Substance Comparison
Kokain and Methylenedioxypyrovalerone are both classified as Stimulanzien.
Both substances belong to the Stimulanzien class, making this a common comparison for understanding differences within the same pharmacological family.
No significant profile differences
| Kokain | Methylenedioxypyrovalerone | |
|---|---|---|
| Class | Stimulanzien | Stimulanzien |
| Risk Level | high | — |
| Mechanisms | DAT-Inhibitor, SERT-Inhibitor, NET-Inhibitor | Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahmehemmer (NDRI) — Hauptmechanismus für Stimulation und Euphorie, Dopamin-Freisetzung (bei Cathinonen mit releaser-Eigenschaften wie 3-MMC), Noradrenalin-Freisetzung — kardiovaskuläre Aktivierung, Wachheit, Schwache Serotonin-Aktivität bei einigen Verbindungen |
| Receptors | DAT, SERT, NET | DAT (Hemmer), NET (Hemmer) |
| Effects | Intensive Euphorie und gesteigertes Selbstwertgefühl, Erhöhte Energie, Wachheit und Gesprächigkeit, Unterdrückter Appetit und verringertes Schlafbedürfnis, Erhöhte Herzrate und Blutdruck (sympathomimetisch), Lokale Taubheit bei nasaler Anwendung | Euphorie, Erhöhte Wachsamkeit, Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit, Appetithemmung, Erhöhte Geselligkeit |
| Evidence | strong | preclinical |
Kokain ist ein nicht-seletktiver kompetitiver Reuptake-Inhibitor der monoaminergen Transporter DAT, NET und SERT. Das Blockieren dieser Transporter führt zu einer Akkumulation von Dopamin, Noradrenalin und Serotonin im synaptischen Spalt. Der primäre Belohnungseffekt entsteht durch die Dopamin-Akkumulation im Nucleus accumbens und Striatum. Im Gegensatz zu Amphetamin bewirkt Kokain keinen Reverse Transport, sondern hemmt nur die Wiederaufnahme. Die lokale Anästhesie entsteht durch die Blockade spannungsabhängiger Natriumkanäle.
MDPV (Methylendioxypyrovalerons) ist ein Cathinon und extrem potenter DAT/NET-Reuptake-Inhibitor (DAT Ki ~3,2 nM — vielfach potenter als Kokain). KRITISCH: MDPV ist kein Substrat der Transporter, löst keinen Reverse-Transport aus und setzt keine Monoamine aus Vesikeln frei (Kokain-Mechanismus, nicht Amphetamin-Mechanismus). Keine Wirkung auf SERT. Kurze Halbwertszeit (1-2h) erzeugt intensives Craving und zwanghaftes Redosieren mit Binge-Episoden von 24-72h.
Safer-use data available on substance page
Evidence: strong · Sources: 5
Evidence: preclinical · Sources: 2