Substance Comparison
Lysergic acid 2,4-dimethylazetidide and Psilocybin are both classified as Psychedelika.
Both substances belong to the Psychedelika class, making this a common comparison for understanding differences within the same pharmacological family.
No significant profile differences
| Lysergic acid 2,4-dimethylazetidide | Psilocybin | |
|---|---|---|
| Class | Psychedelika | Psychedelika |
| Risk Level | — | moderate |
| Mechanisms | LSD-Analogon: bindet an 5-HT2A-, 5-HT2C- und multiple andere Serotoninrezeptoren, 5-HT2A partieller Agonist (Haupt-Psychedelikum-Mechanismus), Dopamin D2 partieller Agonist, Agonist an 5-HT1A, 5-HT1B, 5-HT6, 5-HT7 — trägt zu Stimmungs- und Kognitionseffekten bei | 5-HT2A-Agonist |
| Receptors | 5-HT2A (Partial agonist), 5-HT1A (Partial agonist), 5-HT2C (Partial agonist), D2 (Partial agonist) | 5-HT2A, 5-HT1A |
| Effects | Halluzinationen, Veränderung der Wahrnehmung, Emotionale Intensivierung, Verzerrte Zeitwahrnehmung, Erhöhte Kreativität | Visuelle Veränderungen: geometrische Muster, Farbverstärkung, leuchtende Farben, Halluzinationen: sich bewegende Objekte, visuelle Verzerrungen bei mittleren bis hohen Dosen, Synästhesie: Töne werden als Farben erlebt, Sinneseindrücke überlagern sich, Emotionale Intensität: tiefe emotionale Verarbeitung, Weinen oder Lachen ohne erkennbaren Auslöser, Ego-Dissolution bei hohen Dosen: Auflösung des Selbstgefühls, Gefühl der Verschmelzung |
| Evidence | unknown | strong |
LSZ (Lysergsäure-2,4-dimethylazetidid, auch bekannt als Lambda) ist ein halbsynthetisches Lysergamid, das sich von LSD durch die Substitution der Diethylamidgruppe durch einen 2,4-Dimethylazetidinring unterscheidet. Wie AL-LAD ist LSZ kein Prodrug — die Azetidinstruktur ist unter physiologischen Bedingungen stabil und wird nicht zu LSD hydrolysiert. LSZ ist pharmakodynamisch bedeutsam als Substanz mit nachweislich höherer in-vitro-5-HT2A-Rezeptoraffinität als LSD selbst (Ki-Wert niedriger als LSD in Bindungsstudien). Trotz höherer Rezeptoraffinität ist die in-vivo-Wirksamkeit ähnlich oder leicht geringer als LSD, was auf eine funktionell reduzierte Effizienz (Intrinsic Activity) an der nachgelagerten Signalkaskade hinweist — ein Beispiel für das Auseinanderfallen von Bindungsaffinität und funktioneller Agonistpotenz. Die Wirkdauer ist ähnlich zu LSD (8–12 Stunden), im Gegensatz zu AL-LAD, das kürzer wirkt. Nutzer beschreiben konsistent ähnliche Intensität, aber eine etwas "wärmere" affektive Qualität als LSD.
Psilocybin ist ein Prodrug, das durch intestinale alkalische Phosphatase und Leberenzyme schnell zu Psilocin (4-Hydroxy-DMT) dephosphoryliert wird. Psilocin ist der pharmakologisch aktive Metabolit und wirkt als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor der kortikalen Schicht-V-Pyramidenzellen – der gleiche Wirkmechanismus wie LSD. Über Gq/11-Kopplung aktiviert Psilocin die Phospholipase C und erhöht die kortikale Erregbarkeit, was zur charakteristischen psychedelischen Symptomatik führt. Zusätzlich bindet Psilocin an 5-HT2C- und 5-HT1A-Rezeptoren. Die Default-Mode-Network-Suppression (nachgewiesen durch fMRT) erklärt Ego-Auflösungsphänomene.
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Evidence: unknown · Sources: 2
Evidence: strong · Sources: 8