Scientific Summary
Ibogaine wird als Psychedelika eingeordnet. 19 deduplizierte Claims trennen direkte Daten, Klassenwissen und Communitysignale. 9 Quellen- und Datensatzreferenzen speisen den aktuellen Stand.
Was ist das?
Ibogaine ist als Psychedelika eingeordnet.
Warum relevant?
Ibogaine ist ein psychoaktives Indolalkaloid, das vor allem für seine potenziellen antiaddiktiven Eigenschaften bekannt ist. Es wirkt komplex über mehrere Neurotransmittersysteme, darunter Serotonin-, Dopamin- und NMDA-Rezeptoren. Aufgrund seiner starken Wirkungen und möglichen kardiotoxischen Effekte wird der Gebrauch als risikoreich eingestuft. Ibogaine wird traditionell in westafrikanischen Kulturen verwendet und erfährt wissenschaftliches Interesse im Kontext der Suchttherapie.
Wie wirkt es?
Dokumentierte Zielstrukturen: 5-HT2A, NMDA und DAT.
Wie gut untersucht?
Zugeordnete Evidenztypen: Reviews: 1.
Größte Risiken?
medium · substanzspezifisch zugeordnet.
Was bleibt offen?
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Ibogaine vor?
Quick Facts
- Klasse
- PsychedelikaSubstanzspezifische Einordnung · 50% Claim-Konfidenz
- Evidenzkern
- Reviews5 sichtbare Quellen · 50% Claim-Konfidenz
- Pharmakologisches Signal
- 5-HT2A · NMDAAus dem zentralen Claim Layer · 50% Claim-Konfidenz
- Priorisierte Vorsicht
- mediumSubstanzspezifischer Datensatz · 50% Claim-Konfidenz
- Fachlicher Stand
- 14.06.2026reviewed · 50% Claim-Konfidenz
Wirkung & Effekte
Weitere dokumentierte Effekte: Veränderte visuelle und auditive Wahrnehmung, Verstärkte Emotionalität und Introspektionsfähigkeit, Gefühl der Verbundenheit und Einheit, Erhöhte Kreativität und assoziatives Denken, Mystische oder spirituelle Erfahrungen und Synästhesie (Vermischung der Sinneseindrücke).
Zeitlicher Verlauf
Der strukturierte Zeitverlauf nennt Eintritt: 1-2 h; Peak: 2-4 h; Hauptwirkung: 8-12 h; Nachwirkungen: 1 d-2 d.
Dosiskontext
Strukturierte Dosiskontexte sind für roa, safety note und typical dose ranges hinterlegt; sie dienen der wissenschaftlichen Einordnung und sind keine Konsumempfehlung.
Evidenzlage
Der Claim Layer ordnet 8 externe Quellen zu: Referenzquellen, Behördenleitlinien und Reviews.
Living Evidence
Research Watch
Als Humanstudie klassifizierte Quellen
Als Tierstudie klassifizierte Quellen
Zell-, Bindungs- oder funktionelle Assays
Klinische Fall- oder Fallserienquellen
Systematische oder narrative Übersichtsarbeiten
Freigegebene Berichte, getrennt von Forschungsevidenz
Behördliche oder forensische Monitoringquellen
Vertiefende Risikoeinordnung öffnen
Wie wirkt Ibogaine pharmakologisch?
Rezeptoraktivität, Evidenztyp und Übertragungsgrenze werden gemeinsam gezeigt, damit präklinische, klassenbasierte und klinische Befunde nicht miteinander verschmelzen.
5-HT2A agonist; Dopaminergic modulation; NMDA antagonist
5-HT2A agonist
Dopaminergic modulation
Pharmakologisches Profil
Substanz-Fingerprint
Der Fingerprint verdichtet vorhandene Klasse-, Rezeptor-, Mechanismus- und Risikodaten zu einem heuristischen Gesamtprofil.
Psychedelische Tiefe (100%)
48% Profil-Konfidenz
Klassenkontext: Psychedelika
Heuristisches Profil aus vorhandenen Daten; keine klinische Messung und keine individuelle Risiko-Freigabe.
Safety zuerst
Risiken und Interaktionen
Die Sicherheitsbewertung zu Ibogaine trennt substanzspezifische Befunde von Klassenwissen und Communitysignalen.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Priorisierte Risikohinweise
Kritische Kombinationen
2 hohe WarnungenKlassenbasierte Warnmuster sind nicht substanzspezifisch geprüft und werden deshalb getrennt von direkten Paarbefunden gekennzeichnet.
Ergänzende Safer-Use-Hinweise
- Set & Setting beachten: ruhige, vertraute Umgebung und stabile psychische Verfassung.
- Einen nüchternen Tripsitter einplanen.
- Mit niedriger Dosis beginnen und Wirkung abwarten.
- Nicht bei psychotischen Erkrankungen in der Eigen- oder Familienanamnese.
