Scientific Summary
2C-I wird als Psychedelika eingeordnet. 15 deduplizierte Claims trennen direkte Daten, Klassenwissen und Communitysignale. 6 Quellen- und Datensatzreferenzen speisen den aktuellen Stand.
Was ist das?
2C-I ist als Psychedelika und Phenethylamin eingeordnet.
Warum relevant?
2C-I (2,5-Dimethoxy-4-iodphenethylamin) ist ein synthetisches Phenethylamin-Psychedelikum der 2C-x-Reihe, von Alexander Shulgin in PiHKAL beschrieben. Es wirkt als partieller 5-HT2A- und 5-HT2C-Agonist und erzeugt visuelle Halluzinationen, Euphorie und kognitive Veränderungen über 4–8 Stunden. Risiken: Angstzustände, Psychose bei Überdosierung, HPPD. In Deutschland Anlage-I-BtMG.
Wie wirkt es?
Dokumentierte Zielstrukturen: 5-HT2A und 5-HT2C.
Wie gut untersucht?
Aktuell ist nur der komponierte Datensatz zugeordnet; externe Evidenz bleibt eine offene Ausbauaufgabe.
Größte Risiken?
2C-I hat im Vergleich zu 2C-B ein weniger berechenbares … · substanzspezifisch zugeordnet.
Was bleibt offen?
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu 2C-I vor?
Quick Facts
- Klasse
- PsychedelikaPhenethylamin · 50% Claim-Konfidenz
- Evidenzkern
- Komponierter Datensatz5 sichtbare Quellen · 50% Claim-Konfidenz
- Pharmakologisches Signal
- 5-HT2A · 5-HT2CAus dem zentralen Claim Layer · 50% Claim-Konfidenz
- Priorisierte Vorsicht
- 2C-I hat im Vergleich zu 2C-B ein weniger berechenbares …Substanzspezifischer Datensatz · 50% Claim-Konfidenz
- Fachlicher Stand
- 28.05.2026reviewed · 50% Claim-Konfidenz
Wirkung & Effekte
Weitere dokumentierte Effekte: Halluzinationen, Veränderung der Wahrnehmung, Euphorie, Steigerung der Kreativität, Verstärkung von Emotionen und Verzerrte Zeitwahrnehmung.
Dosiskontext
Strukturierte Dosiskontexte sind für notes, sources, variability, potency band und openai enriched at hinterlegt; sie dienen der wissenschaftlichen Einordnung und sind keine Konsumempfehlung.
Evidenzlage
Der Claim Layer ordnet 5 externe Quellen zu: Referenzquellen.
Living Evidence
Research Watch
Als Humanstudie klassifizierte Quellen
Als Tierstudie klassifizierte Quellen
Zell-, Bindungs- oder funktionelle Assays
Klinische Fall- oder Fallserienquellen
Systematische oder narrative Übersichtsarbeiten
Freigegebene Berichte, getrennt von Forschungsevidenz
Behördliche oder forensische Monitoringquellen
Vertiefende Risikoeinordnung öffnen
Wie wirkt 2C-I pharmakologisch?
Rezeptoraktivität, Evidenztyp und Übertragungsgrenze werden gemeinsam gezeigt, damit präklinische, klassenbasierte und klinische Befunde nicht miteinander verschmelzen.
2C-I (2,5-Dimethoxy-4-iodphenethylamin) ist ein Mitglied der 2C-x-Phenethylamin-Reihe (Shulgins PiHKAL). Primärer Wirkmechanismus: potenter Partialagonist am Serotonin-5-HT2A-Rezeptor — vermittelt psychedelische Effekte durch Modulation kortikaler glutamaterger Transmission und Aktivierung von Signalwegen (Gq-Protein → IP3/DAG, β-Arrestin). Das Jodatom an der 4-Position erhöht die 5-HT2A-Affinität und Potenz gegenüber 2C-H, erzeugt aber auch ein im Vergleich zu 2C-B etwas stimulanzreicheres Profil. Agonismus an 5-HT2B (Herzklappen-Serotonin-Risiko bei chronischem Konsum, bei akuten Einzeldosen klinisch nicht relevant) und 5-HT2C. TAAR1-Agonismus (Trace Amine-Associated Receptor) trägt zur stimulierenden Komponente bei. Kein signifikanter Dopaminrezeptor-Agonismus oder NMDA-Antagonismus bei Standarddosen.
5-HT2A-Agonist
Pharmakologisches Profil
Substanz-Fingerprint
Der Fingerprint verdichtet vorhandene Klasse-, Rezeptor-, Mechanismus- und Risikodaten zu einem heuristischen Gesamtprofil.
Psychedelische Tiefe (100%)
37% Profil-Konfidenz
Klassenkontext: Psychedelika
Heuristisches Profil aus vorhandenen Daten; keine klinische Messung und keine individuelle Risiko-Freigabe.
Safety zuerst
Risiken und Interaktionen
Die Sicherheitsbewertung zu 2C-I folgt den vorhandenen substanzspezifischen Claims; offene Punkte werden als Forschungsfragen ausgewiesen.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Priorisierte Risikohinweise
Kritische Kombinationen
0 dokumentiertKlassenbasierte Warnmuster sind nicht substanzspezifisch geprüft und werden deshalb getrennt von direkten Paarbefunden gekennzeichnet.
