Substance Comparison
Dipropyltryptamine and Psilocybin are both classified as Psychedelika.
Both substances belong to the Psychedelika class, making this a common comparison for understanding differences within the same pharmacological family.
No significant profile differences
| Dipropyltryptamine | Psilocybin | |
|---|---|---|
| Class | Psychedelika | Psychedelika |
| Risk Level | — | moderate |
| Mechanisms | 5-HT2A Agonist (psychedelische Wirkung), MAO-Substrat: wird durch Monoaminoxidase abgebaut — MAO-Hemmer drastisch erhöhen Plasmaspiegel, Serotonerge und dopaminerge Aktivität (variabel je nach Verbindung), Sigma-1-Rezeptor-Affinität bei einigen Verbindungen | 5-HT2A-Agonist |
| Receptors | 5-HT2A (voller Agonist, primärer psychedelischer Mechanismus), 5-HT2C (Agonist), 5-HT1A (Agonist, geringer als DMT) | 5-HT2A, 5-HT1A |
| Effects | Halluzinationen, Veränderte Wahrnehmung, Euphorie, Introspektion, Emotionale Erleuchtung | Visuelle Veränderungen: geometrische Muster, Farbverstärkung, leuchtende Farben, Halluzinationen: sich bewegende Objekte, visuelle Verzerrungen bei mittleren bis hohen Dosen, Synästhesie: Töne werden als Farben erlebt, Sinneseindrücke überlagern sich, Emotionale Intensität: tiefe emotionale Verarbeitung, Weinen oder Lachen ohne erkennbaren Auslöser, Ego-Dissolution bei hohen Dosen: Auflösung des Selbstgefühls, Gefühl der Verschmelzung |
| Evidence | unknown | strong |
DPT (Dipropyltryptamin) ist ein synthetisches Tryptamin-Psychedelikum. Voller Agonist an 5-HT2A und 5-HT2C-Rezeptoren — intensivere psychedelische Effekte als DMT trotz geringerer 5-HT1A-Aktivität. Die Propylgruppen (statt Methyl bei DMT) erhöhen Lipophilie und Rezeptoraffinität an 5-HT2A. Als Inhalat: DMT-ähnliche kurze Wirkdauer (15-45 min). Als IM/SC: 1-2h Wirkdauer. Im Gegensatz zu DMT: oral aktiv bei höheren Dosen durch längere Halbwertszeit.
Psilocybin ist ein Prodrug, das durch intestinale alkalische Phosphatase und Leberenzyme schnell zu Psilocin (4-Hydroxy-DMT) dephosphoryliert wird. Psilocin ist der pharmakologisch aktive Metabolit und wirkt als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor der kortikalen Schicht-V-Pyramidenzellen – der gleiche Wirkmechanismus wie LSD. Über Gq/11-Kopplung aktiviert Psilocin die Phospholipase C und erhöht die kortikale Erregbarkeit, was zur charakteristischen psychedelischen Symptomatik führt. Zusätzlich bindet Psilocin an 5-HT2C- und 5-HT1A-Rezeptoren. Die Default-Mode-Network-Suppression (nachgewiesen durch fMRT) erklärt Ego-Auflösungsphänomene.
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Evidence: unknown · Sources: 2
Evidence: strong · Sources: 8