(6aR,9R)-N,N-diethyl-7-methyl-6,6a,8,9-tetrahydro-4H-indolo[4,3-fg]quinoline-9-carboxamide
LSD (Lysergsäurediethylamid) ist ein halbsynthetisches Psychedelikum aus der Gruppe der Lysergamide. Es wirkt primär als Partialagonist am 5-HT2A-Serotoninrezeptor im präfrontalen Kortex und verändert tiefgreifend Wahrnehmung, Denken und Bewusstsein. Typische Dosen liegen zwischen 75–150 µg oral; die Gesamtwirkdauer beträgt 8–12 Stunden. LSD gilt als nicht körperlich abhängigkeitserzeugend mit extrem hohem therapeutischem Index. In klinischen Studien wird es zur Behandlung von Cluster-Kopfschmerzen, Angststörungen und Alkoholabhängigkeit untersucht.
Evidenzstatus
Evidenz stark
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Quellen & Review
5 Quellen · Review-Zeitpunkt hinterlegt
Risiko-Hinweis
Interaktionen prüfen
Mental
Visuelle Veränderungen: geometrische Muster, Farbverstärkung, Tracer und Nachbilder
Mental
Gedankenbeschleunigung und ungewöhnliche kognitive Verknüpfungen
Mental
Emotionale Amplifikation: positive wie negative Gefühle werden stark verstärkt
Mental
Erhöhte Empathie, Offenheit und soziale Verbundenheit
Mental
Mystische oder spirituelle Erlebnisse, Gefühl tiefer Bedeutsamkeit
Synapedia Evidence
Häufig geprüfte Kombinationen
9 dokumentierte Interaktionen
Auch ohne Hochrisiko-Signal existieren dokumentierte Wechselwirkungen, die situativ relevant sein können.
Cannabis
MDMA (Candy-Flipping)
SSRIs / SNRIs
Stimulanzien (Amphetamin, Kokain)
Andere Psychedelika (Psilocybin, Mescalin)
Lithium
MAO-Hemmer
Tramadol
unverifiziert · Community-Daten
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Verlauf auf einen Blick
Onset, Peak und Gesamtdauer bleiben direkt auf der Seite sichtbar, damit die zeitliche Struktur ohne zusätzlichen Klick erfassbar ist.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
LSD wirkt primär als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor der kortikalen Pyramidenzellen und bewirkt dadurch eine Enthemmung des thalamokortikalen Filterprozesses. Die…
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Netzwerk-Beziehungen zu LSD — Interaktionen, Rezeptoren, ähnliche Substanzen
Wie diese Substanz vernetzt ist
Hintergrundwissen
Wissenschaftliche Artikel zu Wirkmechanismen, Risiken und verwandten Themen.
LSD vs. Psilocybin — Pharmakologischer Vergleich
LSD und Psilocybin im wissenschaftlichen Vergleich: Rezeptorpharmakologie, Wirkdauer, subjektive Effekte und Sicherheitsprofile der zwei wichtigsten klassischen Psychedelika.
LSD vs. AL-LAD — Unterschiede zwischen Lysergamiden
LSD und AL-LAD im pharmakologischen Vergleich: Bindungsaffinität, Wirkdauer, visuelle Qualität und Sicherheitsprofile der Lysergamid-Psychedelika.
Meskalin vs. LSD — Phenethylamin vs. Lysergamid
Meskalin und LSD im pharmakologischen Vergleich: Phenethylamin- vs. Lysergamid-Struktur, 5-HT2A-Selektivität, Wirkdauer und kulturelle Bedeutung der klassischen Psychedelika.
Serotonin und Bewusstsein — Die Rolle des serotonergen Systems
Wie Serotonin Bewusstsein moduliert: 5-HT2A-Aktivierung, thalamisches Gating, Predictive Coding und die serotonerge Basis veränderter Bewusstseinszustände.
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Stark
Mehrere belastbare Quellen stützen die Kerninformationen.
Datenqualität
Mittlere Datenqualität
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Quellen
5 Quellen
5 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 28. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Wissenschaftlich aufbereitete Informationen, keine medizinische Beratung.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung.
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Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für LSD (expert_consensus) Quelle: LSD: A Review of Its Pharmacology and Therapeutic Potential (pubmed) — Link Quelle: Psychedelics and Mental Health: A Review (pubmed) — Link
LSD acts primarily as a partial agonist at the 5-HT2A serotonin receptor, the principal mediator of its psychedelic effects. Unlike simpler serotonergic agonists, LSD binds with exceptionally high affinity (Ki ≈ 1–3 nM at 5-HT2A) and induces a lid-closed receptor conformation that prolongs intracellular signaling via both Gq and β-arrestin-2 pathways. This disrupts thalamocortical filtering and Default Mode Network (DMN) connectivity, producing characteristic alterations in perception, cognition, and self-referential processing. LSD also targets 5-HT1A receptors (anxiolytic modulation), 5-HT2C, D1 and D2 dopamine receptors (mood elevation, altered reward processing), 5-HT6, and TAAR1. Its broad receptor profile, nanomolar potency, and unusually long receptor residence time (estimated 6–8 hours at 5-HT2A) distinguish LSD from most other serotonergic psychedelics and account for its 8–12 hour duration of action.
Quelle: Enrichment: Generierte Sicherheitsinformationen für LSD (expert_consensus) Quelle: LSD: A Review of Its Pharmacology and Therapeutic Potential (pubmed) — Link Quelle: Psychedelics and Mental Health: A Review (pubmed) — Link
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