Ergänzende Safer-Use-Hinweise
- 2C-I gilt als milder als 2C-E — trotzdem körperlich anspruchsvoll und mentale Vorbereitung wichtig
- Set & Setting: ruhige Umgebung, vertraute Personen — Visuals können intensiv sein
- Kein Lithium, keine MAO-Hemmer
- Stimulierende Komponente (Phenethylamin) beachten: Herzfrequenz und Blutdruck steigen
Vollständige Interaktionsdetails und Datenbasis
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Separater Evidenztyp · unverifiziert
Community & Erfahrungen
Communityberichte ergänzen mögliche Beobachtungen, werden aber weder mit Studien noch mit forensischem Monitoring gleichgesetzt.
Community-Signale & Erfahrungen
Teile einen Bericht, eine Beobachtung oder eine Frage zu dieser Substanz. Beiträge werden vor Veröffentlichung geprüft und als unverifizierte Community-Signale markiert.
Diese Beiträge stammen von Nutzer:innen und sind nicht verifiziert. Sie können subjektive Erfahrungen, Beobachtungen, Quellenhinweise oder Korrekturen enthalten. Sie ersetzen keine wissenschaftlichen Daten und sind keine Konsumempfehlung.
Der Signal-Hub bündelt freigegebene Warnhinweise, Erfahrungsberichte und Quellen nach Relevanz.
Offene Forschungsfragen
Der Claim Layer übersetzt unbesetzte Evidenzfelder in überprüfbare Fragen. So bleibt sichtbar, welche nächste Beobachtung die Einordnung tatsächlich verändern würde.
- 1
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu 2C-I vor?
Humanstudien würden die Übertragungsgrenze präklinischer, analytischer oder klassenbasierter Befunde präzisieren.
Research status: offen - 2
Wie lang sind Eliminationshalbwertszeit und substanzspezifischer Zeitverlauf von 2C-I?
Zeitparameter beeinflussen Nachwirkungen, Interaktionsfenster und die toxikologische Beobachtung.
Research status: offen - 3
Welche klinischen Toxizitätsbefunde sind analytisch bestätigtem 2C-I zuzuordnen?
Bestätigte Fälle können substanzspezifische Gefahren von allgemeinen Klassenwarnungen abgrenzen.
Research status: offen - 4
Welche Interaktionen von 2C-I sind direkt untersucht und welche nur klassenbasiert abgeleitet?
Die Trennung verhindert, dass fehlende Paarbefunde als Entwarnung verstanden werden.
Research status: offen
2C-I im Vergleich
Methodikfragen
Wie werden direkte Daten und Klassenwissen zu 2C-I getrennt?
Welche Evidenz würde die Einordnung von 2C-I als Nächstes verbessern?
Antworten werden aus den oben ausgewiesenen substanzspezifischen, klassenbasierten und Community-Claims zusammengesetzt.
Für tieferes Verständnis
Wissensgraph, verwandte Konzepte und vertiefende Relationen stehen hinter den schnellen Sicherheitssektionen.
Quellen & Methodik
Jede sichtbare Aussage im Living-Monograph-Layer verweist auf genau eine primäre Displayquelle. Klassenwissen und Communitysignale bleiben dabei explizit getrennt.
- 012C-I — komponierter Synapedia-Datensatz
Synapedia · abgerufen 2026-05-28
2c-i-identity2c-i-summary2c-i-mechanism-12c-i-mechanism-22c-i-effects-neutral2c-i-dosage-context2c-i-risk-12c-i-risk-22c-i-risk-32c-i-risk-42c-i-safer-use-12c-i-safer-use-22c-i-safer-use-32c-i-safer-use-42c-i-evidence-overview - 02Shulgin A, Shulgin A (1991) PiHKAL: A Chemical Love Story. Transform Press
erowid.org · abgerufen 2026-05-28
- 03Rickli A et al. (2015) Monoamine transporter and receptor interaction profiles. Neuropharmacology
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
- 04PubChem: 2C-I
pubchem.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-05-28
- 05PsychonautWiki – 2C-I
psychonautwiki.org · abgerufen 2026-05-28
- 06Wikipedia – 2C-I
de.wikipedia.org · abgerufen 2026-05-28
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Trust Layer
Wie belastbar diese Seite aktuell ist
Evidenz, Datenqualität, Quellenbasis und Review-Stand sind hier auf einen Blick verdichtet.
Evidenzniveau
Moderat
Fachliteratur vorhanden, aber nicht durchgehend starke Primärliteratur.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
Die wichtigsten Punkte sind abgedeckt, aber Teile der Einordnung beruhen eher auf Baseline-Daten oder allgemeinen Klassenmustern.
Literatur-/redaktionsbasiert eingeordnet
Die Seite ist substanziell aufbereitet, aber nicht als klinisch validierte Einzelberatung zu verstehen.
- Quellenlage ist teilweise sichtbar.
- Aussagen bleiben bewusst vorsichtig.
- Interaktionshinweise können ergänzend klassenbasiert sein.
Quellen
5 Quellen
5 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 5 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt geprüft: 28. Mai 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Synapedia Evidence
Fakten-Snapshot
- Substanzklasse
- Psychedelika · Phenethylamin
- Wirkmechanismus
- 2C-I (2,5-Dimethoxy-4-iodphenethylamin) ist ein Mitglied der 2C-x-Phenethylamin-Reihe (Shulgins PiHKAL). …
- Hauptwirkungen
- Halluzinationen, Veränderung der Wahrnehmung, Euphorie, Steigerung der Kreativität
- Risikostufe
- Moderat
- Evidenz & Qualität
- moderate · 5 Quellen
- Zuletzt aktualisiert
- 28. Mai 2026