Substance Comparison
LSD stands out with markedly stronger psychedelic depth. Amphetamin stands out with markedly stronger addiction risk. Amphetamin stands out with markedly stronger stimulation. In terms of body load, Amphetamin scores notably higher.
Comparing these substances helps illustrate the diversity of psychoactive pharmacology and their distinct risk profiles.
LSD has significantly higher psychedelic depth
Amphetamin has significantly higher addiction risk
Amphetamin has significantly higher stimulation
Amphetamin has notably higher body load
| Amphetamin | LSD | |
|---|---|---|
| Class | Stimulanzien | Psychedelika |
| Risk Level | high | moderate |
| Mechanisms | DAT-Umkehrtransport, NET-Umkehrtransport, TAAR1-Agonist | 5-HT2A-Agonist, Partieller D2-Agonist |
| Receptors | DAT, NET, TAAR1 | 5-HT2A, 5-HT1A, D2 |
| Effects | Erhöhte Wachheit, Energie und Ausdauer, Verbesserte Konzentration und Fokus (therapeutischer Effekt bei ADHS), Euphorie und gesteigertes Wohlbefinden (dosisabhängig), Appetitunterdrückung (stark), Erhöhte Herzrate und Blutdruck | Visuelle Veränderungen: geometrische Muster, Farbverstärkung, Tracer und Nachbilder, Halluzinationen: lebhafte Wahrnehmungsveränderungen und Objekte scheinen sich zu bewegen, Synästhesie: Überlagerung von Sinneswahrnehmungen (z.B. Töne als Farben erleben), Starke Zeitverzerrung (Minuten können sich wie Stunden anfühlen), Gedankenbeschleunigung und ungewöhnliche kognitive Verknüpfungen |
| Evidence | strong | strong |
Amphetamin wirkt als Substrat und Reverse-Transport-Induktor an DAT und NET. Die Bindung an TAAR1 (Trace Amine Associated Receptor 1) löst eine Signalkaskade aus (PKA/PKC-Aktivierung), die zur Phosphorylierung von DAT und NET führt und dadurch den Reverse-Transport von Dopamin und Noradrenalin aus präsynaptischen Vesikeln ermöglicht. Zusätzlich inhibiert Amphetamin VMAT2 (Vesikulärer Monoamin-Transporter 2), was die synaptische Monoamin-Konzentration durch Freisetzung aus intrazellulären Speichern erhöht. Dies ist ein indirektes Sympathomimetikum mit rasantem Anstieg synaptischer Monoamine.
LSD wirkt primär als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor der kortikalen Pyramidenzellen und bewirkt dadurch eine Enthemmung des thalamokortikalen Filterprozesses. Die psychedelischen Effekte entstehen durch Aktivierung des 5-HT2A-Rezeptors, welcher über Gq/11-Proteine die Phospholipase C aktiviert und zu erhöhter kortikaler Erregbarkeit führt. Zusätzlich wirkt LSD als Agonist an 5-HT1A-, 5-HT2C-, D1-, D2- und TAAR1-Rezeptoren, was zur emotionalen und kognitiven Vielfalt der Wirkung beiträgt. LSD bindet stabil an den Rezeptor (Wirkdauer >8h) und bildet eine „Deckel"-Konformation, die eine schnelle Dissoziation verhindert.
Harm Reduction
Safer-use data available on substance page
Evidence: strong · Sources: 5
Evidence: strong · Sources: 7