Tramadol stands out with markedly stronger addiction risk. Tramadol stands out with markedly stronger body load. Tramadol stands out with markedly stronger sedation.
Tramadol ist ein atypisches Opioid mit dualem Wirkmechanismus. (1) Schwacher direkter μ-Opioid-Agonist (Ki ~2µM). Der aktive Metabolit O-Desmethyltramadol (via CYP2D6-Metabolisierung) ist ein potenter μ-Opioid-Agonist (Ki ~3nM, ~200× potenter als Tramadol). (2) SERT- und NET-Reuptake-Inhibitor (serotoninerge und noradrenerge Aktivität). Das duale Wirkprinzip macht Tramadol einzigartig unter Opioiden und erklärt sowohl die analgetische Wirkung als auch das erhebliche Serotonin-Syndrom-Risiko. Das CYP2D6-Polymorphismus bestimmt maßgeblich die Umwandlungsrate zum aktiven Metaboliten – langsame Metabolisierer haben schwächere Effekte, schnelle Metabolisierer höhere Toxizität.
Shared receptor targets: SERT
Interaction Risk
Interaction: highHohes Risiko: Serotoninsyndrom und Krampfanfälle
• Die Kombination von Tramadol und SSRI wird in der Fachliteratur als kontraindiziert eingestuft, da beide Substanzen unabhängig voneinander die serotonerge Aktivität steigern.
• Tramadol senkt zusätzlich die Krampfschwelle; in Kombination mit SSRI kann dieses Risiko verstärkt auftreten.
Harm Reduction Notes
SSRI
• Der Bericht zeigt klassische Anzeichen einer Opioidabhängigkeit mit Toleranzentwicklung, Entzugssymptomen und sozialer Isolation. Besonders problematisch ist die Geheimhaltung vor der Ehefrau und die kontinuierliche Dosissteigerung. Die beschriebenen Depressionen und Suizidgedanken erfordern dringend professionelle Hilfe.