Scientific Summary
Gabapentin wird als Depressiva eingeordnet. 18 deduplizierte Claims trennen direkte Daten, Klassenwissen und Communitysignale. 13 Quellen- und Datensatzreferenzen speisen den aktuellen Stand.
Was ist das?
Gabapentin ist als Depressiva und Gabapentinoid eingeordnet.
Warum relevant?
Gabapentin ist ein Antikonvulsivum und Sedativum, das hauptsächlich zur Behandlung von neuropathischen Schmerzen und Epilepsie eingesetzt wird. Es wirkt durch Bindung an die α2δ-Untereinheit spannungsabhängiger Calciumkanäle, wodurch die Freisetzung erregender Neurotransmitter moduliert wird. Die Substanz hat ein moderates Risikoprofil, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme mit anderen zentral dämpfenden Mitteln. Gabapentin wird auch off-label für verschiedene Indikationen verwendet.
Wie wirkt es?
Dokumentierte Zielstrukturen: α2δ-VGCC.
Wie gut untersucht?
Aktuell ist nur der komponierte Datensatz zugeordnet; externe Evidenz bleibt eine offene Ausbauaufgabe.
Größte Risiken?
Gabapentin wird in vielen Ländern als niedrig-riskantes Medikament unterschätzt · substanzspezifisch zugeordnet.
Was bleibt offen?
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Gabapentin vor?
Quick Facts
- Klasse
- DepressivaGabapentinoid · 50% Claim-Konfidenz
- Evidenzkern
- Komponierter Datensatz7 sichtbare Quellen · 50% Claim-Konfidenz
- Pharmakologisches Signal
- α2δ-VGCCAus dem zentralen Claim Layer · 50% Claim-Konfidenz
- Priorisierte Vorsicht
- Gabapentin wird in vielen Ländern als niedrig-riskantes Medikament unterschätztSubstanzspezifischer Datensatz · 50% Claim-Konfidenz
- Fachlicher Stand
- 29.05.2026reviewed · 50% Claim-Konfidenz
Wirkung & Effekte
Weitere dokumentierte Effekte: Anxiolyse (Angstlösung), Entspannung und Sedierung, Muskelrelaxation, Stressreduktion, Schlafförderung und Kognitive Beeinträchtigung und Gedächtnisprobleme.
Dosiskontext
Strukturierte Dosiskontexte sind für notes, sources, variability, potency band und openai enriched at hinterlegt; sie dienen der wissenschaftlichen Einordnung und sind keine Konsumempfehlung.
Evidenzlage
Der Claim Layer ordnet 12 externe Quellen zu: Referenzquellen und Behördenleitlinien.
Living Evidence
Research Watch
Als Humanstudie klassifizierte Quellen
Als Tierstudie klassifizierte Quellen
Zell-, Bindungs- oder funktionelle Assays
Klinische Fall- oder Fallserienquellen
Systematische oder narrative Übersichtsarbeiten
Freigegebene Berichte, getrennt von Forschungsevidenz
Behördliche oder forensische Monitoringquellen
Vertiefende Risikoeinordnung öffnen
Wie wirkt Gabapentin pharmakologisch?
Rezeptoraktivität, Evidenztyp und Übertragungsgrenze werden gemeinsam gezeigt, damit präklinische, klassenbasierte und klinische Befunde nicht miteinander verschmelzen.
Gabapentin ist ein strukturelles GABA-Analogon, bindet jedoch NICHT an GABA-Rezeptoren. Der primäre Wirkmechanismus ist die hochaffine Bindung an die α2δ-1-Untereinheit (Hilfsprotein) spannungsgesteuerter Kalziumkanäle (VGCCs, insbesondere Cav2.1/P/Q-Typ und Cav2.2/N-Typ). Diese Bindung reduziert den präsynaptischen Kalziumeinstrom und verringert die Freisetzung exzitatorischer Neurotransmitter (Glutamat, Substanz P, Noradrenalin). Dies erklärt die antikonvulsive, analgetische und anxiolytische Wirkung. Dopaminerge Effekte bei hohen Dosen (Euphorie, Sedierung) werden indirekt über die Modulation exzitatorischer Schaltkreise vermittelt. Gabapentin besitzt keine direkte Aktivität an GABA-A- oder GABA-B-Rezeptoren, ionotropen Glutamatrezeptoren oder Natriumkanälen. Die klinisch relevante Interaktion mit Opioiden ergibt sich aus komplementärer Analgesie durch unterschiedliche Zielstrukturen — und erklärt die gefährliche synergistische Atemdepression bei Kombination.
α2δ-Calciumkanal-Ligand
Pharmakologisches Profil
Substanz-Fingerprint
Der Fingerprint verdichtet vorhandene Klasse-, Rezeptor-, Mechanismus- und Risikodaten zu einem heuristischen Gesamtprofil.
Sedierung (80%)
32% Profil-Konfidenz
Klassenkontext: Depressiva
Heuristisches Profil aus vorhandenen Daten; keine klinische Messung und keine individuelle Risiko-Freigabe.
Safety zuerst
Risiken und Interaktionen
Die Sicherheitsbewertung zu Gabapentin trennt substanzspezifische Befunde von Klassenwissen und Communitysignalen.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Priorisierte Risikohinweise
Kritische Kombinationen
2 hohe WarnungenKlassenbasierte Warnmuster sind nicht substanzspezifisch geprüft und werden deshalb getrennt von direkten Paarbefunden gekennzeichnet.
Ergänzende Safer-Use-Hinweise
- Informiere dich gründlich über Wirkungen und Risiken bevor du eine Substanz konsumierst.
