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Substanz-Vergleich
Psilocybin ist im Bereich Psychedelische Tiefe deutlich stärker ausgeprägt. Psilocybin tendiert im Bereich Körperbelastung zu etwas höheren Werten.
Comparing these substances helps illustrate the diversity of psychoactive pharmacology and their distinct risk profiles.
Psilocybin hat deutlich höhere Psychedelische Tiefe
Psilocybin hat etwas höhere Körperbelastung
| Psilocybin | SSRI | |
|---|---|---|
| Klasse | Psychedelika | Antidepressiva |
| Risikostufe | moderate | low |
| Wirkmechanismen | 5-HT2A-Agonist | Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmung |
| Rezeptoren | 5-HT2A, 5-HT1A | SERT |
| Effekte | Visuelle Veränderungen: geometrische Muster, Farbverstärkung, leuchtende Farben, Halluzinationen: sich bewegende Objekte, visuelle Verzerrungen bei mittleren bis hohen Dosen, Synästhesie: Töne werden als Farben erlebt, Sinneseindrücke überlagern sich, Emotionale Intensität: tiefe emotionale Verarbeitung, Weinen oder Lachen ohne erkennbaren Auslöser, Ego-Dissolution bei hohen Dosen: Auflösung des Selbstgefühls, Gefühl der Verschmelzung | — |
| Evidenz | strong | — |
Psilocybin ist ein Prodrug, das durch intestinale alkalische Phosphatase und Leberenzyme schnell zu Psilocin (4-Hydroxy-DMT) dephosphoryliert wird. Psilocin ist der pharmakologisch aktive Metabolit und wirkt als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor der kortikalen Schicht-V-Pyramidenzellen – der gleiche Wirkmechanismus wie LSD. Über Gq/11-Kopplung aktiviert Psilocin die Phospholipase C und erhöht die kortikale Erregbarkeit, was zur charakteristischen psychedelischen Symptomatik führt. Zusätzlich bindet Psilocin an 5-HT2C- und 5-HT1A-Rezeptoren. Die Default-Mode-Network-Suppression (nachgewiesen durch fMRT) erklärt Ego-Auflösungsphänomene.
Schadensminimierung
Evidenz: strong · Quellen: 6
Evidenz: nicht bewertet · Quellen: 2