Scientific Summary
Methoxphenidine wird als Dissoziativa eingeordnet. 15 deduplizierte Claims trennen direkte Daten, Klassenwissen und Communitysignale. 3 Quellen- und Datensatzreferenzen speisen den aktuellen Stand.
Was ist das?
Methoxphenidine ist als Dissoziativa eingeordnet.
Warum relevant?
Methoxphenidine ist eine psychoaktive Substanz aus der Klasse der Dissoziativa. Methoxphenidine (MXP, 2-MeO-Diphenidine) ist ein Diarylethylamin-Dissoziativum. Als nicht-kompetitiver NMDA-Rezeptor-Antagonist blockiert MXP den offenen Ionenkanal (Phencyclidin-Bindungsstelle).
Wie wirkt es?
Dokumentierte Zielstrukturen: NMDA (nicht-kompetitiver Antagonist, Phencyclidin-Bindungsstelle), σ1 (Agonist) und DAT (Reuptake-Inhibitor).
Wie gut untersucht?
Aktuell ist nur der komponierte Datensatz zugeordnet; externe Evidenz bleibt eine offene Ausbauaufgabe.
Größte Risiken?
MXP hat sehr begrenzte klinische Datenlage · substanzspezifisch zugeordnet.
Was bleibt offen?
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Methoxphenidine vor?
Quick Facts
- Klasse
- DissoziativaSubstanzspezifische Einordnung · 50% Claim-Konfidenz
- Evidenzkern
- Komponierter Datensatz2 sichtbare Quellen · 50% Claim-Konfidenz
- Pharmakologisches Signal
- NMDA (nicht-kompetitiver Antagonist, Phencyclidin-Bindungsstelle) · σ1 (Agonist)Aus dem zentralen Claim Layer · 50% Claim-Konfidenz
- Priorisierte Vorsicht
- MXP hat sehr begrenzte klinische DatenlageSubstanzspezifischer Datensatz · 50% Claim-Konfidenz
- Fachlicher Stand
- 14.08.2026draft · 50% Claim-Konfidenz
Wirkung & Effekte
Weitere dokumentierte Effekte: Dissoziation, Analgesie, Sedierung, Euphorie, Veränderung der Wahrnehmung und Kognitive Beeinträchtigung.
Dosiskontext
Strukturierte Dosiskontexte sind für notes, variability, potency band, openai enriched at und recreational dosage hinterlegt; sie dienen der wissenschaftlichen Einordnung und sind keine Konsumempfehlung.
Evidenzlage
Der Claim Layer ordnet 2 externe Quellen zu: Referenzquellen.
Living Evidence
Research Watch
Als Humanstudie klassifizierte Quellen
Als Tierstudie klassifizierte Quellen
Zell-, Bindungs- oder funktionelle Assays
Klinische Fall- oder Fallserienquellen
Systematische oder narrative Übersichtsarbeiten
Freigegebene Berichte, getrennt von Forschungsevidenz
Behördliche oder forensische Monitoringquellen
Vertiefende Risikoeinordnung öffnen
Wie wirkt Methoxphenidine pharmakologisch?
Rezeptoraktivität, Evidenztyp und Übertragungsgrenze werden gemeinsam gezeigt, damit präklinische, klassenbasierte und klinische Befunde nicht miteinander verschmelzen.
Methoxphenidine (MXP, 2-MeO-Diphenidine) ist ein Diarylethylamin-Dissoziativum. Als nicht-kompetitiver NMDA-Rezeptor-Antagonist blockiert MXP den offenen Ionenkanal (Phencyclidin-Bindungsstelle). Zusätzlich: σ1-Rezeptor-Agonismus, DAT/NET/SERT-Reuptake-Hemmung (Stimulanzien-Effekte). Die Diarylethylamin-Struktur (vs. Arylcyclohexylamin bei Ketamin/PCP) bedingt längere Wirkdauer und andere PK. Keine μ-Opioid-Aktivität. Halbwertszeit: mehrstündig, deutlich länger als Ketamin.
NMDA-Glutamat-Rezeptor-Antagonist (Nicht-kompetitiver Kanalblocker — Haupt-Dissoziations-Mechanismus)
Dopamin-Wiederaufnahmehemmung (variable Stärke je nach Verbindung)
Pharmakologisches Profil
Substanz-Fingerprint
Der Fingerprint verdichtet vorhandene Klasse-, Rezeptor-, Mechanismus- und Risikodaten zu einem heuristischen Gesamtprofil.
Dissoziation (100%)
34% Profil-Konfidenz
Klassenkontext: Dissoziativa
Heuristisches Profil aus vorhandenen Daten; keine klinische Messung und keine individuelle Risiko-Freigabe.
Safety zuerst
Risiken und Interaktionen
Die Sicherheitsbewertung zu Methoxphenidine folgt den vorhandenen substanzspezifischen Claims; offene Punkte werden als Forschungsfragen ausgewiesen.
Diese Informationen dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche Beratung.
Priorisierte Risikohinweise
Kritische Kombinationen
0 dokumentiertKlassenbasierte Warnmuster sind nicht substanzspezifisch geprüft und werden deshalb getrennt von direkten Paarbefunden gekennzeichnet.