Vollständige Interaktionsdetails und Datenbasis
Lebensbedrohlich: QT-Verlängerung und fatale Arrhythmien
QT-Verlängerung und serotoninerges Risiko
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Separater Evidenztyp · unverifiziert
Community & Erfahrungen
Communityberichte ergänzen mögliche Beobachtungen, werden aber weder mit Studien noch mit forensischem Monitoring gleichgesetzt.
Community-Signale & Erfahrungen
Teile einen Bericht, eine Beobachtung oder eine Frage zu dieser Substanz. Beiträge werden vor Veröffentlichung geprüft und als unverifizierte Community-Signale markiert.
Diese Beiträge stammen von Nutzer:innen und sind nicht verifiziert. Sie können subjektive Erfahrungen, Beobachtungen, Quellenhinweise oder Korrekturen enthalten. Sie ersetzen keine wissenschaftlichen Daten und sind keine Konsumempfehlung.
Der Signal-Hub bündelt freigegebene Warnhinweise, Erfahrungsberichte und Quellen nach Relevanz.
Offene Forschungsfragen
Der Claim Layer übersetzt unbesetzte Evidenzfelder in überprüfbare Fragen. So bleibt sichtbar, welche nächste Beobachtung die Einordnung tatsächlich verändern würde.
- 1
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Ibogaine vor?
Humanstudien würden die Übertragungsgrenze präklinischer, analytischer oder klassenbasierter Befunde präzisieren.
Research status: offen - 2
Wie lang sind Eliminationshalbwertszeit und substanzspezifischer Zeitverlauf von Ibogaine?
Zeitparameter beeinflussen Nachwirkungen, Interaktionsfenster und die toxikologische Beobachtung.
Research status: offen - 3
Welche Metaboliten und CYP-Enzyme sind bei Ibogaine beteiligt?
Stoffwechselwege helfen, Wirkdauer, Nachweisbarkeit und mögliche Interaktionen einzuordnen.
Research status: offen - 4
Welche klinischen Toxizitätsbefunde sind analytisch bestätigtem Ibogaine zuzuordnen?
Bestätigte Fälle können substanzspezifische Gefahren von allgemeinen Klassenwarnungen abgrenzen.
Research status: offen
Methodikfragen
Wie werden direkte Daten und Klassenwissen zu Ibogaine getrennt?
Welche Evidenz würde die Einordnung von Ibogaine als Nächstes verbessern?
Antworten werden aus den oben ausgewiesenen substanzspezifischen, klassenbasierten und Community-Claims zusammengesetzt.
Für tieferes Verständnis
Wissensgraph, verwandte Konzepte und vertiefende Relationen stehen hinter den schnellen Sicherheitssektionen.
Quellen & Methodik
Jede sichtbare Aussage im Living-Monograph-Layer verweist auf genau eine primäre Displayquelle. Klassenwissen und Communitysignale bleiben dabei explizit getrennt.
- 01Ibogaine — komponierter Synapedia-Datensatz
Synapedia · abgerufen 2026-06-14
ibogaine-identityibogaine-summaryibogaine-mechanism-1ibogaine-mechanism-2ibogaine-mechanism-3ibogaine-effects-neutralibogaine-timelineibogaine-dosage-contextibogaine-risk-1ibogaine-risk-2ibogaine-risk-3ibogaine-risk-4ibogaine-safer-use-1ibogaine-safer-use-2ibogaine-safer-use-3ibogaine-safer-use-4ibogaine-evidence-overview - 02Wikipedia: Ibogaine
de.wikipedia.org · abgerufen 2026-06-14
- 03PubMed: Pharmacology of Ibogaine
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-06-14
- 04NIDA: Psychedelic and dissociative drugs
nida.nih.gov · abgerufen 2026-06-14
- 05NIDA: Treatment approaches for drug addiction DrugFacts
nida.nih.gov · abgerufen 2026-06-14
- 06PubChem: Ibogaine
pubchem.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-06-14
- 07Koenig X & Bhatt DK – Ibogaine and cardiac adverse effects
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-06-14
ibogaine-interaction-1ibogaine-interaction-2 - 08Alper KR – Ibogaine: a review
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-06-14
- 09Litjens RPW & Brunt TM – How toxic is ibogaine?
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-06-14
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Trust Layer
Wie belastbar diese Seite aktuell ist
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Moderat
Fachliteratur vorhanden, aber nicht durchgehend starke Primärliteratur.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
- Quellenlage ist teilweise sichtbar.
- Aussagen bleiben bewusst vorsichtig.
- Interaktionshinweise können ergänzend klassenbasiert sein.
Quellen
5 Quellen
5 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 14. Juni 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Synapedia Evidence
Fakten-Snapshot
- Substanzklasse
- Psychedelika
- Wirkmechanismus
- 5-HT2A agonist; Dopaminergic modulation; NMDA antagonist
- Hauptwirkungen
- Veränderte visuelle und auditive Wahrnehmung, Verstärkte Emotionalität und Introspektionsfähigkeit, Gefühl der Verbundenheit und Einheit, Erhöhte Kreativität und assoziatives Denken
- Risikostufe
- Nicht eingestuft
- Evidenz & Qualität
- moderate · 5 Quellen
- Zuletzt aktualisiert
- 14. Juni 2026