Primäres Risiko: Herz-Kreislauf-Belastung
Kombination erhöht kardiovaskuläres Risiko erheblich.
Vermutet3-CMC (3-Chloromethcathinon, auch Clophedron) ist ein synthetisches Cathinon und Research Chemical mit stimulierender, monoaminerger Wirkung. EUDA/EMCDDA und WHO fuehren 3-CMC als neue psychoaktive Substanz mit relevanten Gesundheitsrisiken. Die genaue Humanpharmakologie ist weniger gut belegt als bei klassischen Stimulanzien; Aussagen muessen deshalb vorsichtig bleiben. Wichtige Risiken sind Tachykardie, Hypertonie, Hyperthermie, Angst/Panik, Krampfanfaelle, Schlafentzug, Nachlegedynamik und riskante Kombinationen mit MAO-Hemmern, serotonergen Medikamenten, MDMA, Amphetaminen, Kokain, Tramadol oder Lithium.
Klasse
Stimulanzien
Pharmakologische Einordnung
Mechanismus
Monoamin-Transporter-bezogene Stimulanzwirkung; DAT/NET/SERT-Beteiligung…
Kurzfassung der bekannten Wirklogik
Interaktionen
5 dokumentiert
Kuratiert sichtbare Kombinationen
Risikothema
Neurotoxizität möglich
Aus strukturierten Hinweisen verdichtet
Orientierungswerte
Dosierungszahlen werden nur angezeigt, wenn sie belastbar strukturiert vorliegen.
Für diese Substanz liegen keine belastbar strukturierten Dosierungsbereiche vor. Synapedia zeigt hier deshalb bewusst keine Zahlen an.
Keine Konsumempfehlung. Wirkung und Risiko hängen u.a. von Reinheit, Toleranz, Körpergewicht, Set/Setting und Mischkonsum ab.
Neu auftauchendes RC mit stimulanzienähnlichem Profil — kardiovaskuläres Risiko, keine validierten Human-Daten.
Evidenzkonfidenz
Kritische Risikosignale
Kombination erhöht kardiovaskuläres Risiko erheblich.
VermutetWeitere Risiken (klassenbasiert)
Kombination erhöht kardiovaskuläres Risiko erheblich.
Synapedia beobachtet diesen Stoff aktiv. Angaben werden aktualisiert, wenn neue Signale vorliegen.
Wissenschaftliche Einordnung
Warum wird dieser Stoff gemeldet?
Diese Substanz wird gemeldet, weil strukturchemische Merkmale auf ein stimulanzienähnliches Profil hinweisen. Kardiovaskuläre Belastung ist klassenbasiert dokumentiert. Keine substanzspezifischen Human-Daten verfügbar.
Für diese Substanz liegen keine validierten Human-Daten vor. Das Risikoprofil wird aus dem Klassenprofil extrapoliert. Strukturchemische Merkmale können Hinweise auf mögliche Wirkmechanismen geben, ersetzen aber keine substanzspezifischen präklinischen oder klinischen Daten.
Klassenbasiert — keine substanzspezifische Primärliteratur
Woher stammen diese Einschätzungen?
Bekannt — strukturbasiert
Abgeleitet aus dem Stimulanzien-Klassenprofil und strukturchemischen Merkmalen.
Vermutet — klassenbasiert
Extrapoliert aus bekanntem Stimulanzien-Profil: Katecholamin-Freisetzung, kardiovaskuläre Belastung.
Unbekannt — keine Human-Daten
Substanzspezifische Daten zu Pharmakokinetik, Dosisbreite und Langzeitwirkungen fehlen vollständig.
Vertiefte Intelligence
Für diese Substanz liegen Community-Berichte und Forum-Diskussionen vor. Synapedia bewertet diese als Monitoring-Signale, nicht als gesicherte Human-Daten. Berichte können durch Toleranz, Mischkonsum und nicht verifizierte Produktidentitäten verfälscht sein.
Community-Berichte sind nicht kontrolliert. Häufig bleibt unklar:
Synapedia dokumentiert Community-Signale, leitet daraus aber keine Dosisbereiche oder Vergleiche ab.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Weiter im Kontext
Prüfe Interaktionen, vergleiche Profile oder öffne den Atlas, bevor du tiefer in die Details gehst.
