Substance Comparison
Diisopropyltryptamine and Psilocybin are both classified as Psychedelika.
Both substances belong to the Psychedelika class, making this a common comparison for understanding differences within the same pharmacological family.
No significant profile differences
| Diisopropyltryptamine | Psilocybin | |
|---|---|---|
| Class | Psychedelika | Psychedelika |
| Risk Level | — | moderate |
| Mechanisms | 5-HT2A Agonist (psychedelische Wirkung), MAO-Substrat: wird durch Monoaminoxidase abgebaut — MAO-Hemmer drastisch erhöhen Plasmaspiegel, Serotonerge und dopaminerge Aktivität (variabel je nach Verbindung), Sigma-1-Rezeptor-Affinität bei einigen Verbindungen | 5-HT2A-Agonist |
| Receptors | 5-HT2A (Agonist, psychedelische Wirkung — auditorisch dominiert, nicht visuell wie typische Tryptamine), 5-HT1A (Agonist, supprimiert visuelle Komponente und moduliert auditorische Verarbeitung), 5-HT2C (Agonist), σ1-Rezeptor (Modulatorisch, mögliche Rolle in der modalitätsspezifischen sensorischen Veränderung) | 5-HT2A, 5-HT1A |
| Effects | Halluzinationen, Veränderungen der Wahrnehmung, Euphorie, Introspektion, Verzerrte Zeitwahrnehmung | Visuelle Veränderungen: geometrische Muster, Farbverstärkung, leuchtende Farben, Halluzinationen: sich bewegende Objekte, visuelle Verzerrungen bei mittleren bis hohen Dosen, Synästhesie: Töne werden als Farben erlebt, Sinneseindrücke überlagern sich, Emotionale Intensität: tiefe emotionale Verarbeitung, Weinen oder Lachen ohne erkennbaren Auslöser, Ego-Dissolution bei hohen Dosen: Auflösung des Selbstgefühls, Gefühl der Verschmelzung |
| Evidence | unknown | strong |
DIT (N,N-Diisopropyltryptamin, auch DiPT) ist ein Tryptamin mit ausgeprägter MAO-Resistenz durch die zwei Isopropylgruppen und besitzt das einzigartigste Wahrnehmungsprofil der Tryptamin-Familie: DIT erzeugt primär auditorische Wahrnehmungsveränderungen mit vergleichsweise geringer visueller Komponente. Diese Dissoziation zwischen auditorischen und visuellen Effekten ist für ein Tryptamin außergewöhnlich und pharmakologisch nicht vollständig erklärt. Hypothetisch wird ein höheres 5-HT2A/5-HT1A-Verhältnis im auditorischen Kortex zugrunde gelegt, möglicherweise kombiniert mit einer höheren Affinität für 5-HT2A in auditorischen Verarbeitungsarealen. Die Isopropylgruppen verleihen DIT starke MAO-Resistenz — deutlich stärker als DET — was zu zuverlässiger oraler Aktivität ohne MAOI führt (25–75 mg oral, 3–6 Stunden Wirkdauer). Die ausgeprägte Körperlast (Übelkeit, gastrointestinales Unbehagen) ist das häufigste Merkmal in Erfahrungsberichten und übersteigt die von DET oder DMT. DIT wirkt als Agonist an 5-HT2A, 5-HT1A und 5-HT2C; der σ1-Rezeptor ist möglicherweise an der ungewöhnlichen sensorischen Modalitätsspezifität beteiligt.
Psilocybin ist ein Prodrug, das durch intestinale alkalische Phosphatase und Leberenzyme schnell zu Psilocin (4-Hydroxy-DMT) dephosphoryliert wird. Psilocin ist der pharmakologisch aktive Metabolit und wirkt als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor der kortikalen Schicht-V-Pyramidenzellen – der gleiche Wirkmechanismus wie LSD. Über Gq/11-Kopplung aktiviert Psilocin die Phospholipase C und erhöht die kortikale Erregbarkeit, was zur charakteristischen psychedelischen Symptomatik führt. Zusätzlich bindet Psilocin an 5-HT2C- und 5-HT1A-Rezeptoren. Die Default-Mode-Network-Suppression (nachgewiesen durch fMRT) erklärt Ego-Auflösungsphänomene.
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Evidence: unknown · Sources: 2
Evidence: strong · Sources: 8