Scientific Summary
Cyproheptadin wird als Antihistaminika eingeordnet. 16 deduplizierte Claims trennen direkte Daten, Klassenwissen und Communitysignale. 4 Quellen- und Datensatzreferenzen speisen den aktuellen Stand.
Was ist das?
Cyproheptadin ist als Antihistaminika, H1-Antihistaminikum und 5-HT2-Antagonist eingeordnet.
Warum relevant?
Cyproheptadin ist ein sedierendes H1-Antihistaminikum mit 5-HT2-antagonistischer Wirkung. Synapedia ordnet H1-Blockade, Serotonin-Kontext, anticholinerge Belastung, Sedierung, Interaktionen mit Alkohol, Benzodiazepinen, Opioiden und serotonergen Arzneistoffen sowie medizinische Warnzeichen ein, ohne Selbstbehandlung, Dosierung oder den Abbruch psychedelischer Wirkungen anzuleiten.
Wie wirkt es?
Dokumentierte Zielstrukturen: H1, 5-HT2A und 5-HT2C.
Wie gut untersucht?
Aktuell ist nur der komponierte Datensatz zugeordnet; externe Evidenz bleibt eine offene Ausbauaufgabe.
Größte Risiken?
moderate · substanzspezifisch zugeordnet.
Was bleibt offen?
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Cyproheptadin vor?
Quick Facts
- Klasse
- AntihistaminikaH1-Antihistaminikum · 5-HT2-Antagonist · 80% Claim-Konfidenz
- Evidenzkern
- Komponierter Datensatz3 sichtbare Quellen · 80% Claim-Konfidenz
- Pharmakologisches Signal
- H1 · 5-HT2AAus dem zentralen Claim Layer · 80% Claim-Konfidenz
- Priorisierte Vorsicht
- moderateSubstanzspezifischer Datensatz · 80% Claim-Konfidenz
- Fachlicher Stand
- 10.06.2026needs_review · 80% Claim-Konfidenz
Wirkung & Effekte
Als positiv dokumentierte Effekte: antihistaminerge Wirkung und Appetitsteigerung im klinischen Kontext.
Weitere dokumentierte Effekte: Sedierung und Müdigkeit und 5-HT2-antagonistischer Serotonin-Kontext.
Als belastend dokumentierte Effekte: anticholinerge Effekte wie Mundtrockenheit, Verwirrtheit oder Sehstörungen und Beeinträchtigung von Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit.
Evidenzlage
Der Claim Layer ordnet 3 externe Quellen zu: Referenzquellen.
Living Evidence
Research Watch
Als Humanstudie klassifizierte Quellen
Als Tierstudie klassifizierte Quellen
Zell-, Bindungs- oder funktionelle Assays
Klinische Fall- oder Fallserienquellen
Systematische oder narrative Übersichtsarbeiten
Freigegebene Berichte, getrennt von Forschungsevidenz
Behördliche oder forensische Monitoringquellen
Vertiefende Risikoeinordnung öffnen
Wie wirkt Cyproheptadin pharmakologisch?
Rezeptoraktivität, Evidenztyp und Übertragungsgrenze werden gemeinsam gezeigt, damit präklinische, klassenbasierte und klinische Befunde nicht miteinander verschmelzen.
H1-Rezeptor-Antagonismus mit sedierender und antihistaminerger Wirkung
5-HT2A/5-HT2C-Antagonismus als serotonerger Kontext
Muskarinischer Acetylcholinrezeptor-Antagonismus mit anticholinergen Effekten
Safety zuerst
Risiken und Interaktionen
Die Sicherheitsbewertung zu Cyproheptadin folgt den vorhandenen substanzspezifischen Claims; offene Punkte werden als Forschungsfragen ausgewiesen.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Priorisierte Risikohinweise
Kritische Kombinationen
0 dokumentiertKlassenbasierte Warnmuster sind nicht substanzspezifisch geprüft und werden deshalb getrennt von direkten Paarbefunden gekennzeichnet.
Ergänzende Safer-Use-Hinweise
- Cyproheptadin im Serotonin-Kontext nicht als Selbstbehandlungs- oder Gegenmittelstrategie interpretieren.
- Bei Verwirrtheit, starkem Fieber, Muskelsteifigkeit, Atemproblemen oder Bewusstseinsstörungen ist medizinische Hilfe wichtig.
- Anticholinerge Effekte sind besonders bei Vorerkrankungen, höherem Alter und Mehrfachmedikation relevant.
Vollständige Interaktionsdetails und Datenbasis
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Separater Evidenztyp · unverifiziert
Community & Erfahrungen
Communityberichte ergänzen mögliche Beobachtungen, werden aber weder mit Studien noch mit forensischem Monitoring gleichgesetzt.
