Substanz-Vergleich
Im Bereich Abhängigkeitsrisiko zeigt Amphetamin merklich höhere Werte. Im Bereich Körperbelastung zeigt Amphetamin merklich höhere Werte.
Both substances belong to the Stimulanzien class, making this a common comparison for understanding differences within the same pharmacological family.
Amphetamin hat merklich höhere Abhängigkeitsrisiko
Amphetamin hat merklich höhere Körperbelastung
| Amphetamin | Koffein | |
|---|---|---|
| Klasse | Stimulanzien | Stimulanzien |
| Risikostufe | high | low |
| Wirkmechanismen | DAT-Umkehrtransport, NET-Umkehrtransport, TAAR1-Agonist | Adenosinrezeptor-Antagonist |
| Rezeptoren | DAT, NET, TAAR1 | A1, A2A |
| Effekte | Erhöhte Wachheit, Energie und Ausdauer, Verbesserte Konzentration und Fokus (therapeutischer Effekt bei ADHS), Euphorie und gesteigertes Wohlbefinden (dosisabhängig), Appetitunterdrückung (stark), Erhöhte Herzrate und Blutdruck | — |
| Evidenz | strong | — |
Amphetamin wirkt als Substrat und Reverse-Transport-Induktor an DAT und NET. Die Bindung an TAAR1 (Trace Amine Associated Receptor 1) löst eine Signalkaskade aus (PKA/PKC-Aktivierung), die zur Phosphorylierung von DAT und NET führt und dadurch den Reverse-Transport von Dopamin und Noradrenalin aus präsynaptischen Vesikeln ermöglicht. Zusätzlich inhibiert Amphetamin VMAT2 (Vesikulärer Monoamin-Transporter 2), was die synaptische Monoamin-Konzentration durch Freisetzung aus intrazellulären Speichern erhöht. Dies ist ein indirektes Sympathomimetikum mit rasantem Anstieg synaptischer Monoamine.
Schadensminimierung
Safer-Use-Daten auf der Substanzseite verfügbar
Keine Daten zur Schadensminimierung verfügbar
Evidenz: strong · Quellen: 7
Evidenz: nicht bewertet · Quellen: 2