Methamphetamin vor?
Quick Facts
- Klasse
- StimulanzienPhenethylamine · Amphetamine · 50% Claim-Konfidenz
- Evidenzkern
- Laufendes Monitoring7 sichtbare Quellen · 50% Claim-Konfidenz
- Pharmakologisches Signal
- DAT · NETAus dem zentralen Claim Layer · 50% Claim-Konfidenz
- Priorisierte Vorsicht
- Methamphetamin ist eine der gefährlichsten missbrauchten DrogenSubstanzspezifischer Datensatz · 50% Claim-Konfidenz
- Fachlicher Stand
- 28.05.2026reviewed · 50% Claim-Konfidenz
Wirkung & Effekte
Weitere dokumentierte Effekte: Euphorie, Erhöhte Wachsamkeit, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Angst und Paranoia.
Dosiskontext
Strukturierte Dosiskontexte sind für notes, sources, variability, potency band und openai enriched at hinterlegt; sie dienen der wissenschaftlichen Einordnung und sind keine Konsumempfehlung.
Evidenzlage
Der Claim Layer ordnet 7 externe Quellen zu: Referenzquellen, Monitoring und Behördenleitlinien.
Living Evidence
Research Watch
Als Humanstudie klassifizierte Quellen
Als Tierstudie klassifizierte Quellen
Zell-, Bindungs- oder funktionelle Assays
Klinische Fall- oder Fallserienquellen
Systematische oder narrative Übersichtsarbeiten
Freigegebene Berichte, getrennt von Forschungsevidenz
Behördliche oder forensische Monitoringquellen
Vertiefende Risikoeinordnung öffnen
Wie wirkt Methamphetamin pharmakologisch?
Rezeptoraktivität, Evidenztyp und Übertragungsgrenze werden gemeinsam gezeigt, damit präklinische, klassenbasierte und klinische Befunde nicht miteinander verschmelzen.
Methamphetamin ist ein potenteres Analogon von Amphetamin mit höherer Lipophilie und schnellerer ZNS-Penetration. Der Wirkmechanismus ist analog zu Amphetamin: TAAR1-Agonismus → PKA/PKC-Aktivierung → Phosphorylierung von DAT und NET → massiver Dopamin- und Noradrenalin-Reverse-Transport. Zusätzlich VMAT2-Inhibition setzt vesikuläre Monoamine frei. Im Vergleich zu Amphetamin: stärkere Dopaminfreisetzung, längere Halbwertszeit (~10-12h vs. 8-12h), höheres Abhängigkeitspotential und stärkere neurotoxische Effekte. Die Methyl-Gruppe erhöht die Lipophilie und führt zu schnellerem Wirkungseintritt und intensiveren Effekten.
DAT-Umkehrtransport
NET-Umkehrtransport
Pharmakologisches Profil
Substanz-Fingerprint
Der Fingerprint verdichtet vorhandene Klasse-, Rezeptor-, Mechanismus- und Risikodaten zu einem heuristischen Gesamtprofil.
Stimulation (85%)
37% Profil-Konfidenz
Klassenkontext: Stimulanzien
Heuristisches Profil aus vorhandenen Daten; keine klinische Messung und keine individuelle Risiko-Freigabe.
Safety zuerst
Risiken und Interaktionen
Die Sicherheitsbewertung zu Methamphetamin folgt den vorhandenen substanzspezifischen Claims; offene Punkte werden als Forschungsfragen ausgewiesen.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Priorisierte Risikohinweise
Kritische Kombinationen
0 dokumentiertKlassenbasierte Warnmuster sind nicht substanzspezifisch geprüft und werden deshalb getrennt von direkten Paarbefunden gekennzeichnet.
Vollständige Interaktionsdetails und Datenbasis
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Separater Evidenztyp · unverifiziert
Community & Erfahrungen
Communityberichte ergänzen mögliche Beobachtungen, werden aber weder mit Studien noch mit forensischem Monitoring gleichgesetzt.
Community-Signale & Erfahrungen
Teile einen Bericht, eine Beobachtung oder eine Frage zu dieser Substanz. Beiträge werden vor Veröffentlichung geprüft und als unverifizierte Community-Signale markiert.
