Substance Comparison
MDA stands out with markedly stronger stimulation. MDA stands out with markedly stronger empathy & warmth. MDA stands out with markedly stronger addiction risk. In terms of body load, MDA scores notably higher.
Despite belonging to different classes, these substances share receptor activity at 5-HT2A, which may produce overlapping effects.
MDA has significantly higher stimulation
MDA has significantly higher empathy & warmth
MDA has significantly higher addiction risk
MDA has notably higher body load
| MDA | Psilocybin | |
|---|---|---|
| Class | Empathogene | Psychedelika |
| Risk Level | high | moderate |
| Mechanisms | SERT-Umkehrtransport, NET-Umkehrtransport, DAT-Umkehrtransport, 5-HT2A-Agonist | 5-HT2A-Agonist |
| Receptors | SERT, NET, DAT, 5-HT2A | 5-HT2A, 5-HT1A |
| Effects | — | Visuelle Veränderungen: geometrische Muster, Farbverstärkung, leuchtende Farben, Halluzinationen: sich bewegende Objekte, visuelle Verzerrungen bei mittleren bis hohen Dosen, Synästhesie: Töne werden als Farben erlebt, Sinneseindrücke überlagern sich, Emotionale Intensität: tiefe emotionale Verarbeitung, Weinen oder Lachen ohne erkennbaren Auslöser, Ego-Dissolution bei hohen Dosen: Auflösung des Selbstgefühls, Gefühl der Verschmelzung |
| Evidence | moderate | strong |
MDA (3,4-Methylenedioxyamphetamin) ist ein Entaktogen mit stärkerem Amphetamin-Charakter als MDMA. MDA wirkt als Substrat-Typ-Releasor an SERT, NET und DAT: Es verdrängt Monoamine aus Vesikeln via VMAT2 und induziert Reverse-Transport. Gegenüber MDMA: MDA zeigt weniger SERT-Selektivität, stärkere DAT-Aktivierung und ist ein partieller 5-HT2A-Agonist — dadurch stärker psychedelisch. Halbwertszeit 5-7h ist länger als MDMA (3-5h), was die längere Gesamtdauer erklärt.
Psilocybin ist ein Prodrug, das durch intestinale alkalische Phosphatase und Leberenzyme schnell zu Psilocin (4-Hydroxy-DMT) dephosphoryliert wird. Psilocin ist der pharmakologisch aktive Metabolit und wirkt als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor der kortikalen Schicht-V-Pyramidenzellen – der gleiche Wirkmechanismus wie LSD. Über Gq/11-Kopplung aktiviert Psilocin die Phospholipase C und erhöht die kortikale Erregbarkeit, was zur charakteristischen psychedelischen Symptomatik führt. Zusätzlich bindet Psilocin an 5-HT2C- und 5-HT1A-Rezeptoren. Die Default-Mode-Network-Suppression (nachgewiesen durch fMRT) erklärt Ego-Auflösungsphänomene.
Safer-use data available on substance page
Evidence: moderate · Sources: 7
Evidence: strong · Sources: 8