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Ibogaine ist ein psychoaktives Indolalkaloid, das vor allem für seine potenziellen antiaddiktiven Eigenschaften bekannt ist. Es wirkt komplex über mehrere Neurotransmittersysteme, darunter Serotonin-, Dopamin- und NMDA-Rezeptoren. Aufgrund seiner starken Wirkungen und möglichen kardiotoxischen Effekte wird der Gebrauch als risikoreich eingestuft. Ibogaine wird traditionell in westafrikanischen Kulturen verwendet und erfährt wissenschaftliches Interesse im Kontext der Suchttherapie.
IUPAC: Ibogaine
Individuelle Empfindlichkeit variiert. Keine Dosierungsempfehlung.
Bekannte Risiken
Der NMDA-Rezeptor ist ein ionotroper Glutamatrezeptor, der eine zentrale Rolle bei synaptischer Plastizität, Lernen und Gedächtnisbildung spielt. Er benötigt sowohl Glutamat als auch Glycin als Co-Agonisten zur Aktivierung.
Der 5-HT2A-Rezeptor ist ein Serotonin-Rezeptor der Klasse Gq-gekoppelter GPCRs. Er ist der primäre molekulare Angriffspunkt klassischer Psychedelika und spielt eine Rolle bei Kognition und Wahrnehmung.
Der Dopamintransporter (DAT) ist ein Natrium-abhängiger Monoamintransporter, der Dopamin aus dem synaptischen Spalt entfernt. Er ist ein zentrales Ziel von Stimulanzien und spielt eine Schlüsselrolle im Belohnungssystem.
Basierend auf Substanzklasse, Rezeptoren, Wirkmechanismen und Wirkprofil.