3-[2-(dimethylamino)ethyl]-1H-indol-4-ol
Psilocin ist ein psychoaktives Tryptamin, das hauptsächlich als aktiver Metabolit von Psilocybin wirkt. Es bindet vor allem an Serotoninrezeptoren, insbesondere 5-HT2A, und induziert dadurch psychedelische Effekte. Die Substanz wird in der Forschung zur Bewusstseinsveränderung und potenziellen therapeutischen Anwendungen untersucht. Risiken bestehen vor allem in psychischen Belastungen und der Möglichkeit von unangenehmen Erfahrungen.
Evidenzstatus
Evidenz moderat
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Quellen & Review
2 Quellen · Review-Zeitpunkt hinterlegt
Risiko-Hinweis
Interaktionen prüfen
Mental
Stimmungsaufhellung
Mental
Introspektion
Mental
Erhöhte Kreativität
Mental
Empathie
Mental
Spiritualität
Synapedia Evidence
5 dokumentierte Interaktionen
Auch ohne Hochrisiko-Signal existieren dokumentierte Wechselwirkungen, die situativ relevant sein können.
MAO-Hemmer
SSRI
Trizyklische Antidepressiva
Alkohol
Benzodiazepine
unverifiziert · Community-Daten
Community-Signale, unverifizierte Erfahrungsberichte und Quellenhinweise zu Psilocin befinden sich weiter unten auf dieser Seite.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen. Die Datenlage ist hier begrenzt.
Psilocin (4-Hydroxy-N,N-Dimethyltryptamin) ist der aktive Metabolit von Psilocybin und wirkt direkt (ohne Prodrug-Umwandlung) als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor – der…
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Netzwerk-Beziehungen zu Psilocin — Interaktionen, Rezeptoren, ähnliche Substanzen
Wie diese Substanz vernetzt ist
Hintergrundwissen
Wissenschaftliche Artikel zu Wirkmechanismen, Risiken und verwandten Themen.
Serotonin und Bewusstsein — Die Rolle des serotonergen Systems
Wie Serotonin Bewusstsein moduliert: 5-HT2A-Aktivierung, thalamisches Gating, Predictive Coding und die serotonerge Basis veränderter Bewusstseinszustände.
LSD vs. Psilocybin — Pharmakologischer Vergleich
LSD und Psilocybin im wissenschaftlichen Vergleich: Rezeptorpharmakologie, Wirkdauer, subjektive Effekte und Sicherheitsprofile der zwei wichtigsten klassischen Psychedelika.
Warum Psychedelika kaum körperlich abhängig machen
Warum Psychedelika kein physisches Abhängigkeitspotenzial haben: fehlende Dopamin-Verstärkung, schnelle Toleranz, 5-HT2A vs. Belohnungssystem.
Die Neurobiologie mystischer Erfahrungen
Die Neurowissenschaft mystischer Erfahrungen unter Psychedelika: 5-HT2A-Aktivierung, DMN-Desintegration, Ego-Auflösung und therapeutische Korrelation.
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Moderat
Fachliteratur vorhanden, aber nicht durchgehend starke Primärliteratur.
Datenqualität
Mittlere Datenqualität
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Quellen
2 Quellen
2 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 2 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 27. März 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
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