Community-Signale & Erfahrungen
Teile einen Bericht, eine Beobachtung oder eine Frage zu dieser Substanz. Beiträge werden vor Veröffentlichung geprüft und als unverifizierte Community-Signale markiert.
Diese Beiträge stammen von Nutzer:innen und sind nicht verifiziert. Sie können subjektive Erfahrungen, Beobachtungen, Quellenhinweise oder Korrekturen enthalten. Sie ersetzen keine wissenschaftlichen Daten und sind keine Konsumempfehlung.
Der Signal-Hub bündelt freigegebene Warnhinweise, Erfahrungsberichte und Quellen nach Relevanz.
Offene Forschungsfragen
Der Claim Layer übersetzt unbesetzte Evidenzfelder in überprüfbare Fragen. So bleibt sichtbar, welche nächste Beobachtung die Einordnung tatsächlich verändern würde.
- 1
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Cyproheptadin vor?
Humanstudien würden die Übertragungsgrenze präklinischer, analytischer oder klassenbasierter Befunde präzisieren.
Research status: offen - 2
Wie lang sind Eliminationshalbwertszeit und substanzspezifischer Zeitverlauf von Cyproheptadin?
Zeitparameter beeinflussen Nachwirkungen, Interaktionsfenster und die toxikologische Beobachtung.
Research status: offen - 3
Welche Metaboliten und CYP-Enzyme sind bei Cyproheptadin beteiligt?
Stoffwechselwege helfen, Wirkdauer, Nachweisbarkeit und mögliche Interaktionen einzuordnen.
Research status: offen - 4
Welche klinischen Toxizitätsbefunde sind analytisch bestätigtem Cyproheptadin zuzuordnen?
Bestätigte Fälle können substanzspezifische Gefahren von allgemeinen Klassenwarnungen abgrenzen.
Research status: offen - 5
Welche Interaktionen von Cyproheptadin sind direkt untersucht und welche nur klassenbasiert abgeleitet?
Die Trennung verhindert, dass fehlende Paarbefunde als Entwarnung verstanden werden.
Research status: offen
Cyproheptadin im Vergleich
Methodikfragen
Wie werden direkte Daten und Klassenwissen zu Cyproheptadin getrennt?
Welche Evidenz würde die Einordnung von Cyproheptadin als Nächstes verbessern?
Antworten werden aus den oben ausgewiesenen substanzspezifischen, klassenbasierten und Community-Claims zusammengesetzt.
Für tieferes Verständnis
Wissensgraph, verwandte Konzepte und vertiefende Relationen stehen hinter den schnellen Sicherheitssektionen.
Quellen & Methodik
Jede sichtbare Aussage im Living-Monograph-Layer verweist auf genau eine primäre Displayquelle. Klassenwissen und Communitysignale bleiben dabei explizit getrennt.
- 01Cyproheptadin — komponierter Synapedia-Datensatz
Synapedia · abgerufen 2026-06-10
cyproheptadin-identitycyproheptadin-summarycyproheptadin-mechanism-1cyproheptadin-mechanism-2cyproheptadin-mechanism-3cyproheptadin-effects-positivecyproheptadin-effects-neutralcyproheptadin-effects-negativecyproheptadin-risk-1cyproheptadin-risk-2cyproheptadin-risk-3cyproheptadin-risk-4cyproheptadin-safer-use-1cyproheptadin-safer-use-2cyproheptadin-safer-use-3cyproheptadin-evidence-overview - 02PubChem: Cyproheptadine
pubchem.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-06-10
- 03DailyMed: Cyproheptadine labeling
dailymed.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-06-10
- 04NCBI Bookshelf: Serotonin Syndrome
ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-06-10
Vollständigen Trust Layer öffnen
Trust Layer
Wie belastbar diese Seite aktuell ist
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Moderat
Fachliteratur vorhanden, aber nicht durchgehend starke Primärliteratur.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
- Quellenlage ist teilweise sichtbar.
- Aussagen bleiben bewusst vorsichtig.
- Interaktionshinweise können ergänzend klassenbasiert sein.
Quellen
3 Quellen
3 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 3 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt aktualisiert: 10. Juni 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Synapedia Evidence
Fakten-Snapshot
- Substanzklasse
- Antihistaminika · H1-Antihistaminikum · 5-HT2-Antagonist
- Wirkmechanismus
- H1-Rezeptor-Antagonismus mit sedierender und antihistaminerger Wirkung; 5-HT2A/5-HT2C-Antagonismus als …
- Hauptwirkungen
- antihistaminerge Wirkung, Appetitsteigerung im klinischen Kontext, anticholinerge Effekte wie Mundtrockenheit, Verwirrtheit oder Sehstörungen, Beeinträchtigung von Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit
- Risikostufe
- Moderat
- Evidenz & Qualität
- moderate · 3 Quellen
- Zuletzt aktualisiert
- 10. Juni 2026