MAO-Hemmer, serotonerge Medikamente und weitere Stimulanzien nicht kombinieren; das Risiko fuer Hyperthermie, Krampfanfalle und serotonerge Toxizitaet steigt.
Risiken öffnenTeilweise dokumentiert; Score 85/100; 5 Quellen.
Quellen ansehen5 dokumentierte Interaktionen vor Kombinationen prüfen.
Interaktionen öffnenSynapedia Evidence
Die dargestellten Risiken können unvollständig sein. Insbesondere bei Forschungschemikalien und seltenen Substanzen ist die Datenlage begrenzt.
5 dokumentierte Interaktionen
Kombinationen werden als Warnmuster angezeigt. Der Checker ersetzt keine medizinische Beratung und kann eine Kombination nicht als unbedenklich freigeben.
Häufig geprüfte Kombinationen
MAO-Hemmer: kritisches Risiko fuer hypertensive Krise, Hyperthermie und serotonerge Toxizitaet.
SSRI/SNRI/TCA/Linezolid/Lithium: serotonerge oder neurotoxische Risiken koennen steigen; Datenlage substanzspezifisch begrenzt.
MDMA, Amphetamin, Kokain und andere Stimulanzien: additive Herz-Kreislauf-, Hyperthermie- und Krampfrisiken.
Tramadol: kombinierte Krampf- und Serotonin-Syndrom-Risiken.
Alkohol: kann Uebermuedung und Warnzeichen verdecken und Dehydratation/Fehleinschaetzung verstaerken.
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Zeitdaten noch nicht strukturiert
Für diese Substanz sind derzeit keine belastbaren Dauer- oder Verlaufsdaten in einem strukturierten Format hinterlegt.
Dosisempfindlichkeit ist individuell sehr verschieden. Körpergewicht, Toleranz, Konsumweg, Kombinationen und Vorerkrankungen beeinflussen die Wirkung erheblich. Diese Angaben sind keine Dosierungsempfehlung — sie beschreiben berichtete Bereiche, nicht sichere Mengen.
Der Fingerprint verdichtet Rezeptoren, Wirkmechanismen und Substanzklasse zu einem kompakten pharmakologischen Profil.
Er dient als Orientierung für das Gesamtprofil, nicht als Ersatz für die Detailsektionen.
Monoamin-Transporter-bezogene Stimulanzwirkung; DAT/NET/SERT-Beteiligung ist fuer synthetische Cathinone plausibel, Sympathomimetische Aktivierung mit kardiovaskulaerer und…
Wirkmechanismen
Zielrezeptoren
Netzwerk-Beziehungen zu 3-CMC — Interaktionen, Rezeptoren, ähnliche Substanzen
Wie diese Substanz vernetzt ist
Hintergrundwissen
Wissenschaftliche Artikel zu Wirkmechanismen, Risiken und verwandten Themen.
MDMA vs. Amphetamin — Pharmakologischer Vergleich
MDMA und Amphetamin im wissenschaftlichen Vergleich: Wirkmechanismen am Serotonin- und Dopamintransporter, neurotoxisches Potenzial und Risikoprofile.
LSD und SSRI — Wechselwirkung und Risiken
Wissenschaftliche Analyse der Wechselwirkung zwischen LSD und SSRI-Antidepressiva: Wirkverlust durch 5-HT2A-Downregulation, Serotonin-Risiken und klinische Relevanz.
MDMA und Alkohol — Wechselwirkung und Risiken
Wissenschaftliche Analyse der Wechselwirkung zwischen MDMA und Alkohol: Dehydratation, Kardiotoxizität, Neurotoxizität und Harm-Reduction-Strategien.
Dopamin-D2-Rezeptor: Funktion, Risiko und Einordnung
Der Dopamin-D2-Rezeptor verständlich erklärt: Belohnungslernen, Stimulanzien, Antipsychotika, Suchtmodelle, Psychoserisiko und Grenzen einfacher Dopamin-Erklärungen.
Trust Layer
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Moderat
Fachliteratur vorhanden, aber nicht durchgehend starke Primärliteratur.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
Quellen
5 Quellen
5 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 13. Juni 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und Schadensminimierung. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung.
unverifiziert · Community-Daten
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