Ergänzende Safer-Use-Hinweise
- Nicht mit Alkohol, Benzodiazepinen oder anderen Sedativa kombinieren — Atemdepression
- Hohes Dissociative-Use-Disorder-Potenzial — mindestens 1–2 Wochen Pause zwischen Sitzungen
- Bei überwältigenden Erfahrungen: hinlegen, Augen schließen, Benzodiazepin als Trip-Killer möglich — nur geringe Dosis
Vollständige Interaktionsdetails und Datenbasis
Interaktionsdaten basieren auf bekannten Mechanismen. Unbekannte oder seltene Wechselwirkungen sind möglich und können lebensgefährlich sein.
Separater Evidenztyp · unverifiziert
Community & Erfahrungen
Communityberichte ergänzen mögliche Beobachtungen, werden aber weder mit Studien noch mit forensischem Monitoring gleichgesetzt.
Community-Signale & Erfahrungen
Teile einen Bericht, eine Beobachtung oder eine Frage zu dieser Substanz. Beiträge werden vor Veröffentlichung geprüft und als unverifizierte Community-Signale markiert.
Diese Beiträge stammen von Nutzer:innen und sind nicht verifiziert. Sie können subjektive Erfahrungen, Beobachtungen, Quellenhinweise oder Korrekturen enthalten. Sie ersetzen keine wissenschaftlichen Daten und sind keine Konsumempfehlung.
Der Signal-Hub bündelt freigegebene Warnhinweise, Erfahrungsberichte und Quellen nach Relevanz.
Offene Forschungsfragen
Der Claim Layer übersetzt unbesetzte Evidenzfelder in überprüfbare Fragen. So bleibt sichtbar, welche nächste Beobachtung die Einordnung tatsächlich verändern würde.
- 1
Welche kontrollierten Humanstudien liegen zu Methoxphenidine vor?
Humanstudien würden die Übertragungsgrenze präklinischer, analytischer oder klassenbasierter Befunde präzisieren.
Research status: offen - 2
Wie lang sind Eliminationshalbwertszeit und substanzspezifischer Zeitverlauf von Methoxphenidine?
Zeitparameter beeinflussen Nachwirkungen, Interaktionsfenster und die toxikologische Beobachtung.
Research status: offen - 3
Welche Metaboliten und CYP-Enzyme sind bei Methoxphenidine beteiligt?
Stoffwechselwege helfen, Wirkdauer, Nachweisbarkeit und mögliche Interaktionen einzuordnen.
Research status: offen - 4
Welche klinischen Toxizitätsbefunde sind analytisch bestätigtem Methoxphenidine zuzuordnen?
Bestätigte Fälle können substanzspezifische Gefahren von allgemeinen Klassenwarnungen abgrenzen.
Research status: offen - 5
Welche Interaktionen von Methoxphenidine sind direkt untersucht und welche nur klassenbasiert abgeleitet?
Die Trennung verhindert, dass fehlende Paarbefunde als Entwarnung verstanden werden.
Research status: offen
Methodikfragen
Wie werden direkte Daten und Klassenwissen zu Methoxphenidine getrennt?
Welche Evidenz würde die Einordnung von Methoxphenidine als Nächstes verbessern?
Antworten werden aus den oben ausgewiesenen substanzspezifischen, klassenbasierten und Community-Claims zusammengesetzt.
Für tieferes Verständnis
Wissensgraph, verwandte Konzepte und vertiefende Relationen stehen hinter den schnellen Sicherheitssektionen.
Quellen & Methodik
Jede sichtbare Aussage im Living-Monograph-Layer verweist auf genau eine primäre Displayquelle. Klassenwissen und Communitysignale bleiben dabei explizit getrennt.
- 01Methoxphenidine — komponierter Synapedia-Datensatz
Synapedia · abgerufen 2026-08-14
mxp-identitymxp-summarymxp-mechanism-1mxp-mechanism-2mxp-mechanism-3mxp-effects-neutralmxp-dosage-contextmxp-risk-1mxp-risk-2mxp-risk-3mxp-risk-4mxp-safer-use-1mxp-safer-use-2mxp-safer-use-3mxp-evidence-overview - 02Wikipedia - Methoxphenidine
de.wikipedia.org · abgerufen 2026-08-14
- 03PubChem - Methoxphenidine
pubchem.ncbi.nlm.nih.gov · abgerufen 2026-08-14
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Evidenzniveau
Unbekannt
Basierend auf Fachliteratur mit eingeschränkter primärer Evidenz.
Datenqualität
Teilweise dokumentiert
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Automatisiert vorbereitete Basisdaten
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- Quellenlage wird ausgebaut.
- Keine medizinische Autorität ableiten.
- Bei Risiken externe Fachhilfe einbeziehen.
Quellen
2 Quellen
2 sichtbare oder erfasste Quellen; davon 2 direkt eingeblendet.
Review & Aktualität
Zuletzt aktualisiert: 14. August 2026
Zuletzt relativ frisch geprüft oder aktualisiert.
Quellenbasiert oder als Basisdaten gekennzeichnet, nicht klinisch geprüft und keine medizinische Beratung.
Synapedia Evidence
Fakten-Snapshot
- Substanzklasse
- Dissoziativa
- Wirkmechanismus
- Methoxphenidine (MXP, 2-MeO-Diphenidine) ist ein Diarylethylamin-Dissoziativum. Als nicht-kompetitiver …
- Hauptwirkungen
- Dissoziation, Analgesie, Sedierung, Euphorie
- Risikostufe
- Nicht eingestuft
- Evidenz & Qualität
- unknown · 2 Quellen
- Zuletzt aktualisiert
- 14. August 2026