Substance Comparison
Peyote and Psilocybin are both classified as Psychedelika.
Both substances belong to the Psychedelika class, making this a common comparison for understanding differences within the same pharmacological family.
No significant profile differences
| Peyote | Psilocybin | |
|---|---|---|
| Class | Psychedelika | Psychedelika |
| Risk Level | moderate | moderate |
| Mechanisms | 5-HT2A agonist | 5-HT2A-Agonist |
| Receptors | 5-HT2A (Partialagonist, via Mescalin, primärer psychedelischer Mechanismus), 5-HT2C (Agonist, via Mescalin), MAO-A (Hemmung durch Hordenin, verstärkt Mescalin-Wirkung) | 5-HT2A, 5-HT1A |
| Effects | Halluzinationen, Veränderte Wahrnehmung, Emotionale Intensität, Euphorie, Spiritualität | Visuelle Veränderungen: geometrische Muster, Farbverstärkung, leuchtende Farben, Halluzinationen: sich bewegende Objekte, visuelle Verzerrungen bei mittleren bis hohen Dosen, Synästhesie: Töne werden als Farben erlebt, Sinneseindrücke überlagern sich, Emotionale Intensität: tiefe emotionale Verarbeitung, Weinen oder Lachen ohne erkennbaren Auslöser, Ego-Dissolution bei hohen Dosen: Auflösung des Selbstgefühls, Gefühl der Verschmelzung |
| Evidence | moderate | strong |
Peyote (Lophophora williamsii) enthält Mescalin als primären psychoaktiven Wirkstoff (0,4-0,5% in getrockneten Buttons). Mescalin ist ein phenethylaminerges Psychedelikum und partieller 5-HT2A-Agonist — identischer Wirkmechanismus wie synthetisches Mescalin. Weitere Alkaloide: Hordenin (MAO-A-Inhibitor, verlängert möglicherweise Wirkdauer), Tyramin, Pellotine (GABA-Modulation). Der Mescalingehalt variiert je nach Pflanzengröße und Jahreszeit stark. Zusätzlich traditioneller indigener Kontext mit zeremonieller Bedeutung.
Psilocybin ist ein Prodrug, das durch intestinale alkalische Phosphatase und Leberenzyme schnell zu Psilocin (4-Hydroxy-DMT) dephosphoryliert wird. Psilocin ist der pharmakologisch aktive Metabolit und wirkt als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor der kortikalen Schicht-V-Pyramidenzellen – der gleiche Wirkmechanismus wie LSD. Über Gq/11-Kopplung aktiviert Psilocin die Phospholipase C und erhöht die kortikale Erregbarkeit, was zur charakteristischen psychedelischen Symptomatik führt. Zusätzlich bindet Psilocin an 5-HT2C- und 5-HT1A-Rezeptoren. Die Default-Mode-Network-Suppression (nachgewiesen durch fMRT) erklärt Ego-Auflösungsphänomene.
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Evidence: moderate · Sources: 4
Evidence: strong · Sources: 8