Substance Comparison
1-Acetyl-LSD and LSD are both classified as Psychedelika.
Both substances belong to the Psychedelika class, making this a common comparison for understanding differences within the same pharmacological family.
No significant profile differences
| 1-Acetyl-LSD | LSD | |
|---|---|---|
| Class | Psychedelika | Psychedelika |
| Risk Level | — | moderate |
| Mechanisms | LSD-Analogon: bindet an 5-HT2A-, 5-HT2C- und multiple andere Serotoninrezeptoren, 5-HT2A partieller Agonist (Haupt-Psychedelikum-Mechanismus), Dopamin D2 partieller Agonist, Agonist an 5-HT1A, 5-HT1B, 5-HT6, 5-HT7 — trägt zu Stimmungs- und Kognitionseffekten bei | 5-HT2A-Agonist, Partieller D2-Agonist |
| Receptors | 5-HT2A (partieller Agonist), 5-HT2C (Agonist), 5-HT1A (Agonist), D2 (Agonist) | 5-HT2A, 5-HT1A, D2 |
| Effects | Halluzinationen, Veränderung der Wahrnehmung, Emotionale Intensivierung, Euphorie, Verzerrte Zeitwahrnehmung | Visuelle Veränderungen: geometrische Muster, Farbverstärkung, Tracer und Nachbilder, Halluzinationen: lebhafte Wahrnehmungsveränderungen und Objekte scheinen sich zu bewegen, Synästhesie: Überlagerung von Sinneswahrnehmungen (z.B. Töne als Farben erleben), Starke Zeitverzerrung (Minuten können sich wie Stunden anfühlen), Gedankenbeschleunigung und ungewöhnliche kognitive Verknüpfungen |
| Evidence | unknown | strong |
ALD-52 (1-Acetyl-LSD) ist eine der ältesten bekannten LSD-Prodrugs mit Acetylgruppe an der 1-Stickstoff-Position. Rasche Hydrolyse in vivo durch ubiquitäre Esterasen zu LSD. Die Acetylgruppe ist stabiler als eine Propionylgruppe (langsamer hydrolysiert), was einen minimal verzögerten Wirkeintritt erklären könnte. Alle pharmakologischen Effekte sind auf LSD zurückzuführen: 5-HT2A-Partialagonismus als primären psychedelischen Mechanismus, zusätzlich 5-HT1A, 5-HT2C, D1/D2-Aktivierung.
LSD wirkt primär als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor der kortikalen Pyramidenzellen und bewirkt dadurch eine Enthemmung des thalamokortikalen Filterprozesses. Die psychedelischen Effekte entstehen durch Aktivierung des 5-HT2A-Rezeptors, welcher über Gq/11-Proteine die Phospholipase C aktiviert und zu erhöhter kortikaler Erregbarkeit führt. Zusätzlich wirkt LSD als Agonist an 5-HT1A-, 5-HT2C-, D1-, D2- und TAAR1-Rezeptoren, was zur emotionalen und kognitiven Vielfalt der Wirkung beiträgt. LSD bindet stabil an den Rezeptor (Wirkdauer >8h) und bildet eine „Deckel"-Konformation, die eine schnelle Dissoziation verhindert.
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Evidence: unknown · Sources: 2
Evidence: strong · Sources: 7