Substanz-Vergleich
MDA ist im Bereich Psychedelische Tiefe deutlich stärker ausgeprägt. MDA ist im Bereich Empathie & Wärme deutlich stärker ausgeprägt. Im Bereich Abhängigkeitsrisiko zeigt Methamphetamin merklich höhere Werte. Der Vergleich trennt Empathogene und Stimulanzien nach Mechanismen, Wirkprofil, Dauer, Risikoprofil und Harm-Reduction-Kontext.
Trotz unterschiedlicher Klassen überschneiden sich Zielstrukturen wie SERT und NET. Das macht Gemeinsamkeiten und Risikounterschiede besonders erklärbar.
Für dieses Paar liegt noch kein vollständig normalisierter Timeline-Overlay vor. Synapedia zeigt deshalb keine exakten Verlaufskurven und behandelt Dauerangaben als Datenlücke statt als sichere Vergleichsgrundlage.
Strukturierte Wirkverlaufsdaten sind vorhanden, aber nicht vollständig als Kurve normalisiert.
Strukturierte Wirkverlaufsdaten sind vorhanden, aber nicht vollständig als Kurve normalisiert.
MDA hat deutlich höhere Psychedelische Tiefe
MDA hat deutlich höhere Empathie & Wärme
Methamphetamin hat merklich höhere Abhängigkeitsrisiko
| MDA | Methamphetamin | |
|---|---|---|
| Klasse | Empathogene | Stimulanzien |
| Risikostufe | high | high |
| Wirkmechanismen | SERT-Umkehrtransport, NET-Umkehrtransport, DAT-Umkehrtransport, 5-HT2A-Agonist | DAT-Umkehrtransport, NET-Umkehrtransport, SERT-Umkehrtransport, TAAR1-Agonist |
| Rezeptoren | SERT, NET, DAT, 5-HT2A | DAT, NET, SERT, TAAR1 |
| Effekte | — | Euphorie, Erhöhte Wachsamkeit, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Angst |
| Evidenz | moderate | strong |
MDA (3,4-Methylenedioxyamphetamin) ist ein Entaktogen mit stärkerem Amphetamin-Charakter als MDMA. MDA wirkt als Substrat-Typ-Releasor an SERT, NET und DAT: Es verdrängt Monoamine aus Vesikeln via VMAT2 und induziert Reverse-Transport. Gegenüber MDMA: MDA zeigt weniger SERT-Selektivität, stärkere DAT-Aktivierung und ist ein partieller 5-HT2A-Agonist — dadurch stärker psychedelisch. Halbwertszeit 5-7h ist länger als MDMA (3-5h), was die längere Gesamtdauer erklärt.
Methamphetamin ist ein potenteres Analogon von Amphetamin mit höherer Lipophilie und schnellerer ZNS-Penetration. Der Wirkmechanismus ist analog zu Amphetamin: TAAR1-Agonismus → PKA/PKC-Aktivierung → Phosphorylierung von DAT und NET → massiver Dopamin- und Noradrenalin-Reverse-Transport. Zusätzlich VMAT2-Inhibition setzt vesikuläre Monoamine frei. Im Vergleich zu Amphetamin: stärkere Dopaminfreisetzung, längere Halbwertszeit (~10-12h vs. 8-12h), höheres Abhängigkeitspotential und stärkere neurotoxische Effekte. Die Methyl-Gruppe erhöht die Lipophilie und führt zu schnellerem Wirkungseintritt und intensiveren Effekten.
Safer-Use-Daten auf der Substanzseite verfügbar
Safer-Use-Daten auf der Substanzseite verfügbar
Evidenz: moderate · Quellen: 7
Evidenz: strong · Quellen: 7
MDA und Methamphetamin gehören zu unterschiedlichen Klassen. Deshalb sollten Mechanismus, Wirkung und Risiko nicht gleichgesetzt werden.
Die Daten zeigen Überschneidungen bei SERT, NET, DAT. Gemeinsame Zielstrukturen bedeuten aber nicht gleiche Wirkung oder gleiche Sicherheit.
Beide Substanzen sind aktuell mit "high" eingeordnet. Das ist keine Sicherheitsgarantie und ersetzt keine individuelle medizinische Einschätzung.
Synapedia wertet fehlende paarbezogene Daten nicht als Sicherheit. Mischkonsum kann unvorhersehbar sein, besonders bei Medikamenten, Vorerkrankungen oder weiteren Substanzen.