Diese Beiträge stammen von Nutzer:innen und sind nicht verifiziert. Sie können subjektive Erfahrungen, Beobachtungen, Quellenhinweise oder Korrekturen enthalten. Sie ersetzen keine wissenschaftlichen Daten und sind keine Konsumempfehlung.
Der Signal-Hub bündelt freigegebene Warnhinweise, Erfahrungsberichte und Quellen nach Relevanz.
Offene Forschungsfragen
Der Claim Layer übersetzt unbesetzte Evidenzfelder in überprüfbare Fragen. So bleibt sichtbar, welche nächste Beobachtung die Einordnung tatsächlich verändern würde.
- 1
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Methamphetamin vor?
Humanstudien würden die Übertragungsgrenze präklinischer, analytischer oder klassenbasierter Befunde präzisieren.
Research status: offen - 2
Wie lang sind Eliminationshalbwertszeit und substanzspezifischer Zeitverlauf von Methamphetamin?
Zeitparameter beeinflussen Nachwirkungen, Interaktionsfenster und die toxikologische Beobachtung.
Research status: offen - 3
Welche klinischen Toxizitätsbefunde sind analytisch bestätigtem Methamphetamin zuzuordnen?
Bestätigte Fälle können substanzspezifische Gefahren von allgemeinen Klassenwarnungen abgrenzen.
Research status: offen - 4
Welche Interaktionen von Methamphetamin sind direkt untersucht und welche nur klassenbasiert abgeleitet?
Die Trennung verhindert, dass fehlende Paarbefunde als Entwarnung verstanden werden.
Research status: offen
Methamphetamin im Vergleich
Methamphetamin – Interaktionsseiten
Methodikfragen
Wie werden direkte Daten und Klassenwissen zu Methamphetamin getrennt?
Welche Evidenz würde die Einordnung von Methamphetamin als Nächstes verbessern?
Antworten werden aus den oben ausgewiesenen substanzspezifischen, klassenbasierten und Community-Claims zusammengesetzt.
Für tieferes Verständnis
Wissensgraph, verwandte Konzepte und vertiefende Relationen stehen hinter den schnellen Sicherheitssektionen.
Quellen & Methodik
Jede sichtbare Aussage im Living-Monograph-Layer verweist auf genau eine primäre Displayquelle. Klassenwissen und Communitysignale bleiben dabei explizit getrennt.
- 01Methamphetamin — komponierter Synapedia-Datensatz
Synapedia · abgerufen 2026-05-28
methamphetamin-identitymethamphetamin-summarymethamphetamin-mechanism-1methamphetamin-mechanism-2methamphetamin-mechanism-3methamphetamin-effects-neutralmethamphetamin-dosage-contextmethamphetamin-risk-1methamphetamin-risk-2methamphetamin-risk-3methamphetamin-risk-4methamphetamin-evidence-overview - 02Volkow ND et al. (2001) Loss of dopamine transporters in methamphetamine abusers. J Neurosci
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
- 03Krasnova IN, Cadet JL (2009) Methamphetamine toxicity and messengers of death. Brain Res Rev
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
- 04EUDA: Methamphetamine drug profile
euda.europa.eu · abgerufen 2026-05-28
- 05NIDA: Methamphetamine research topic
nida.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
- 06PubChem: Methamphetamine
pubchem.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
- 07PsychonautWiki – Methamphetamine
psychonautwiki.org · abgerufen 2026-05-28
- 08Wikipedia – Methamphetamin
de.wikipedia.org · abgerufen 2026-05-28
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Trust Layer
Wie belastbar diese Seite aktuell ist
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Stark
Mehrere belastbare Quellen stützen die Kerninformationen.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
- Quellenlage ist teilweise sichtbar.
- Aussagen bleiben bewusst vorsichtig.
- Interaktionshinweise können ergänzend klassenbasiert sein.
Quellen
7 Quellen
7 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 28. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Synapedia Evidence
Fakten-Snapshot
- Substanzklasse
- Stimulanzien · Phenethylamine · Amphetamine
- Wirkmechanismus
- Methamphetamin ist ein potenteres Analogon von Amphetamin mit höherer Lipophilie und schnellerer …
- Hauptwirkungen
- Euphorie, Erhöhte Wachsamkeit, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit
- Risikostufe
- Erhöht
- Evidenz & Qualität
- strong · 7 Quellen
- Zuletzt aktualisiert
- 28. Mai 2026