- Konsumiere nie allein – eine nüchterne Vertrauensperson sollte anwesend sein.
- Achte auf Set (innere Verfassung) und Setting (äußere Umgebung).
- Bei gesundheitlichen Problemen oder Notfällen sofort den Notruf (112) wählen.
Vollständige Interaktionsdetails und Datenbasis
Erhöhte Atemdepression bei Opioid-Komedikation
Hohes Risiko: 7-OH plus Gabapentin kann ZNS-Dämpfung und Atemrisiken verstärken
Verstärkte ZNS-Depression und kognitive Beeinträchtigung
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Separater Evidenztyp · unverifiziert
Community & Erfahrungen
Communityberichte ergänzen mögliche Beobachtungen, werden aber weder mit Studien noch mit forensischem Monitoring gleichgesetzt.
Community-Signale & Erfahrungen
Teile einen Bericht, eine Beobachtung oder eine Frage zu dieser Substanz. Beiträge werden vor Veröffentlichung geprüft und als unverifizierte Community-Signale markiert.
Diese Beiträge stammen von Nutzer:innen und sind nicht verifiziert. Sie können subjektive Erfahrungen, Beobachtungen, Quellenhinweise oder Korrekturen enthalten. Sie ersetzen keine wissenschaftlichen Daten und sind keine Konsumempfehlung.
Der Signal-Hub bündelt freigegebene Warnhinweise, Erfahrungsberichte und Quellen nach Relevanz.
Offene Forschungsfragen
Der Claim Layer übersetzt unbesetzte Evidenzfelder in überprüfbare Fragen. So bleibt sichtbar, welche nächste Beobachtung die Einordnung tatsächlich verändern würde.
- 1
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Gabapentin vor?
Humanstudien würden die Übertragungsgrenze präklinischer, analytischer oder klassenbasierter Befunde präzisieren.
Research status: offen - 2
Wie lang sind Eliminationshalbwertszeit und substanzspezifischer Zeitverlauf von Gabapentin?
Zeitparameter beeinflussen Nachwirkungen, Interaktionsfenster und die toxikologische Beobachtung.
Research status: offen - 3
Welche Metaboliten und CYP-Enzyme sind bei Gabapentin beteiligt?
Stoffwechselwege helfen, Wirkdauer, Nachweisbarkeit und mögliche Interaktionen einzuordnen.
Research status: offen - 4
Welche klinischen Toxizitätsbefunde sind analytisch bestätigtem Gabapentin zuzuordnen?
Bestätigte Fälle können substanzspezifische Gefahren von allgemeinen Klassenwarnungen abgrenzen.
Research status: offen
Gabapentin im Vergleich
Gabapentin – Interaktionsseiten
Methodikfragen
Wie werden direkte Daten und Klassenwissen zu Gabapentin getrennt?
Welche Evidenz würde die Einordnung von Gabapentin als Nächstes verbessern?
Antworten werden aus den oben ausgewiesenen substanzspezifischen, klassenbasierten und Community-Claims zusammengesetzt.
Für tieferes Verständnis
Wissensgraph, verwandte Konzepte und vertiefende Relationen stehen hinter den schnellen Sicherheitssektionen.
Quellen & Methodik
Jede sichtbare Aussage im Living-Monograph-Layer verweist auf genau eine primäre Displayquelle. Klassenwissen und Communitysignale bleiben dabei explizit getrennt.
- 01Gabapentin — komponierter Synapedia-Datensatz
Synapedia · abgerufen 2026-05-29
gabapentin-identitygabapentin-summarygabapentin-mechanism-1gabapentin-mechanism-2gabapentin-effects-neutralgabapentin-dosage-contextgabapentin-risk-1gabapentin-risk-2gabapentin-risk-3gabapentin-risk-4gabapentin-safer-use-1gabapentin-safer-use-2gabapentin-safer-use-3gabapentin-safer-use-4gabapentin-evidence-overview - 02Taylor CP et al. (1998) A summary of mechanistic hypotheses of gabapentin pharmacology. Epilepsy Res
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
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nhs.uk · abgerufen 2026-05-29
- 05
- 06PubChem: Gabapentin
pubchem.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
- 07PsychonautWiki – Gabapentin
psychonautwiki.org · abgerufen 2026-05-29
- 08Wikipedia – Gabapentin
de.wikipedia.org · abgerufen 2026-05-29
- 10FDA: Gabapentinoids and breathing problems warning
fda.gov · abgerufen 2026-05-29
gabapentin-interaction-2 - 11FDA: Steps to restrict 7-OH opioid products (2025)
fda.gov · abgerufen 2026-05-29
- 12
- 13Smith RV et al. – Gabapentin misuse and diversion
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-29
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Trust Layer
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Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Stark
Mehrere belastbare Quellen stützen die Kerninformationen.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
- Quellenlage ist teilweise sichtbar.
- Aussagen bleiben bewusst vorsichtig.
- Interaktionshinweise können ergänzend klassenbasiert sein.
Quellen
7 Quellen
7 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 29. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Synapedia Evidence
Fakten-Snapshot
- Substanzklasse
- Depressiva · Gabapentinoid
- Wirkmechanismus
- Gabapentin ist ein strukturelles GABA-Analogon, bindet jedoch NICHT an GABA-Rezeptoren. Der primäre …
- Hauptwirkungen
- Anxiolyse (Angstlösung), Entspannung und Sedierung, Muskelrelaxation, Stressreduktion
- Risikostufe
- Gering
- Evidenz & Qualität
- strong · 7 Quellen
- Zuletzt aktualisiert
- 29. Mai 2026