Substance Comparison
25I-NBOMe and Psilocybin are both classified as Psychedelika.
Both substances belong to the Psychedelika class, making this a common comparison for understanding differences within the same pharmacological family.
No significant profile differences
| 25I-NBOMe | Psilocybin | |
|---|---|---|
| Class | Psychedelika | Psychedelika |
| Risk Level | — | moderate |
| Mechanisms | 5-HT2A voller Agonist (stärker als LSD — erklärt höheres Toxizitätsprofil), 5-HT2B Agonist — Vasokonstriktion und kardiovaskuläre Toxizität, 5-HT2C Agonist, N-Benzylmethoxy-Gruppe erhöht Rezeptoraffinität drastisch, verengt therapeutisches Fenster | 5-HT2A-Agonist |
| Receptors | 5-HT2A (voller Agonist), 5-HT2C (Agonist), 5-HT1A (Agonist) | 5-HT2A, 5-HT1A |
| Effects | Intensive visuelle Halluzinationen und Geometrie, Erhöhte Energie und körperliche Stimulation, Veränderte Zeitwahrnehmung, Euphorie und Empathie (niedrige Dosen), Verwirrung und Desorientiertheit | Visuelle Veränderungen: geometrische Muster, Farbverstärkung, leuchtende Farben, Halluzinationen: sich bewegende Objekte, visuelle Verzerrungen bei mittleren bis hohen Dosen, Synästhesie: Töne werden als Farben erlebt, Sinneseindrücke überlagern sich, Emotionale Intensität: tiefe emotionale Verarbeitung, Weinen oder Lachen ohne erkennbaren Auslöser, Ego-Dissolution bei hohen Dosen: Auflösung des Selbstgefühls, Gefühl der Verschmelzung |
| Evidence | preclinical | strong |
25I-NBOMe (2C-I-NBOMe) ist ein vollständiger 5-HT2A-Agonist mit außerordentlich hoher Affinität (Ki ~0,044 nM). Im Gegensatz zu LSD (Partialagonist) produziert 25I-NBOMe als vollständiger Agonist maximale Rezeptoraktivierung — dies erklärt das ausgeprägtere Toxizitätsprofil. Zusätzlich starke α-adrenerge Agonismus (Vasokonstriktion, Hypertonie). 5-HT2B-Agonismus (theoretische kardiale Fibrose bei Dauerexposition). MUSS sublingual absorbiert werden — orale Bioverfügbarkeit minimal. Dosisbereich in Mikrogramm ohne bekannten Sicherheitspuffer.
Psilocybin ist ein Prodrug, das durch intestinale alkalische Phosphatase und Leberenzyme schnell zu Psilocin (4-Hydroxy-DMT) dephosphoryliert wird. Psilocin ist der pharmakologisch aktive Metabolit und wirkt als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor der kortikalen Schicht-V-Pyramidenzellen – der gleiche Wirkmechanismus wie LSD. Über Gq/11-Kopplung aktiviert Psilocin die Phospholipase C und erhöht die kortikale Erregbarkeit, was zur charakteristischen psychedelischen Symptomatik führt. Zusätzlich bindet Psilocin an 5-HT2C- und 5-HT1A-Rezeptoren. Die Default-Mode-Network-Suppression (nachgewiesen durch fMRT) erklärt Ego-Auflösungsphänomene.
Safer-use data available on substance page
Evidence: preclinical · Sources: 2
Evidence: strong · Sources: 8